Warnung vor Geisterfahrern und Mogelpackungen

Einige nachgetragene Erklärungen zu dem Artikel „Inkompetenz in Potenz“ und den merkwürdigen Vorgängen von vor fast 20 Jahren. Und eine Warnung: seien Sie besonders mißtrauisch, wenn im Zusammenhang mit einem Flughafenausbau (hier oder andernorts) behauptet wird, es sei damit keine Kapazitätserweiterung beabsichtigt. Das ist in der Regel eine Mogelpackung, mit der man Sie zu täuschen versucht.

„Warnung vor Geisterfahrern und Mogelpackungen“ weiterlesen

Inkompetenz in Potenz

Rekapitulieren wir kurz die aktuelle Lage, bevor wir den Blick in die Zukunft wagen. Sämtliche Blütenträume in Bezug auf den Flughafen der Vergangenheit sind verwelkt; sämtliche Konzepte von dubiosen regionalokönomischen Studien bis hin zu verzweifelten Bürgermeister-„Take-Off“-Papieren laut Lokalpresse „abgeräumt“. Das bisherige Geschäftsführer-Duo verschwand praktisch spurlos. Ein neuer Geschäftsführer wurde engagiert, der ankündigt, ein neues Konzept vorzulegen – irgendwann im nächsten Jahr, und mit dem könne man dann in fünf oder sechs Jahren auch bei wenigen, aber „hochwertigen“ Passagieren Gewinne einfahren. Zeit, die Kristallkugel hervorzuholen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

„Inkompetenz in Potenz“ weiterlesen

blankensee.info hilft Saxe: Verzerrte Berichterstattung auf WELT ONLINE

Dem bedauenswerten Lübecker Bürgermeister müssen die Ohren klingeln. Fast kein Monat vergeht ohne „lobende“ Erwähnung des Lübecker Flughafens in auswärtigen Medien. Daß der NDR, wie unlängst von Pro Airport Lübeck e.V. dankenswerterweise enthüllt, längst von Flughafengegnern infiltriert wurde, mag man vom Rotfunk ja nicht anders erwarten. Aber die Springer-Presse? Um Herrn Bürgermeister Saxe ein wenig Arbeit abzunehmen (er hat derzeit ja genug mit seinem Wahlkampf zu tun), habe ich schon mal ein Protestschreiben formuliert, das ich hiermit unentgeltlich zur weiteren Verwendung durch die Verwaltung der Hansestadt Lübeck zur Verfügung stelle. Nein, danken Sie mir nicht; das habe ich als Lübecker doch gerne gemacht!

„blankensee.info hilft Saxe: Verzerrte Berichterstattung auf WELT ONLINE“ weiterlesen

Flughafenland ist abgebrannt – Nachklapp

Der jüngste Beitrag von Menschen und Schlagzeilen in Sachen Flughafen Lübeck ist inzwischen auf der Webseite des NDR-Fernsehmagazins abrufbar (vermutlich nur bis etwa Ende 2011 aufgrund der gebührenzahlerfeindlichen Vorgabe der Politik, daß öffentlich-rechtliche Sender derartige Beiträge nach drei Monaten zu löschen haben). Nachlesen kann man außerdem das Manuskript des Beitrags.
„Flughafenland ist abgebrannt – Nachklapp“ weiterlesen

Der Senator als rechnendes Milchmädchen

Man muß etwas nur oft genug wiederholen, und irgendwann wird es geglaubt. Es muß sich dabei nicht um Lügen handeln; Verkürzungen, Verdrehungen, Vereinfachungen reichen völlig aus. Selbst Politiker sind dagegen nicht immun. „Es wurde durch … Grundstücksverkäufe mehr eingenommen, als Geld an den Flughafen gezahlt wurde, sagte Wirtschaftssenator Sven Schindler“ (SPD) laut HL-Live. Das Problem: die Aussage stimmt vorne und hinten nicht.

„Der Senator als rechnendes Milchmädchen“ weiterlesen

Deutschland hat einen neuen Satire-Star: Olaf Bartsch, LN

Gerade als ich dachte, die hiesige Monopolpresse könnte mich nicht mehr überraschen, überraschte mich das Blatt mit einer feinsinnig-ironischen Satire, die in ihrer ziselierten Kunstfertigkeit schon fast an (eigentlich unerreichbare) Großmeister des Genres wie Dieter Hildebrandt erinnert. Wie jede gute Satire ist sie auf Anhieb nicht als solche zu erkennen. LN-Redakteur Olaf Bartsch zerfetzt mit einem hintersinnigen Kommentar, den der schlichte Titel „Weiterfliegen“ ziert, quasi im Vorübergehen auch die allerletzten Argumente der Flughafenfans, die ihnen (vielleicht) noch geblieben waren.

„Deutschland hat einen neuen Satire-Star: Olaf Bartsch, LN“ weiterlesen

Der Bürgerentscheid ist nicht die Bibel

Wer bei HL-Live einen Leserkommentar hinterläßt, kann was erleben. Man kann noch so viele Fakten und technische Details vorbringen, die Antwort aus gewissen Leserkreisen ist leider keine. Sie geht nicht im Geringsten auf die vorgebrachten Argumente ein, sondern steht immer unter dem selben Motto:

Entschieden ist entschieden und damit Ende,

so ein gewisser Hans Huckebein. Basta! Tut mir leid, diese Art von Totschlagargument lasse ich nicht gelten, gerade weil ich überzeugter Demokrat bin. Dazu gehört, seine Meinung zu vertreten, selbst wenn eine Mehrheit eine andere vertritt oder zumindest mal vertreten haben sollte.

„Der Bürgerentscheid ist nicht die Bibel“ weiterlesen

Seiten: Früher 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Später