Für die Geschichtsbücher

Ein Leser teilte mir mit, wie die Landewiese in den vergangenen Jahren versucht hat, den Segelflugbetrieb bürokratisch zu behindern. Ich habe das in den Artikel „Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger“ eingebaut. Wenn Sie den nicht noch mal lesen wollen, hier nur die Korrektur.

Die gravierende Einschränkung, die einem Segelflugbetrieb ‚wie früher‘ im Wege steht, ist vielmehr die Beschränkung im sogenannten ‚Probebetrieb‘ auf maximal zunächst 1 und mittlerweile 2 gleichzeitige Segelflugzeuge in der Kontrollzone. Das ist insbesondere an mittelmäßigen Tagen ein Problem, an denen sich Segelflugzeuge zwar in der Luft halten aber nicht sicher vom Platz entfernen können. Dann kommt es am Boden zu Stau und Verzögerungen und über den Tag gesehen nur noch zu halb so vielen Starts wie früher (oder noch weniger). Dass überhaupt ein ‚Probebetrieb‘ stattfinden muss, ist Puren und Dr. Steppe zu verdanken, die den Segelflug aus allen Betriebsordnungen getilgt hatten. Die Wiedereinführung ist bürokratisch aufwändig und zieht sich nun leider schon ‚ewig‘ hin. Wer für Verzögerungen dabei verantwortlich ist, ist nicht immer klar zu ermitteln.

Danke, Gustav!

Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Kieler entscheiden über die Zukunft des Flughafens

Es bleibt genügend Zeit im Tower, um zwischendurch mal einen Kaffee zu trinken. Etwa 50 Flugbewegungen am Tag zählt die Statistik des Flughafens Kiel über das Jahr gerechnet. Sportflieger, Geschäftsleute, Touristen, die einen Rundflug gebucht haben. Keine Linie fliegt Kiel mehr an, der Ausbau für den Verkehr mit größeren Jets ist schon vor Jahren gescheitert.

NDR, 30. April 2018

Peinlich: Stöcker macht Wahlk(r)ampf

Prof. Dr. med. Winfried Alexander Stöcker ist mal wieder unzufrieden mit der Hanselstadt™ Lübeck. Das legt vor allem ein wirrer „Aufruf zur Lübecker Bürgerschaftswahl im Mai 2018“ nahe, der nicht nur kürzlich im Blog des Herrn Professors veröffentlicht, sondern in Papierform jetzt sogar als „Postwurfsendung – An alle Haushalte“ verteilt wurde. Das Wichtigste vorweg: der Herr Professor fordert, daß Parteien in der Bürgerschaft seine Pläne zur Schaffung eines „begrenzten Flugverkehrs“ – wie auch immer – unterstützen. War wohl nix mit der privaten Landewiese.

[Dieser Beitrag wurde bearbeitet und ergänzt am 29. und 30. April 2018.]

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Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Die Segelflieger des Aero-Club von Lübeck haben endgültig keinen Platz mehr am Lübecker Flughafen und gehen ins Exil nach Wahlstedt – halb gelockt von einem geldwerten Zuckerbrot, halb getrieben von einer Schikane-Peitsche. Mal wieder rückt, nach jahrelangem Hin und Her, die Frage in den Mittelpunkt: was um Himmels Willen macht das Vereinsgelände des ACvL so begehrt? Denn im Kern dürfte es genau darum gehen.

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Lübecker Flughafen: Klage gegen Ausbau abgewiesen

Der Flughafen Lübeck darf vorerst ausgebaut werden. Das Oberverwaltungsgericht in Schleswig wies eine Klage der Gemeinde Groß Grönnau (Kreis Herzogtum Lauenburg) gegen den entsprechenden Planfeststellungsbeschluss ab. Die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen liegende Kommune sah unter anderem ihr Recht auf kommunale Selbstverwaltung verletzt. Außerdem befürchtete sie steigende Lärmbelastung durch mehr Flugbetrieb. Die gerichtliche Auseinandersetzung um den Ausbau ist damit aber noch nicht beendet.

NDR, 27. Februar 2018 (Memento)

Flughafen Lübeck vor Gericht: Fällt heute die Entscheidung zum Ausbau?

Flughafen: Ausbau mit weniger Nachtflügen? Der Flughafen Lübeck steht vor Gericht. Dienstag um 15 Uhr ist Urteilsverkündung. Die Tendenz: Der Airport kann ausgebaut werden, aber die Nachtflüge werden eingeschränkt. Erste Verhandlungen mit mit Ryanair und Wizz Air wurden bestätigt.

LN Online, 26. Februar 2018 (Hervorhebung  P.K.)

Dazu aus dem Giftschrank:

Billigflieger, wie Ryanair, soll es aber nicht mehr geben, sagte Friedel. Man setze ab jetzt auf mehr Qualität …

 NDR, 8. Februar 2017

Was beide – Stöcker und Friedel – nicht wollen: Billigflieger.

 NDR, 11. Juli 2016

Stöcker macht klar: „Wir wollen eine andere Klientel als die Billigflieger in Hamburg.“

LN-Online, 13. Juni 2016

Billigflieger wolle er nicht anlocken, sagte Stöcker…

Hamburger Abendblatt, 14. Juni 2016

Wer soll Leuten wie Friedel und Stöcker künftig noch irgend etwas glauben? Ich bestimmt nicht.

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