Leben nach der GDPR bzw. DS-GVO

Um vorläufig wenigstens die bisherigen Inhalte dieses Blogs weiterhin im Internet verfügbar zu machen (achteinhalb Jahre Arbeit schmeißt man nicht einfach weg), habe ich etliche Änderungen vorgenommen. Dazu gehört auch eine erweiterte Datenschutzerklärung – bitte lesen Sie sie!

Sie wissen vielleicht, daß das Programm, unter dem dieser Blog läuft, sich WordPress nennt und extrem weit verbreitet ist.  Umso erstaunlicher, daß es die Macher lange Zeit nicht für nötig erachtet hatten, das Programm gegen den Brüsseler Datenschutzwahn zu wappnen. Erst in den letzten Wochen gab es verzweifelte Anstrengungen dazu.

Noch schlimmer ist die Lage bei Plugins, Programmteilen also, die von Drittanbietern stammen. Da blieb mir nach Lage der Dinge nichts weiter übrig, als diese Plugins zu deaktivieren, da ich nicht weiß, inwieweit sie DS-GVO-kompatibel sind.

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Danke, das war’s!

Am 25. Mai tritt das neue Bundesdatenschutzgesetz in Kraft, in Verbindung mit der europäischen General Data Protection Regulation (GDPR). Grund genug, diesen Blog zu schließen. Gegen diese Bürokratie kann ein Einzelkämpfer nicht mehr angehen.

[Nachtrag vom 20.  Mai 2018: Bevor falscher Jubel in Fanboy-Kreisen aufbraust: natürlich werde ich die Lübecker Landewiese auch weiterhin meiner gewohnt liebevollen Beobachtung unterziehen, da ändert sich nichts. Auch werden die Web-Seiten blankensee.info und regionalflughaefen.info nicht abgeschaltet.]

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Ja zum Flughafen in Kiel | NDR.de – Nachrichten – Schleswig-Holstein – Kommunalwahl 2018 in Schleswig-Holstein

Auch in Zukunft werden in Kiel Flugzeuge starten und landen können. In einem Bürgerentscheid haben sich die Kieler am Sonntag mit 70,3 Prozent für den Erhalt des Flughafens ausgesprochen. 29,7 stimmten für die Schließung.

Quelle: Ja zum Flughafen in Kiel | NDR.de – Nachrichten – Schleswig-Holstein – Kommunalwahl 2018 in Schleswig-Holstein

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AfD gegen Ju52?

Eingabe an das Regierungspräsidum Darmstadt:

Dann kommt das Wochenende, an dem die Lärmbelastung abnehmen sollte. Aber nein, da setzen private Rundflüge ein. Über Wiesbaden kreist dann ein alter Propeller-Wehrmachtsklepper, der die Langeweile von Väter [sic] mit 10-Jährigen vertreiben soll. …
Nein, das gehört verboten – unnötiger Lärm, ein Rundflug belastet 300,000 Wiesbadener.
Machen Sie bitte Schluß mit diesem Blödsinn, bevor sich die AfD darum kümmert.

Und die AfD so:

AfD gegen Fluglärm? Das glaube ich erst, wenn Taten folgen!

Zum Vergrößern des Bildes bitte draufklicken.

Für die Geschichtsbücher

Ein Leser teilte mir mit, wie die Landewiese in den vergangenen Jahren versucht hat, den Segelflugbetrieb bürokratisch zu behindern. Ich habe das in den Artikel „Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger“ eingebaut. Wenn Sie den nicht noch mal lesen wollen, hier nur die Korrektur.

Die gravierende Einschränkung, die einem Segelflugbetrieb ‚wie früher‘ im Wege steht, ist vielmehr die Beschränkung im sogenannten ‚Probebetrieb‘ auf maximal zunächst 1 und mittlerweile 2 gleichzeitige Segelflugzeuge in der Kontrollzone. Das ist insbesondere an mittelmäßigen Tagen ein Problem, an denen sich Segelflugzeuge zwar in der Luft halten aber nicht sicher vom Platz entfernen können. Dann kommt es am Boden zu Stau und Verzögerungen und über den Tag gesehen nur noch zu halb so vielen Starts wie früher (oder noch weniger). Dass überhaupt ein ‚Probebetrieb‘ stattfinden muss, ist Puren und Dr. Steppe zu verdanken, die den Segelflug aus allen Betriebsordnungen getilgt hatten. Die Wiedereinführung ist bürokratisch aufwändig und zieht sich nun leider schon ‚ewig‘ hin. Wer für Verzögerungen dabei verantwortlich ist, ist nicht immer klar zu ermitteln.

Danke, Gustav!

Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Kieler entscheiden über die Zukunft des Flughafens

Es bleibt genügend Zeit im Tower, um zwischendurch mal einen Kaffee zu trinken. Etwa 50 Flugbewegungen am Tag zählt die Statistik des Flughafens Kiel über das Jahr gerechnet. Sportflieger, Geschäftsleute, Touristen, die einen Rundflug gebucht haben. Keine Linie fliegt Kiel mehr an, der Ausbau für den Verkehr mit größeren Jets ist schon vor Jahren gescheitert.

NDR, 30. April 2018

Peinlich: Stöcker macht Wahlk(r)ampf

Prof. Dr. med. Winfried Alexander Stöcker ist mal wieder unzufrieden mit der Hanselstadt™ Lübeck. Das legt vor allem ein wirrer „Aufruf zur Lübecker Bürgerschaftswahl im Mai 2018“ nahe, der nicht nur kürzlich im Blog des Herrn Professors veröffentlicht, sondern in Papierform jetzt sogar als „Postwurfsendung – An alle Haushalte“ verteilt wurde. Das Wichtigste vorweg: der Herr Professor fordert, daß Parteien in der Bürgerschaft seine Pläne zur Schaffung eines „begrenzten Flugverkehrs“ – wie auch immer – unterstützen. War wohl nix mit der privaten Landewiese.

[Dieser Beitrag wurde bearbeitet und ergänzt am 29. und 30. April 2018.]

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Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Die Segelflieger des Aero-Club von Lübeck haben endgültig keinen Platz mehr am Lübecker Flughafen und gehen ins Exil nach Wahlstedt – halb gelockt von einem geldwerten Zuckerbrot, halb getrieben von einer Schikane-Peitsche. Mal wieder rückt, nach jahrelangem Hin und Her, die Frage in den Mittelpunkt: was um Himmels Willen macht das Vereinsgelände des ACvL so begehrt? Denn im Kern dürfte es genau darum gehen.

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