Oktoberfest an der Landewies‘n (fällt wohl aus)

Ein Relikt aus den Zeiten des Größenwahns an der hiesigen Landewiese könnte bereits in einer Woche verschwunden sein. Derzeit deutet alles darauf hin, daß die allgemein als „Bierzelte“ bekannten Unterkünfte für Passagiere demontiert werden. Kein Wunder, es gibt kaum Passagiere mehr.

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Schrödingers Quanten-Geheimflughafen

Kennen Sie Schrödingers Katze? Dabei handelt es sich

um ein Gedankenexperiment aus der Physik, das 1935 von Erwin Schrödinger vorgeschlagen wurde. Es problematisiert die direkte Übertragung quantenmechanischer Begriffe auf die makroskopische Welt in Form eines Paradoxons. Das Paradoxon besteht darin, dass dem Gedankenexperiment nach eine Katze mit den Regeln der Quantenmechanik in einen Zustand gebracht werden könnte, in dem sie gleichzeitig ‚lebendig‘ und ‚tot‘ ist, und in diesem Zustand verbleibt, bis die Experimentieranordnung untersucht wird.

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So etwas gibt es nun auch bei Flughäfen. Echt jetzt, und voll makroskopisch. Die Lübecker Landewiese ist derzeit lebendig und tot zugleich, man weiß es nicht so genau. Blöderweise läßt sich die Experimentieranordnung nicht untersuchen – die ist nämlich, und das ist ganz neu, geheim.

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Der Brackmann-Kanal – Die Hanselstadt™

Nein, der Mann heißt nicht Brakelmann. Aber fast. Er kommt aus der selben Gegend wie der fiktive Held aus Büttenwarder, und er hat auch immer tolle Ideen: Norbert Brackmann, Lauenburger CDU-Bundestagsabgeordneter. In Berlin hat er jetzt einen Millionencoup gelandet: 838 Millionen Euro vom Bund für einen Kanal, den fast keiner braucht… wenn der Unsinn nicht doch noch gestoppt wird.

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Linke: Keine Subventionen mehr: Kassel-Calden verliert letzten Ferienflieger | Frankfurter Neue Presse

Hiobsbotschaft für den krisengeschüttelten Regionalflughafen Kassel-Calden: Mit Germania wendet sich nun auch die letzte Ferienfluggesellschaft von dem Standort ab. Viele fragen sich nun, wie es weitergeht.

Quelle: Linke: Keine Subventionen mehr: Kassel-Calden verliert letzten Ferienflieger | Frankfurter Neue Presse

Abflug ins Irgendwo – Politik und Wirtschaft in Bremen – WESER-KURIER

Die Schere geht weiter auf: Die Großflughäfen wachsen, aber viele deutsche Regionalflughäfen stecken in der Krise stecken. Warum der Bremen Airport bisher aber vergleichsweise glimpflich davon kam.

Quelle: Abflug ins Irgendwo – Politik und Wirtschaft in Bremen – WESER-KURIER

Heißluftbürgermeister am Abendhimmel – Hanselstadt™

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie abgehoben und von jeglicher Realität entfernt der Lübecker Bürgermeister Hans-Bernhard „Bernd“ Saxe inzwischen ist, haben ihn die Lübecker Nachrichten schwarz auf weiß geliefert. Der Anlaß war erfreulich, wenngleich offenbar nicht für den Herrn Bürgermeister: das Aktionsbündnis zur Rettung der Linden an der Untertrave hat mehr als genügend Unterschriften gesammelt, um einen Bürgerentscheid herbeizuführen. Glückwunsch! Der Herr Bürgermeister, indes, ist scheinbar höchst indigniert ob dieses ungehörigen Aktes ziviler Insubordination.

Quelle: Heißluftbürgermeister am Abendhimmel – Hanselstadt™

Regionalflughäfen kosten Steuerzahler Milliarden | Capital

Die deutschen Regionalflughäfen haben in den vergangenen zehn Jahren Defizite von zusammen 1,3 Mrd. Euro angehäuft. Das ergaben Capital-Recherchen (Ausgabe 10/2016, EVT 15. September), das von 18 kleineren Flughäfen die Geschäftsberichte für die Jahre 2005 bis 2014 ausgewertet hat. Der Untersuchung zufolge hat kein einziger deutscher Regional-Airport über den Zeitraum von zehn Jahren in der Summe einen Betriebsgewinn erzielt.

Quelle: Regionalflughäfen kosten Steuerzahler Milliarden | Capital

Operation Sparflugplatz

Nach der Übernahme der Landewiese durch die Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG stellte sich der Firma zunächst vermutlich die Frage, wie der Flugbetrieb so weit wie möglich einzuschränken sei. Das klingt nur so lange paradox, wie man die Kosten gewisser Flugverkehre übersieht.

Soll man beispielsweise die Landewiese an Sommerabenden bis Mitternacht offenhalten, nur weil eventuell die ein oder andere Maschine wegen Gewitters in Hamburg nach Lübeck ausweicht? Oder an Herbstabenden bei Nebel?

Solche Landungen, die oft als Existenzberechtigung für die lübsche Landewiese herhalten sollten, konnte man in den letzten Jahren, und eigentlich schon immer, an den Fingern beider Hände abzählen. Jetzt sind sie sogar explizit ausgeschlossen.

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Zwei Bürgerbegehren, unterschiedliche Maßstäbe

Für Aufregung sorgt derzeit das Bürgerbegehren des Aktionsbündnisses Lübecks Linden Leben Lassen, das sowohl von der Lübecker Verwaltung als auch von den meisten Parteien nicht gerade enthusiastisch begrüßt wird (um es mal ganz nett zu sagen und nicht von bewußter Behinderung zu sprechen). Es lohnt sich daher, die aktuellen Vorgänge mit einem anderen Bürgerbegehren zu vergleichen, nämlich dem zum Weiterbetrieb der hiesigen Landewiese durch die Stadt, das knapp sieben Jahre zurückliegt.

http://hanselstadt.blogspot.de/2016/09/zwei-burgerbegehren-unterschiedliche.html

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