Bloggen, facebooken, twittern, youtuben nur noch mit staatlicher Lizenz

Ein Interview mit einem Medienrechtsprofessor bestätigt, dass es die Bestrebungen gibt, Websitebetreibern, Facebookern, Youtubern, Bloggern, Twitterern und anderen Internetnutzern eine Rundfunklizenz verpflichtend aufzuerlegen und dass dies mit dem neuen Medienstaatsvertrag umgesetzt werden kann: „Das Medienkonzentrationsrecht ist nicht mehr zeitgemäß“

Quelle: Bloggen, facebooken, twittern, youtuben nur noch mit staatlicher Lizenz – Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda

Also dann…

ist dieser Blog jetzt ein statisches Archiv, in dem Sie historische Artikel lesen, sonst aber nichts machen können. Neue Artikel und Interaktion gibt es nicht, solange sich die Lage mit dem EU-Datenschutzwahnsinn nicht grundlegend ändert.

Nutzen Sie doch die Gelegenheit, in der Vergangenheit zu stöbern, solange das wenigstens noch halbwegs praktikabel von mir zu betreiben ist. Ewig werde ich auch keine Lust mehr dazu haben.

Neue Artikel, die Sie leider verpassen (es sei denn, jemand gewährt mir Asyl):

  • Was macht eigentlich die Dassault Falcon mit der Kennung VP-CFL (registriert im Steuersparparadies Cayman Islands) auf der Lübecker Landewiese, wo sie mindestens seit dem 15. Mai herumsteht?
  • Wo wurde die Lärmschutzkommission über Flüge über Bad Schwartau und Ratekau belogen? (Belegbar mit aktuellen Daten vom 23. Mai.)
  • Was wird aus der steinzeitlichen Flughafen-Entwässerung, die die Stadt eigentlich nur bis zum 1. Juni dulden dürfte, die deren gesetzlich und vertraglich geforderte Modernisierung aber im Einvernehmen mit der Flughafenbetriebsgesellschaft weiter verzögert?
  • Und Frühjahrsputz, zweiter Teil: was machen eigentlich Dr. Peter Steppe und seine (früheren) Firmen?

Schade, wäre doch ganz netter Lesestoff gewesen.

Aber ich bin dann mal eben weg (trotzdem immer per Email erreichbar).

Leben nach der GDPR bzw. DS-GVO

Um vorläufig wenigstens die bisherigen Inhalte dieses Blogs weiterhin im Internet verfügbar zu machen (achteinhalb Jahre Arbeit schmeißt man nicht einfach weg), habe ich etliche Änderungen vorgenommen. Dazu gehört auch eine erweiterte Datenschutzerklärung – bitte lesen Sie sie!

Sie wissen vielleicht, daß das Programm, unter dem dieser Blog läuft, sich WordPress nennt und extrem weit verbreitet ist.  Umso erstaunlicher, daß es die Macher lange Zeit nicht für nötig erachtet hatten, das Programm gegen den Brüsseler Datenschutzwahn zu wappnen. Erst in den letzten Wochen gab es verzweifelte Anstrengungen dazu.

Noch schlimmer ist die Lage bei Plugins, Programmteilen also, die von Drittanbietern stammen. Da blieb mir nach Lage der Dinge nichts weiter übrig, als diese Plugins zu deaktivieren, da ich nicht weiß, inwieweit sie DS-GVO-kompatibel sind.

„Leben nach der GDPR bzw. DS-GVO“ weiterlesen

Danke, das war’s!

Am 25. Mai tritt das neue Bundesdatenschutzgesetz in Kraft, in Verbindung mit der europäischen General Data Protection Regulation (GDPR). Grund genug, diesen Blog zu schließen. Gegen diese Bürokratie kann ein Einzelkämpfer nicht mehr angehen.

[Nachtrag vom 20.  Mai 2018: Bevor falscher Jubel in Fanboy-Kreisen aufbraust: natürlich werde ich die Lübecker Landewiese auch weiterhin meiner gewohnt liebevollen Beobachtung unterziehen, da ändert sich nichts. Auch werden die Web-Seiten blankensee.info und regionalflughaefen.info nicht abgeschaltet.]

„Danke, das war’s!“ weiterlesen

AfD gegen Ju52?

Eingabe an das Regierungspräsidum Darmstadt:

Dann kommt das Wochenende, an dem die Lärmbelastung abnehmen sollte. Aber nein, da setzen private Rundflüge ein. Über Wiesbaden kreist dann ein alter Propeller-Wehrmachtsklepper, der die Langeweile von Väter [sic] mit 10-Jährigen vertreiben soll. …
Nein, das gehört verboten – unnötiger Lärm, ein Rundflug belastet 300,000 Wiesbadener.
Machen Sie bitte Schluß mit diesem Blödsinn, bevor sich die AfD darum kümmert.

Und die AfD so:

AfD gegen Fluglärm? Das glaube ich erst, wenn Taten folgen!

Zum Vergrößern des Bildes bitte draufklicken.

Für die Geschichtsbücher

Ein Leser teilte mir mit, wie die Landewiese in den vergangenen Jahren versucht hat, den Segelflugbetrieb bürokratisch zu behindern. Ich habe das in den Artikel „Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger“ eingebaut. Wenn Sie den nicht noch mal lesen wollen, hier nur die Korrektur.

Die gravierende Einschränkung, die einem Segelflugbetrieb ‚wie früher‘ im Wege steht, ist vielmehr die Beschränkung im sogenannten ‚Probebetrieb‘ auf maximal zunächst 1 und mittlerweile 2 gleichzeitige Segelflugzeuge in der Kontrollzone. Das ist insbesondere an mittelmäßigen Tagen ein Problem, an denen sich Segelflugzeuge zwar in der Luft halten aber nicht sicher vom Platz entfernen können. Dann kommt es am Boden zu Stau und Verzögerungen und über den Tag gesehen nur noch zu halb so vielen Starts wie früher (oder noch weniger). Dass überhaupt ein ‚Probebetrieb‘ stattfinden muss, ist Puren und Dr. Steppe zu verdanken, die den Segelflug aus allen Betriebsordnungen getilgt hatten. Die Wiedereinführung ist bürokratisch aufwändig und zieht sich nun leider schon ‚ewig‘ hin. Wer für Verzögerungen dabei verantwortlich ist, ist nicht immer klar zu ermitteln.

Danke, Gustav!

Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Kieler entscheiden über die Zukunft des Flughafens

Es bleibt genügend Zeit im Tower, um zwischendurch mal einen Kaffee zu trinken. Etwa 50 Flugbewegungen am Tag zählt die Statistik des Flughafens Kiel über das Jahr gerechnet. Sportflieger, Geschäftsleute, Touristen, die einen Rundflug gebucht haben. Keine Linie fliegt Kiel mehr an, der Ausbau für den Verkehr mit größeren Jets ist schon vor Jahren gescheitert.

NDR, 30. April 2018

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 19 20 21 Später