Presseschau: Verschwundene Flughäfen, verschwundene Artikel und Realitätsverlust

Es wird immer irrer – wie zu erwarten war. Die Flughafen-Fanboys drehen auf Hochtouren und schießen immer öfter übers Ziel hinaus. Wie schön, daß sie wenigstens ein paar Feindbilder und ein paar tolle Ideen haben, die es ihnen erlauben, die Realität komplett auszublenden.

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Schuldenfalle, Unstimmigkeiten, Konzeptlosigkeit

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat der Flughafen Lübeck inzwischen seine Bilanz für das Rumpfgeschäftsjahr April bis Dezember 2010 (!) vorgelegt. Für alle, die nicht die letzten zehn Jahre auf einer einsamen Südseeinsel verbracht haben, enthält er keine Überraschungen. Daher hier der Versuch einer etwas anderen Bilanz: die der offenen Baustellen.

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Uniconsult-Bonbons

„Die Zeit, Dinge schönzureden, ist vorbei“, so Flughafen-Geschäftsführer Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel. Wer wollte dem widersprechen? Doch nicht jeder scheint schon komplett in der realen Welt angekommen zu sein. Allen Ernstes wird immer noch vorgeschlagen, einen Flughafen (Lübeck) „auf Vorhalte“ zu betreiben, falls ein Konkurrent (Hamburg) ihn irgendwann mal als Ergänzung seines eigenen Betriebs nutzen wollte. Das ist zumindest Schöndenken, das sich übereinstimmend beim Geschäftsführer und bei der kürzlich veröffentlichten Uniconsult-Studie findet. In der hiesigen Berichterstattung sind aber unverständlicherweise die Unterschiede zwischen beiden nicht einmal ansatzweise erwähnt worden. Diese Unterschiede machen jedoch vermutlich etliche Millionen aus, von denen niemand zu wissen scheint, wer sie bezahlen soll. Aber damit nicht genug der Überraschungen.

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Zauberhafte Zahlenspielereien

Zauberer können nicht wirklich zaubern. Jeder Zaubertrick besteht im Wesentlichen aus geschickter Ablenkung des Publikums: da wedelt der Illusionist mit einer Hand demonstrativ mit bunten Tüchern herum, während die andere hinter seinem Rücken blitzartig eine Spielkarte aus der Hosentasche fummelt. Oder so ähnlich. Das ist nicht nur simpel, sondern auch dreist – aber es funktioniert immer wieder. Die Frage sei gestattet: bestehen Ähnlichkeiten zwischen dem Vorgehen von Illusionisten und dem von Politikern? (Aktualisierte Version mit neuen Zahlen.)

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