Tragschrauber, kleine Brötchen, und ein Sahnehäubchen

Über Weihnachten steht meist nur Vorproduziertes in den Zeitungen. Verständlich, es passiert ja nicht viel. Oft sind diese Artikel, pardon, reiner Müll, wie zum Beispiel dieser aus den Lübecker Nachrichten vom 24. Dezember 2015: „Mit dem Weihnachtsmann im Tragschrauber.“ Aber andernorts gibt es durchaus Interessanteres zu lesen, was die lübsche Landewiese angeht.

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Der nächste Pannen-Ritter ante portas?

Keine 24 Stunden sind seit dem Insolvenzantrag der Landewiese vergangen, und schon machen sich einige Leute mal wieder hochgradig lächerlich und versuchen, die fundamentalen Probleme des Flughafens als kleinen Betriebsunfall zu bagatellisieren. (Der wievielte ist das eigentlich?) Auch dem vorläufigen Insolvenzverwalter (es ist natürlich niemand anders als unser guter, alter Bekannter Prof. Pannen aus Hamburg) muß man merkwürdige Aussagen attestieren.

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Viel Lärm um nichts?

Ein erster Interessent für den insolventen Flughafen scheint seinen Hut öffentlich in den Ring geworfen zu haben: die Düsseldorfer Firma sbc, Ende 2012 schon Kandidat im Rennen um die Flughafenverschenkung. Zwar ist mir keine Stellungnahme der Firma bekannt, unterstützt wird sie jedoch (vermutlich nicht gegen ihren eigenen Willen) von Unternehmern, Mitarbeitern, Besuchern und Anwohnern, so Matthias Freitag, Eigentümer eines Reisebüros am Flughafen.

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Der Pannen-Flughafen

Hätte die Landewiese einfach nur weiter vor sich hingemickert, wäre der „Investor“ irgendwann ausgestiegen. Dann hätte die Stadt den Laden wieder an der Backe gehabt, und ich gehe fast jede Wette darauf ein, daß dafür längst ein Plan B in irgend einer Schublade liegt. Natürlich kein Plan, der die Probleme auch nur ansatzweise gelöst hätte, sondern einer, der erst mal das weitere Überwintern des Flughafens unter städtischem Dach ermöglicht hätte. So wie damals der Trick mit dem Bürgerentscheid.

Einen solchen Plan kann man jetzt in die Tonne treten, denn es kam völlig anders als alle gedacht hatten. Und so schlecht ist das vielleicht gar nicht.

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Kleine Insolvenz-Revue: von Lübeck nach Lahr

Nun denn… Insolvenz. Der Herr Bürgermeister ist hoffnungsfroh:

Er glaube, dass in dieser Situation in einem Insolvenzverfahren auch ein Stück Hoffnung sein könne, sagte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) der dpa.

airliners.de, 23. April 2014

Es hat in der Vergangenheit viele Fälle gegeben, in denen Unternehmen aus Insolvenz mit neuen Perspektiven herausgekommen sind.

HL-Live, 23. April 2014

Wie könnte so etwas bei diesem Flughafen wohl laufen? Moment, ich hole nur mal eben meine Glaskugel aus dem Schrank…

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Geheimer Schwanengesang

Langsam wird deutlich, um was es bei den Vorgängen um die Landewiese gehen könnte. Das Hamburger Abendblatt berichtet von einer „Geheimsitzung“ unter Leitung des Herrn Bürgermeisters und ratlosen Teilnehmern. (Warum lese ich so etwas eigentlich nicht in der hiesigen Monopolpresse?) Wer da allerdings im Geheimen beriet, wird nicht gesagt. Die gute Nachricht: es gibt angeblich keinen Plan B. Eine Insolvenz erscheint wahrscheinlich, und bei näherer Betrachtung ist das möglicherweise das für die Stadt optimale Szenario.

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Aktenzeichen 3Y… ungelöst

Nicht so viel passiert heute. Der Höhepunkt: Fernsehteams aus der ganzen Welt drängeln sich vom Rathaus und hören dem Herrn Bürgermeister zu, wie er sagt, daß er nichts weiß. Das nehme ich ihm übrigens sofort ab. Er bestätigt aber indirekt, daß die finanzielle Schieflage der Flughafenbetriebsgesellschaft Yasmina noch drastischer ist als bisher bekannt.

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