Regionalflughäfen kosten Steuerzahler Milliarden | Capital

Die deutschen Regionalflughäfen haben in den vergangenen zehn Jahren Defizite von zusammen 1,3 Mrd. Euro angehäuft. Das ergaben Capital-Recherchen (Ausgabe 10/2016, EVT 15. September), das von 18 kleineren Flughäfen die Geschäftsberichte für die Jahre 2005 bis 2014 ausgewertet hat. Der Untersuchung zufolge hat kein einziger deutscher Regional-Airport über den Zeitraum von zehn Jahren in der Summe einen Betriebsgewinn erzielt.

Quelle: Regionalflughäfen kosten Steuerzahler Milliarden | Capital

Operation Sparflugplatz

Nach der Übernahme der Landewiese durch die Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG stellte sich der Firma zunächst vermutlich die Frage, wie der Flugbetrieb so weit wie möglich einzuschränken sei. Das klingt nur so lange paradox, wie man die Kosten gewisser Flugverkehre übersieht.

Soll man beispielsweise die Landewiese an Sommerabenden bis Mitternacht offenhalten, nur weil eventuell die ein oder andere Maschine wegen Gewitters in Hamburg nach Lübeck ausweicht? Oder an Herbstabenden bei Nebel?

Solche Landungen, die oft als Existenzberechtigung für die lübsche Landewiese herhalten sollten, konnte man in den letzten Jahren, und eigentlich schon immer, an den Fingern beider Hände abzählen. Jetzt sind sie sogar explizit ausgeschlossen.

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Zwei Bürgerbegehren, unterschiedliche Maßstäbe

Für Aufregung sorgt derzeit das Bürgerbegehren des Aktionsbündnisses Lübecks Linden Leben Lassen, das sowohl von der Lübecker Verwaltung als auch von den meisten Parteien nicht gerade enthusiastisch begrüßt wird (um es mal ganz nett zu sagen und nicht von bewußter Behinderung zu sprechen). Es lohnt sich daher, die aktuellen Vorgänge mit einem anderen Bürgerbegehren zu vergleichen, nämlich dem zum Weiterbetrieb der hiesigen Landewiese durch die Stadt, das knapp sieben Jahre zurückliegt.

http://hanselstadt.blogspot.de/2016/09/zwei-burgerbegehren-unterschiedliche.html

Usedom: Millionenspritze soll Passagierschwund heilen

„Ein Gepäckförderband, eine mobile Gangway und ein neuer Elektrogepäckwagen: Der Flughafen Heringsdorf auf Usedom wird in den kommenden Monaten sichtbar ausgebaut und modernisiert“, weiß der NDR zu berichten. Klingt irgendwie bekannt. Und waahnsinnig erfolgversprechend.

Wie Flughafenchef Dirk Zabel am Sonnabend mitteilte, sollen insgesamt 1,5 Millionen Euro investiert werden. Das Land fördert den Ausbau mit mehr als einer Million Euro.

Schön doof.

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Berliner Ex-Flughafenchef: Rainer Schwarz wird Geschäftsführer von Regionalflughafen | Berliner Zeitung

Der frühere Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz wird Geschäftsführer des Regionalflughafens Münster/Osnabrück. Schwarz, derzeit noch Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage, folgt dem zum 30. September ausscheidenden, langjährigen Geschäftsführer Gerd Stöwer. „Mit Professor Schwarz wird es uns gelingen, unseren Airport wieder nachhaltig erfolgreich zu positionieren“, sagte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert am Samstag nach einer Gesellschafterversammlung.

Quelle: Berliner Ex-Flughafenchef: Rainer Schwarz wird Geschäftsführer von Regionalflughafen | Berliner Zeitung

Das Geschäftsführerkarussell der Regionalflughäfen rotiert mal wieder. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel, aber nimm den Bedürftigen vorher  die Regenschirme weg.

Ende der Sommerpause 2016

Wenn Sie glauben, an der Landewiese geschehe derzeit nicht viel, haben Sie recht. Ein paar Sportflieger, ein paar Schulungsflüge, ein paar Geschäftsflüge – all das ist übrigens nichts, was es nicht schon vorher gegeben hätte. Von den Segelfliegern des Aero Club von Lübeck (ACvL), denen man angeblich wieder Unterkunft gewähren will, fehlt nach wie vor jede Spur. Schön ruhig ist es größtenteils, so jedenfalls meine persönliche Wahrnehmung; so kann es gerne bleiben. Im folgenden geht es aber nicht darum, ob es so bleiben wird, sondern um einige aktuelle Details.

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Für eine Handvoll Euro

Die ADC ist nach Stand der Dinge wohl der letzte Strohhalm der Mainzer Landesregierung, nachdem der Verkauf [des Flughafens Hahn] an dubiose Chinesen im Juni krachend gescheitert war. … Neben Englert weist die ADC noch vier Geschäftsführer mit chinesischen Namen aus.  … Eine schillernde Figur ist der Mehrheitsgesellschafter der ADC. Yida Zhang ist Präsident der Yida Investment International Group mit Sitz in Peking. Die Gruppe verdient ihr Geld nach eigenen Angaben mit Immobilien, Pferden, Bergbau, Gesundheitswirtschaft und Erneuerbaren Energien – wobei die Projekte mal mehr, mal weniger vorangeschritten zu sein scheinen. … Zu Zahlen und Geschäftstätigkeit der Yida-Gruppe findet man wenig im Internet.

Quelle: Für eine Handvoll Euro

Klingt irgendwie bekannt.

Lufthansa, Ryanair, Air Berlin & Co. : Expansionswahn erweist sich als Fehler für alle

Die Krise der Fluglinien ist stärker als befürchtet, manche könnte die Insolvenz ereilen. Die Probleme, die dafür verantwortlich sind, sind in der Hauptsache hausgemacht. …

Lufthansa oder der ungarische Ultrabilligflieger Wizz Air machten zwischen April und Juni zwar noch mehr Gewinn als im selben Quartal des Vorjahres. Doch das ist nur dem guten Geschäft bis April und dem niedrigen Spritpreis geschuldet. Seit Juni füllen die Linien ihre Flieger immer häufiger nur mithilfe von Sonderangeboten.

Quelle: Lufthansa, Ryanair, Air Berlin & Co. : Expansionswahn erweist sich als Fehler für alle

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