Hahnsinn erreicht neuen Höhepunkt

Ist es eigentlich beruhigend oder beunruhigend zu wissen, daß Lokal- und Regionalpolitiker nicht nur im Raum Lübeck weiter im Flughafenwahn sind und dafür immer neue Steuermillionen rausschmeißen? In Rheinland-Pfalz geht gerade der „Verkauf“ des defizitären Flughafens Hahn in die Zielgerade. Die Spekulationen, welches chinesische Unternehmen – andere Investoren fanden sich offenbar nicht – das Rennen macht, lenkt dabei von unlängst angekündigten üppigen Geldgeschenken des Landes Rheinland-Pfalz an den vermutlich bald privat betriebenen Flughafen ab.

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Flughäfen im Sonderangebot

Es klingt zwar auf den ersten Blick wie eine Jubelmeldung, wenn die Mainzer Allgemeine Zeitung titelt „Scheichs interessieren sich für Flughafen Hahn – Dahinter soll kuwaitischer Staatsfonds stecken“. Doch offenbar kamen die „Scheichs“ wohl erst ins Spiel, nachdem die vorher hoch gehandelten chinesischen Investoren wohl doch nicht so interessiert waren. Warum ich das hier erwähne?

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Kikeriki: der Hahnsinn geht weiter

Der hochdefizitäre Flughafen „Frankfurt“-Hahn im Hunsrück, zum größten Teil im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz, soll verkauft (verschenkt?) werden. Bis es aber soweit ist, irgendwann im nächsten Jahr, will die Landesregierung noch mehr Geld in das marode Unternehmen Flughafen Hahn GmbH pumpen. Und wie in anderen Fällen, nicht zuletzt in einer gewissen Hanselstadt™, werden die Vorschläge und Angebote immer absurder.

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Blauer Hahn und ein kastriertes Rechnungsprüfungsamt

Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt in Zusammenhang mit der Passagierabfertigung seit einem Jahr gegen frühere Verantwortliche des Flughafens Hahn sowie Privatleute. Verdacht: Untreue in Zusammenhang mit einer Auftragsvergabe im Jahr 2009.

Wiesbadener Tageblatt, 25. März 2015

Was das mit Lübeck zu tun hat? Kommt noch!

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Deutschland im Flughafen-Wahn

Noch eine TV-Doku über überflüssige Regionalflughäfen? Hatten wir doch schon. Nein, diese noch nicht: „Deutschland im Flughafen-Wahn“ im ZDF. Praktisch die zweite Hälfte der dreißig Minuten entfällt auf ein in der Öffentlichkeit bisher vollkommen totgeschwiegenes Problem: „Experten“, deren Gutachten eigentlich immer das versprachen, was sich Regionalfürsten für ihre kaputten Landewiesen wünschten: Passagiere und Arbeitsplätze. Blöderweise lagen die Prognosen alle daneben. Weitere Sendetermine auf ZDF.info: am 10. und 17. Oktober jeweils um 19:45 Uhr, oder für die nächsten paar Wochen in der ZDF-Mediathek.

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Aktenzeichen FR … ungelöst

Die fieberhafte Suche nach verschwundenen Ryanair-Flugzeugen hat sich mittlerweile auf halb Europa ausgedehnt. Täglich erreicht die Europol-Soko MOL-666, die die Ermittlungen übernommen hat, neue Meldungen über spurlos verschwundene Maschinen, die an notleidenden Flugplätzen dringend fehlen. Dort herrscht schiere Verzweiflung; man hofft, daß die Flugzeuge später vielleicht wieder auftauchen. Noch mehr Rätsel gibt Europol aber das plötzliche und unerwartete Auftauchen verschwunden geglaubter Ryanair-Flugzeuge aus heiterem Himmel an anderen Orten auf. Die unschuldigen Opfer können sich an nichts erinnern – Filmriß. Selbst hartgesottene Ermittler stehen vor einem Rätsel. Was geht da vor?

Aber Sati(e)re beiseite: weiter geht die Umverteilung von Ryanair-Maschinen. Auch andere Meldungen legen nahe, daß ein baldiges Ende der früheren Flughafen-Blase bevorsteht. Passend dazu: Infratil verkloppt europäische Flughäfen. Und: Leere an der Landewiese.

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