Bitte nicht lachen: Privatisierungsversuche von Regionalflughäfen (Teil III)

Anfang 2013 habe ich versucht, einen Überblick über Versuche zu geben, deutsche Regionalflughäfen zu privatisieren (Teil I, Teil II). Gerade in der jetzigen Situation in Lübeck dürften diese Beiträge von Interesse sein. Heute als Zugabe Teil III, Untertitel: „Was seitdem geschah.“

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Ausbau-Märchen – Die Fortsetzung

Ryanair und der Boß dieser Fluggesellschaft erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Meistens war das Public-Relations-Müll, mit dem man auf Biegen und Brechen in die Medien kommen wollte. Da durfte man also gespannt sein, was hinter der jüngsten Ankündigung Ryanairs steckt, künftig auch größere Flughäfen anzufliegen (mit Ausnahme von London-Heathrow, Paris-Orly und Frankfurt am Main; die sind dann wohl doch etwas zu groß und haben zu lange Abfertigungszeiten). Wieder nur Bla-bla, um die Konkurrenz zu irritieren?

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Memmingen – das entzauberte Modell

Erinnern Sie sich noch an das leuchtende Vorbild Memmingen, das den Lübeckern vor gar nicht allzu langer Zeit noch als Lösung des Landewiesen-Problems präsentiert wurde? Das mag im Moment auf die hiesige Situation bezogen nicht aktuell sein – aber man weiß ja nie, vielleicht wird das Exempel irgendwann bei Bedarf mal wieder aus der Mottenkiste geholt. Natürlich wird man die aktuelle Situation des „Allgäu-Airports“ dann gerne unterschlagen.

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Schlechte Aussichten, marode Modelle und ein Indianer-Ehrenwort

Erinnern Sie sich? Der Flughafen Hamburg läuft über! Er braucht dringend die hiesige Landewiese als dritte Start- und Landebahn! Wie die Lage vor Ort in Fuhlsbüttel ist, zeigen die Zahlen fürs erste Quartal 2013. Sie sind in gewisser Weise durchaus dramatisch… aber anders als behauptet.

Die oft behauptete und nie benötigte Funktion als „Ausweichflughafen“ für Fuhlsbüttel ist seit knapp 60 Jahren die Lebenslüge der hiesigen Landewiese – man konnte das bereits im August 1955 in den LN lesen, also noch vor der Freigabe des Flughafens für die zivile Luftfahrt nach dem zweiten Weltkrieg.

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Bitte nicht lachen: Privatisierungsversuche an deutschen Regionalflughäfen (Teil I)

Die Liste deutscher Bürgermeister-Flughäfen ist lang. In der Regel sind sie Geldverbrennungsmaschinen. Gründe für das Versagen lassen sich immer leicht finden – nur nicht beim Bürgermeister. Mal muß in einen ordentlichen Verkehrsanschluß investiert werden, dann ist die Startbahn für bestimmte Ziele einfach zu kurz, oder es muß ein neues Terminal her.

Wenn das alles nicht mehr hilft, geht‘s in den Non-Aviation-Bereich. Angeblich flughafennahes Gewerbe muß her, ein Luxus-Hotel in der Nähe, hochwertige Restaurants – und warum dazu nicht noch ein Einkaufszentrum, einen Vergnügungspark mit Stausee gar? Man muß nur noch mehr Geld reinstecken, dann klappt das schon. Geld, das die meisten Gemeinden allerdings nicht haben.

Anstatt einzusehen, daß man sich in eine irrsinnige Phantasie verrannt hat, setzen manche auf private Investoren als Retter aus höchster Not. Meist macht das die Sache noch schlimmer. In keinem Fall haben sich die Erwartungen bislang erfüllt.

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