Basta-Bernd und die Blankenseer Geisterbeschwörer

Das außerhalb der Stadtgrenzen bundesweite Kopfschütteln über die Lübecker „Flughafenpläne“ (wenn man das peinliche, hilflose, konfuse Gewurschtel gewisser Kreise wirklich als „Pläne“ bezeichnen will) geht weiter. Nach NDR und ZDF war unlängst auch Spiegel-TV zu Besuch am „Geisterairport“ Lübeck, wie es in dessen Beitrag heißt. Gefunden hat das Filmteam kaum Flugzeuge oder Passagiere, aber immerhin einige weise Wahrsager mit Visionen.

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Querverweis -> Weeze

Wie schön, wenn einem jemand die Arbeit abnimmt… z.B. die Kommentierung der Äußerungen des Geschäftsführers der Flughafen Niederrhein GmbH, Ludwig Ludger van Bebber, in der letzten Sonntagsausgabe der Lübecker Monopolpresse.

Weeze ist nicht an Lübeck interessiert“, faßt kleveblog zusammen. Was soll man da noch sagen außer „Vielen Dank für die treffende Analyse“? Eine lesenswerte Ergänzung zu „Wunderbares Wespennest Weeze“.

Wundervolles Wespennest Weeze

Zu jedem Hollywood-Schmachtfetzen gehört, bei aller Dramatik und Tragik, immer auch ein Hoffnungsschimmer – der Silberstreifen am Horizont. Ebenso produziert die industrielle Traumfabrik „Regionalflughäfen in Deutschland“ als Standardelement immer ein positives Beispiel, das beweisen soll, daß das Konzept eben doch funktionieren kann. (Was natürlich nicht zwangsläufig heißt, daß es überall funktionieren muß, aber das nur nebenbei.)

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Nacht, Nebel und Salamitaktik

Nach einer beschränkten Offenheit in der Ära Infratil kehrt der Lübecker Flughafen, inzwischen wieder im Besitz der Hansestadt, zu den aus den vorhergehenden Jahrzehnten bekannten Praktiken zurück. Kurz gefaßt: bei Nacht und Nebel vollendete Tatsachen schaffen, an der Öffentlichkeit und wenn’s geht auch augenzwinkernd an Gerichten vorbei, mit einem Ziel: sich dreist immer ein neues Scheibchen der Salami einzuverleiben. Ein nagelneues Deckmäntelchen hat man jedoch: den Bürgerentscheid, der inzwischen in gewissen Kreisen auf eine Stufe mit den von Moses empfangenen göttlichen Gesetzestafeln gestellt zu werden scheint.

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Lübecker Lokalpolitker ignorieren die Realität

Während die Lübecker Chaostage in die nächste Runde gehen, drängelt sich Flughafen-Hauptkunde Ryanair mal wieder ins Rampenlicht – mit der Ankündigung, 30% der Flüge ab „Frankfurt“-Hahn streichen zu wollen (aber erst im Sommerflugplan, mit einer einzigen Ausnahme). Die offizielle Begründung – die Einführung einer bundesweiten Flugverkehrsabgabe – wird vielerorts bezweifelt. Was das alles für Lübeck bedeutet, ist noch unklar – nur „gute“ Nachrichten (aus Sicht des Flughafens) sind kaum zu erwarten.

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Hörfunk-Tips (ja, wirklich!)

Solange in Lübeck noch der Pulverdampf der letzten Scharmützel am Rollfeld Blankensee wabert (deren Aufarbeitung wohl noch lange dauern wird), sei den Kombattanten eine knappe Stunde Kampfpause empfohlen, die sie am Sonntag vor dem guten alten Dampfradio verbringen können, aber auch vor dem Computer. „Ryanair hebt ab“ ist der Titel einer Hörfunk-Dokumentation (neudeutsch: Radio-Feature), die sich vor allem mit den fast ausschließlich vom Billigflieger (auf Steuerzahlers Kosten) genutzten Flughäfen in Deutschland befaßt. Anzunehmen ist, daß der Lübecker Sozialflughafen darin prominent vertreten sein wird. Das bundesweite Kopfschütteln über die immer absurderen Phantastereien gewisser Kreise in Lübeck geht also weiter. (Hat eigentlich schon jemand den Bund der Steuerzahler informiert?)

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Es wird spannend!

Der Winterflugplan 2010/11 liegt vor – Überraschungen gibt es keine, deswegen zum Glück einen verhältnismäßig ruhigen Winter. Dafür ist man anderenorts umso betriebsamer. Noch in diesem Winter, so wollten es offenbar die Verantwortlichen, soll der Ausbau „Light“ im Eiltempo durchgezogen werden. Das hat den Aufsichtsrat des Flughafens auf den Plan gerufen, der die selbstschädigende Geldverbrennung vorerst gestoppt hat.

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Was Lübeck von Marseille lernen könnte (wenn man denn wollte)

„Divide et impera“ („Teile und herrsche“) ist eine uralte politische, militärische und nicht zuletzt wirtschaftliche Strategie. Ryanair gebührt das zweifelhafte Verdienst, sie weiterentwickelt zu haben. Die Botschaft lautet: „wir teilen nichts und herrschen vollkommen, und wenn euch das nicht paßt, dann tschüß“. In Marseille wird man ein Lied davon singen können. In Lübeck könnte man daraus etwas lernen, wenn man denn wollte. Aber will man das?

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Ryanair verliert erste Runde im Kampf gegen Kritiker

Robert Tyler aus Walthamstow, einem Stadtteil im Nordosten Londons, hat ein etwas schräges Hobby. Er betreibt seit Februar 2007 die Website „I Hate Ryanair“, die aber – anders als man vermuten könnte – keine Haßseite ist, sondern in angemessenem Duktus (siehe weiter unten) die Aktivitäten der irischen Billigfluggesellschaft kritisch-satirisch begleitet, und das stets sehr unterhaltsam. Nur Ryanair fand das gar nicht witzig und ließ Mr. Tyler die Verwendung des im Vereinigten Königreich registrierten Domainnamens ihateryanair.co.uk verbieten. Genützt hat es nichts, die Seite macht weiter – unter einer etwas anderen Adresse. Am Ende steht ein katastrophales PR-Disaster, das man erfahrenen Experten wie denen von Ryanair eigentlich nicht zutrauen sollte.

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