Null Bock auf Entwässerung

Wie bereits kurz erwähnt, möchte der Flughafenbetreiber die Erneuerung seiner Entwässerungsanlagen auf den St.-Nimmerleins-Tag verschieben, hilfsweise zumindest bis nach 2022. Die Stadt hat den Antrag noch nicht genehmigt, aber natürlich droht die Landewiese wie immer in solchen Fällen mit der Einstellung des Flugbetriebs.

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Flugzeugwerft? Na ja.

Mich haben besorgte Anfragen erreicht wegen dieser vollmundigen Ankündigung der Landewiese in den Lübecker Nachrichten:

Fest steht indes bereits jetzt, dass der Airport in den nächsten Wochen eine Flugzeugwerft für Wartungen und Reparaturen erhält. „Der Vertrag mit der Kieler Firma Moordiek ist unterzeichnet“, sagte Flughafensprecherin Stefanie Eggers.

Lübecker Nachrichten, Druckausgabe, Lokalteil HL, 20./21. August 2017, S. 16/17

Wer oder was steckt dahinter?

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Lustige Luftnummern im Badischen

Manchmal vermisse ich sie doch, die Kombination aus lokaler Lückenpresse, wirtschaftswahnsinnigen und wachstumsgeilen Wirrköpfen, Billigflug-Blödsinn und permanenten Passagierrekorden, wie sie vom hiesigen Monopolblatt lange genug zelebriert wurde. Im Moment hört man davon weniger – die Umstände, sie sind halt nicht so. Doch das lustige Aufzählen von Luftnummern war und ist keine Spezialität der Hanselstadt™ Lübeck. Andernorts wird man durchaus noch fündig.

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Was passierte eigentlich mit…

In den kommenden Wochen werde ich versuchen, ein paar offene Fragen in der jüngsten Geschichte der Landewiese weiterzuverfolgen. Abschließend klären lassen werden sie sich jedoch meist nicht. Heute geht um die Reste der chinesischen Gauklertruppe PuRen, die die Hanselstadt™, aber auch etliche Lauenburger Lokalpolitiker, rund ein Jahr lang an der Nase herumgeführt hat. Überrascht stellt man fest: eine Firma, die der China-Zirkus zurückgelassen hat, existiert augenscheinlich noch – sie hat ihren Sitz an der Landewiese und knapp eine Million in der Kasse.

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Großer Beschiß mit kleinen Zahlen

Die Übernahme der hiesigen Landewiese durch König Winfried I. von Blankensee sowie der anliegenden Ortschaften Groß Grönau, Groß und Klein Sarau liegt nunmehr über ein Jahr zurück. Mir scheint es konvenient, dieses Jubiläum nicht in einem einzigen Beitrag zu würdigen, was Seiner Majestät auch kaum gerecht werden würde, sondern mit einer Artikelserie zu begleiten, die sich bis Anfang September zum Start der Feierlichkeiten zu „1000 [eintausend] Jahre Flugplatz Lübeck“ erstreckt. Ich beginne mal ganz zwanglos mit dem Gesetz der Kleinen Zahlen, und dem daraus resultierenden Großen Beschiß.

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Anlaßloser Gefälligkeitsjournalismus in Zeiten des Karnevals

Im nunmehr fast abgelaufenen Monat Februar ließen sich zwei Medien über die Lübecker Landewiese aus. Doch das ist schon falsch ausgedrückt. Es wurde nämlich kritiklos lediglich das nachgeplappert, was das leitende Personal der Landewiese bzw. ihr (Teil-)Eigentümer an diffusen Phantasien verbreitet. Keine Fakten, nur Ankündigungen und leider keine ernsthaften Nachfragen. Dabei gab es, da praktisch nichts passiert war, nicht einmal einen Anlaß für derartige Berichte.

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EU-Kommission: Steuerzahler durften für Landewiese bluten

Schön, daß EU-Bürokraten gerade das Geldverbrennen an der lübschen Landewiese genehmigt haben. Das gibt der Nachlaber-Presse jede Menge Gelegenheit, totalen Dummfug zu verbreiten. Auch wenn der so stinkt, daß man sich die Nase zuhalten möchte.

Flughafen: Verdacht auf angebliche Beihilfen verworfen

Aua, aua, HL-Live. Wenn man’s nicht kapiert, sollte man vielleicht gar nichts schreiben. Etwas korrekter dpa via airliners.de:

EU-Wettbewerbshüter genehmigen Beihilfen für Flughafen Lübeck

Was denn nun, Beihilfen oder keine? Verdacht verworfen oder Subventionen genehmigt? Bei der inzwischen üblichen Schlamperei der meisten Medien wundert es nicht, daß sich der Herr Verwaltungschef eines „Sieges auf der ganzen Linie“ rühmen kann (LN-Online) – ja klar, denn er hat jetzt ja auch einen florierenden Flughafen in der Stadt, oder wie?

Merkbefreites, stinkendes Polit-blabla, das völlig am Kern der Sache vorbeigeht. Denn soviel sei verraten: natürlich wurden staatliche Beihilfen gezahlt; die Frage war lediglich, ob das mit dem EU-Wettbewerbsrecht in Einklang stand. Und selbst wenn das nicht der Fall gewesen wäre: echte Konsequenzen hätte ein negativer Bescheid wenig bis keine gehabt. (Was man bedauern darf.)

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Billigflieger Ryanair und TUIfly müssen Beihilfen in Klagenfurt zurückzahlen – SPIEGEL ONLINE

Die EU-Kommission hat die Fluggesellschaften Ryanair und TUIfly zu Rückzahlungen unzulässiger Beihilfen in Österreich verdonnert. Insgesamt geht es um mehr als zwölf Millionen Euro.

Quelle: Billigflieger Ryanair und TUIfly müssen Beihilfen zurückzahlen – SPIEGEL ONLINE

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Flughafen-Altlasten sprechen sich langsam herum

Daß ich das noch erleben darf 😉 HL-Live weist darauf hin, daß die Hanselstadt™ aus den „ersten Jahren“ des Landewiesen-Billigflugexperiments „noch Schulden in Höhe von 24.924.697,45 Euro“ hat. „Allein die Zinsen kosten in diesem Jahr über eine Million Euro“ (Flughafen-Abenteuer kostet immer noch Millionen, HL-Live, 3. November 2016). Den eigentlichen Witz hat man dort aber übersehen.

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Usedom: Millionenspritze soll Passagierschwund heilen

„Ein Gepäckförderband, eine mobile Gangway und ein neuer Elektrogepäckwagen: Der Flughafen Heringsdorf auf Usedom wird in den kommenden Monaten sichtbar ausgebaut und modernisiert“, weiß der NDR zu berichten. Klingt irgendwie bekannt. Und waahnsinnig erfolgversprechend.

Wie Flughafenchef Dirk Zabel am Sonnabend mitteilte, sollen insgesamt 1,5 Millionen Euro investiert werden. Das Land fördert den Ausbau mit mehr als einer Million Euro.

Schön doof.

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