Nachtrag: Keine Entwarnung für Segelflieger

Wieder einmal hat der Hauptausschuß der Lübecker Bürgerschaft getagt und sich mit dem Problem der geplanten Segelflug-Vergrätzung befaßt, wie HL-Live berichtet. Dabei wurde deutlich, daß dem Aero-Club von Lübeck, der sein Gelände im Süden der Landewiese Ende März verlassen soll, juristisch die Hände gebunden sind.

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Keine Entwarnung für Segelflieger

Haben Sie die Schlagzeilen auch gelesen? „Segelflug in Blankensee weiter möglich – mit Einschränkungen“, hieß es irreführend. Die Landewiese hat ihre Postion keineswegs geändert und mußte wohl aus formalen Gründen lediglich einen einzigen Punkt nachjustieren. Die Absicht, die Sportflieger so schnell wie möglich loszuwerden – warum auch immer – bleibt.

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Verwaltung blamiert sich mal wieder

Die Vorgänge um die Segelfliegerei in Lübeck liegen irgendwo, je nach Betroffenheitsgrad, zwischen Drama und einer Farce aus der Augsburger SteppenPuppenkiste. Unlängst befaßte sich der Hauptausschuß der Lübecker Bürgerschaft mit dem Rausschmiß der Sportflieger – ohne wesentliches Resultat, von einer mal wieder bis auf die Knochen blamierten Verwaltung abgesehen.

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ILS-Posse hört einfach nicht auf

Die Geschichte um den Rausschmiß des Aero Club von Lübeck vom Flughafen wird immer verwirrender. Begründet wurde der Schritt mit der geplanten Verlegung von Antennen des Instrumenten-Landesystems (ILS) in den Süden des Geländes, für die es aber keine offensichtliche Notwendigkeit gibt. (Betonung auf offensichtlich). Rein theoretisch funktionieren die Antennen dort, wo sie jetzt stehen, nämlich nördlich der Landebahn, und praktisch hoffentlich auch. Wenn nicht, dürfte ein klarer Planungsfehler vorliegen, der eine ganze Liste weiterer Fragen aufwirft.

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Bürgermeister landet als Bettvorleger

Vielleicht erinnern Sie sich: der Herr Bürgermeister der Hanselstadt™ Lübeck wollte mit dem Betreiber der hiesigen Landewiese noch einmal über die Zukunft der Segelflieger sprechen, deren Pachtvertrag Mitte 2013 gekündigt wurde und die, so der bisherige Stand, noch bis zum 31. Dezember 2014 geduldet wurden. Gebracht hat sein Gespräch gar nichts, außer daß man jetzt weiß, wozu der Flughafen das Gelände angeblich braucht.

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Segelflieger: Presseschau und Reaktionen

Ein wenig hatten einige Lokalpolitiker der Hanselstadt™ dann doch zum Thema Segelflieger zu sagen. Sogar Herr Bürgermeister Saxe. Vielleicht hat ihm sein Frühwarnsystem verraten, daß sich hier ein PR-Gau anbahnen könnte? Das wäre natürlich unverhältnismäßig; den wesentlich größeren Skandal stellt das Komplettversagen der Verwaltung in den bisherigen Versuchen zur Privatisierung der Landewiese dar, mit denen man immer wieder auf den Bauch – oder offenbar auf den Kopf? – fiel. Die Segelflug-Affäre ist nur ein Teil davon. Komischerweise haben das alles die Verwaltung und ihr Chef bisher ohne Kratzer überstanden. Jetzt also möchte der Herr Bürgermeister mit dem Flughafenbetreiber reden.

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Hochbauzone Süd?

Schon die privaten Vorbesitzer bzw. -betreiber der lübschen Landewiese, Infratil und Yasmina, zeigten wenig bis gar kein Verständnis für die Belange der dort stationierten Segelflieger. Vermutlich betrachtete man sie generell als Störelement im kommerziellen Flugbetrieb (ob zu Recht, sei dahingestellt), und viel Geld verdienen konnte man mit ihnen wohl auch nicht. Jetzt will man sie komplett loswerden. Warum?

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LBC-Sitcom, neue Staffel: Segelflieger weg, Steppe wieder da, hurra!

Nach einer ausgedehnten Herbstpause wird die Seifenoper um die chinesisch-christdemokratisch-lauenburgische Landewiese in Lübeck endlich fortgesetzt. Leidtragende sind zunächst die Segelflieger, die nach über sechzigjähriger Vereinsgeschichte am Flugplatz kurzerhand hinausgeworfen werden. Dafür sonnte sich auf einer Pressekonferenz ein alter Bekannter im Licht der Scheinwerfer – viele bezeichnen ihn als Chefarchitekten der vergangenen Erfolge des Flughafens. (Haben Sie Ihren Ironiedetektor schon justiert?) Außerdem wie immer: neue Flugverbindungen, und ganz neu: Millionen chinesischer Touristen!

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