Web-Tip: Kondensstreifen

Wer etwas älter ist, erinnert sich vielleicht noch an den blauen Himmel bei gutem Wetter im Sommer. Ein Kondensstreifen war noch in den Siebzigern eine Sensation, zu deren Betrachtung man Geschwister oder Freunde aus dem Haus gerufen hat. Aber an wie viele richtig blaue Sommerhimmel können Sie sich in den letzten Jahren erinnern?

Das Ärgernis der fast schon permanenten Kondensstreifen, die selbst bei bestem Wetter den Himmel milchig erscheinen lassen, ist nicht nur ästhetischer Natur, sondern beeinflußt auch das Mikroklima – was gerne übersehen wird. Die Webseite Contrails and AviationSmog nimmt sich des Themas an. Die Texte sind teilweise auf Englisch, teilweise auf niederländisch. Die umfangreiche Fotogalerie illustriert das Problem aber auch für alle Leser ohne Fremdsprachenkenntnisse.

Zusammenfassung des Autors Robert C. van Waning:

The word Contrail stems from ‚condensation‘ and ‚trail‘. Aviationsmog (that’s what it really is) is caused by airtraffic at great heights. Each day, jetengines of airplanes dump vast amounts of water (ice), CO2, soot particles (condensation nuclei), aërosols and chemical substances. Airtraffic thus not only alters the properties of the higher regions of our troposphere but also all the regions below, right down to groundlevel. This extra layer of man-made high-altitude smog probably infuences weather, climate and the quality and quantity of the sun’s radiation that reaches the surface of Earth („global dimming.“). Aviation-smog is responsible for more clouds, rain, drought, bigger hailstones (megacryometeors), a stronger greenhouse effect (global warming), and, maybe, even gives extra power to hurricanes. Still, aviation-smog does not get the scientific and political attention it deserves.