Poor Lonesome Cowboy

„Wenn es in Schleswig-Holstein um chinesische Investoren geht, taucht immer wieder Andreas Thiede auf. Nicht alles läuft wie geplant, doch Thiede verteidigt sein Engagement,“ so ein Beitrag im Schleswig-Holstein-Magazin des NDR am 13. September 2015 unter dem Titel „Der Traum vom großen Geschäft mit China“. Natürlich durfte da die Lübecker Landewiese nicht fehlen.

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Ach was?

„PuRen lässt Träume wahr werden“: Keine vier Monate ist es her, dass Lauenburg und Kiel den chinesischen Investor Yongqiang Chen im Chor als großen Retter der chronisch klammen Elbestadt feiern. 100 Millionen Euro sollten in der strukturschwachen Stadt investiert, mehr als 130 Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch nun ist es aus mit den China-Millionen.

LN-Online, 28. August 2015

Kernaussagen:

„Wenn ich die Nachrichten so verfolge, dann bekomme ich schon Angst“, gesteht [Lauenburgs Bürgermeister] Thiede. …

Wann Vielflieger Thiede wieder nach China reisen wird, ist völlig offen: „Es gibt derzeit keine Planung dahingehend und auch keinen Anlass“, sagt Thiede.

Und sowieso:

Ulf Hahn, seit Jahresbeginn Chef der kreiseigenen
Wirtschaftsförderungsgesellschaft: „Soweit ich das beurteilen kann, hat man bei dem Investor [Chen], mit dem man es in Lauenburg zu tun gehabt hat, vielleicht nicht auf den Richtigen gesetzt.“

Vielleicht? Wie sieht man das in der Hanselstadt™ Lübeck?

Zweifel an Luxushotel in Lauenburg und Wohndorf in Blankensee

Bei einigen Lokalpolitikern wachsen Zweifel an der Seriosität des chinesischen „Investors“ Chen, der zunächst durch die Übernahme des Betriebs des insolventen Flughafens in Lübeck vor einem Jahr bekannt wurde. Von den damals schon sehr schwammig gehaltenen Plänen ist bisher absolut nichts, auch nicht ansatzweise, verwirklicht. Im letzten April legte Herr Chen nach: in Lauenburg sollte ein Fünf-Sterne-Hotel gebaut werden, außerdem eine Fabrik für medizinische Hefe.

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Das Wort zum Montag

Puh, Politiker glauben noch an ihn, den mildtätigen Investor Chen aus dem Reich der Mitte. „Medien stellen die Seriosität des chinesischen Investors Yongqiang Chen (PuRen) in Frage. [Lauenburgs] Bürgermeister Thiede und [Schleswig-Holsteins] Wirtschaftsminister Meyer erwarten dennoch Investitionen,“ so die Lübecker Nachrichten im Lauenburger Lokalteil am 28. Juni 2015. Glaube scheint da überhaupt eine große Rolle zu spielen.

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Lauenburger Hofberichterstatter in Peking

Was soll das denn nun schon wieder? „Thiede unterstützt Flughafenbetreiber“, titelt die Lauenburger Lokalredaktion unserer hiesigen Monopolpresse, und der Artikel hat es in einer gekürzten Version unter dem Titel „Lauenburg unterstützt Airport-Chef“ auch in die Lübecker Lokalausgabe geschafft. Er wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Vor allem über unabhängigen(?!) Journalismus. Ein Stück aus dem Tollhaus.

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Investor durch die Hintertür

Es muß eine geisterhafte Szenerie gewesen sein vor dem Lübecker Rathaus. Angesagt hatte sich Der Große Neue Flughafeninvestor höchstpersönlich, die Medien waren vor Ort. Nur: Der Große Neue Flughafeninvestor kam und kam nicht. Nervös fummelte Bürgermeister Saxe an seiner Nase, knetete die Hände, fast wie zum Gebet. Ein NDR-Reporter fragt, „Gibt’s Nervosität?“ Saxe blafft zurück: „Bei Ihnen vielleicht, bei mir nicht.“ Und dann kam er doch noch. Yongqiang Chen. Durch die Hintertür – symbolischer geht’s kaum.

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