Fragen?

Was soll das?

blankensee.info ist ein Web-Log, oder kurz Blog. Es ist kein journalistisches Angebot. Wikipedia definiert den Begriff wie folgt:

ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt. … Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen.

Nichts anderes ist hier beabsichtigt. Im Wesentlichen kommentiere ich öffentlich (normalerweise im Internet) abrufbare Artikel anderer. Weitere eigene Recherchen sind aus zeitlichen und finanziellen (siehe nächste Frage) Gründen in der Regel nicht möglich. Andere Medien dürfen die hier veröffentlichten Artikel aber gerne als Ausgangspunkt für eigene Nachforschungen nutzen 🙂

Unabhängig, überparteilich?

Unabhängig: ja, uneingeschränkt. Ich bin in keinem Verein, keiner Schutzgemeinschaft, keiner politischen Partei oder Gruppierung Mitglied. Das Blog wird komplett von mir selbst finanziert und akzeptiert weder Spenden noch Werbung, ist also vollkommen nicht-kommerziell.

Offenlegung: ich habe Ende 2011 der von mir hier öfter zitierten Wikipedia eine Spende in Höhe von 15 Euro zukommen lassen.

Überparteilich: im parteipolitischen Sinne auf jeden Fall (siehe oben). Generell neutral und ausgewogen: sicherlich nicht (wäre kontraproduktiv; siehe ganz oben).

Immer nur meckern?

Gelegentlich kritisiere ich die Berichterstattung anderer Medien, die sich selbst als journalistisches Vollprodukt verstehen. Andererseits lege ich die selben Maßstäbe nicht an meinen Blog an. Ein Widerspruch? Keineswegs. Eine Opernkritik ist eben keine Oper. Ein Literaturkritiker muß selbst keine Bücher schreiben können. Ein Medienkritiker muß keine eigene Zeitung ins Netz stellen.

Wozu Satire?

Ich bediene mich gelegentlich satirischer Elemente, was den einen oder anderen Leser verwirren mag.

Jesko Friedrich, Autor, Regisseur und Darsteller in der NDR-Satiresendung Extra 3 in einem Beitrag für das ARD-Jahrbuch 2009:

Satire, wie ich sie zum Beispiel bei extra 3 mache, will – nach Möglichkeit unterhaltsam – informieren, aber vor allem eine klare und kritische Meinung äußern und deutlich Stellung zu aktuellen Ereignissen beziehen. Darüber hinaus will sie ihrem Publikum ein Bewusstsein all dessen vermitteln, was im Lande nicht funktioniert oder falsch läuft. Im besten Falle lacht der Zuschauer, lernt etwas dabei und setzt diese Erkenntnis dazu ein, aktiv an der Beseitigung von Missständen mitzuwirken.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer daß ein gelegentliches Lachen auch ganz gesund sein soll.

Das Wesen der Satire ist Übertreibung, und so sollten entsprechende Artikel auch von der Mehrheit der Leser problemlos eingeordnet werden können, selbst wenn sie den Hinweis „Veröffentlicht unter: Satire“ (!) am Ende des Beitrags übersehen sollten. Jeden satirischen Beitrag mit einer knallrot-blinkenden Überschrift „Vorsicht, Satire“ einzuleiten, hielte ich für eine Beleidigung der Intelligenz der Leser.

Print Friendly, PDF & Email

2 Gedanken zu „Fragen?“

  1. Hallo Hr. Klanowski,
    ich verfolge schon länger ihre Seite und bin Ihnen dankbar für die vielen und vor allem gut recherchierten Informationen. Allerdings habe ich soeben bei http://www.aero.de gelesen, dass Hr. Saxe im Zuge der Ausschreibung zur Suche eines Investors verkündet, dass der Planfeststellungsbeschluss zur Verlängerung der Start-Landebahn eingegangen ist. Habe ich etwas verpasst oder meint er lediglich das Umpinseln der Landeschwelle?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen. Bis dahin verbleibe ich

    mit freundlichen Grüssen
    J.Haberkorn

    1. Es gibt zwar einen Planfeststellungsbeschluß, aber der ist weder neu (er stammt nämlich vom 27.02.2009) noch endgültig rechtskräftig – es liegen mehrere Klagen gegen ihn vor. Eine neuerliche „Investorensuche“ mit diesem Planfeststellungsbeschluß zu begründen, wäre in der Tat lächerlich. Es gab nämlich seit eben jenem Beschluß schon zwei Versuche, einen „Investor“ zu finden (2009 und 2010), und das bekanntlich ohne Erfolg.

Kommentare sind geschlossen.