Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Die Segelflieger des Aero-Club von Lübeck haben endgültig keinen Platz mehr am Lübecker Flughafen und gehen ins Exil nach Wahlstedt – halb gelockt von einem geldwerten Zuckerbrot, halb getrieben von einer Schikane-Peitsche. Mal wieder rückt, nach jahrelangem Hin und Her, die Frage in den Mittelpunkt: was um Himmels Willen macht das Vereinsgelände des ACvL so begehrt? Denn im Kern dürfte es genau darum gehen.

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Operation Sparflugplatz

Nach der Übernahme der Landewiese durch die Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG stellte sich der Firma zunächst vermutlich die Frage, wie der Flugbetrieb so weit wie möglich einzuschränken sei. Das klingt nur so lange paradox, wie man die Kosten gewisser Flugverkehre übersieht.

Soll man beispielsweise die Landewiese an Sommerabenden bis Mitternacht offenhalten, nur weil eventuell die ein oder andere Maschine wegen Gewitters in Hamburg nach Lübeck ausweicht? Oder an Herbstabenden bei Nebel?

Solche Landungen, die oft als Existenzberechtigung für die lübsche Landewiese herhalten sollten, konnte man in den letzten Jahren, und eigentlich schon immer, an den Fingern beider Hände abzählen. Jetzt sind sie sogar explizit ausgeschlossen.

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Ende der Sommerpause 2016

Wenn Sie glauben, an der Landewiese geschehe derzeit nicht viel, haben Sie recht. Ein paar Sportflieger, ein paar Schulungsflüge, ein paar Geschäftsflüge – all das ist übrigens nichts, was es nicht schon vorher gegeben hätte. Von den Segelfliegern des Aero Club von Lübeck (ACvL), denen man angeblich wieder Unterkunft gewähren will, fehlt nach wie vor jede Spur. Schön ruhig ist es größtenteils, so jedenfalls meine persönliche Wahrnehmung; so kann es gerne bleiben. Im folgenden geht es aber nicht darum, ob es so bleiben wird, sondern um einige aktuelle Details.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 1)

Demnächst können Sie hier den mehrteiligen Jahresrückblick 2015 lesen. Das muß leider sein. Zur Vorbereitung möchte ich im ersten Teil etwas weiter zurückgehen, nämlich bis zum Auftauchen des chinesischen „Retters“ der Landewiese Lübeck im Spätsommer 2014. Weil ich faul bin Im Interesse eines optimierten Leseflusses verzichte ich mal auf Quellenangaben. Sie finden sich allesamt in früheren Artikeln, oder fragen Sie bei Bedarf einfach danach.

Das Jahr 2014 war für die Landewiese recht turbulent. Doch wer gedacht hatte, daß alle die Absurditäten wie Firmenbestatter, Notgeschäftsführer und Insolvenz nicht zu toppen sein würden, dürfte von den Ereignissen des Jahres 2015 eines besseren belehrt worden sein. Schlimmer geht‘s nimmer? Von wegen!

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Unmaßgeblicher Versuch einer Klarstellung

Immer wieder kommt Verwirrung auf, was die diversen Flughafen-Investoren nun gekauft, gepachtet oder gemietet haben. Hier der Versuch einer Übersicht, denn in der Vergangenheit hat sich schon mehrfach gezeigt, daß dieses komplexe Vertragswerk nur schwer zu durchschauen ist. Allein schon deshalb die übliche Warnung: ich bin kein Jurist, die folgende Interpretation mir vorliegender Dokumente ist lediglich meine eigene Theorie und somit die eines Laien. Aber jemand muß es ja mal versuchen, oder? Für Korrekturen bin ich, wie immer, dankbar.

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Steht ein heißer Sommer bevor?

Wer in diesem Jahr ein nachrichtenarmes Sommerloch an der lübschen Landewiese erwartet hatte, könnte erfreut oder enttäuscht werden (je nachdem): im Moment ist es jedenfalls nicht in Sicht. Jetzt ist es amtlich: der Flughafen zahlt die vertraglich vereinbarte Pacht für Grundstück und technische Anlagen nicht, und der Geschäftsführer gibt es auch noch zu.

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Dr. Steppe, die Segelflieger und die Sicherheit

Die Frage, wo eigentlich die Segelflieger des Aero Club von Lübeck (ACvL) abgeblieben sind, ist inzwischen beantwortet: in Wahlstedt bei Bad Segeberg. So berichteten es die Lübecker Nachrichten am 26./27. April, z.B. in der Druckausgabe, Lübecker Lokalteil, Seite 17 („Segeberger geben Aero Club Lübeck Segel-Asyl“). Leider entgeht den Lübecker Lesern der Hauptspaß, denn der Artikel ist lediglich eine gekürzte Übernahme aus dem Lokalteil Bad Segeberg („Segeberger Asyl für Lübecks Segelflieger“). Und im dortigen Artikel, den mir netterweise eine Leserin zugeschickt hat, findet sich das Knaller-Zitat… und von wem anders könnte es wohl stammen als vom allseits beliebten Flughafen-Co-Geschäftsführer Dr. Peter Josef Steppe?

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Personalabbau mal zwei

Geschichte ereigne sich immer zweimal, zunächst als Tragödie, dann als Farce, so Karl Marx sinngemäß. Hoffentlich hatte er mit der Reihenfolge recht, denn dann könnte es lustig werden an der Landewiese. Falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Dr. Peter Josef Steppe ist mal wieder Flughafengeschäftsführer. Unabhängig davon hat offenbar rund ein Viertel der Mitarbeiter in den letzten Monaten der Landewiese den Rücken gekehrt. Kaum ein Vertrauensbeweis.

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