Was passierte eigentlich mit…

In den kommenden Wochen werde ich versuchen, ein paar offene Fragen in der jüngsten Geschichte der Landewiese weiterzuverfolgen. Abschließend klären lassen werden sie sich jedoch meist nicht. Heute geht um die Reste der chinesischen Gauklertruppe PuRen, die die Hanselstadt™, aber auch etliche Lauenburger Lokalpolitiker, rund ein Jahr lang an der Nase herumgeführt hat. Überrascht stellt man fest: eine Firma, die der China-Zirkus zurückgelassen hat, existiert augenscheinlich noch – sie hat ihren Sitz an der Landewiese und knapp eine Million in der Kasse.

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Frisches Grillhähnchen II

Während weite Teile Lübecks in Sachen Flughafen erfolgreich in einen Tiefschlaf versetzt wurden, in dem rosarote Träume von Flügen ab Haustür nach Malle vorherrschen, die ein philanthropischer Unternehmer bezahlen wird, ist in Rheinland-Pfalz die harte Realität eingezogen. „Frankfurt“-Hahn entwickelt sich zu einer ebenso großen Lachnummer wie Lübeck-Blankensee, schon alleine wegen der oberflächlichen Ähnlichkeit mit dem früheren Versuch, die hiesige Landwiese an einen chinesischen „Investor“ zu verschenken. Doch die Ähnlichkeiten liegen viel tiefer und haben nicht nur mit der Herkunft der Investoren zu tun.

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Irrtümer

Ja, es gibt sie noch, die Flughafenfreunde des Pro Airport Lübeck e.V., auch wenn deren Webseite in den letzten Wochen eher durch Abwesenheit glänzt. (Daher kann ich hier auch keine Links auf die Seite angeben.) Wieder mal betet der Verein einen aus dem Himmel herabgestiegenen Weltenretter an, wie schon mindestens zweimal zuvor.

Der Pro Airport Lübeck e. V. begrüßt sehr das von Herrn Prof. Stöcker erklärte Interesse am Erwerb des Flughafens Lübeck. Dieser Investor bringt unseres Erachtens alle notwendigen Voraussetzungen mit, um dem Lübecker Flughafen doch noch eine gesicherte und langfristig erfolgreiche Zukunft zu bescheren.

HL-Live, 20. April 2016

Aller guten Dinge sind drei?

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Wizz-und-weg

So, Wizz Air ist also weg. Schön. Schön, schön. Aus diesem Anlaß fiel es den Lübecker Nachrichten ein, mal ein wenig aus der Perspektive der Anwohner zu berichten, unter dem Motto „da knallen doch jetzt die Sektkorken“. Überraschung: die Freudenfeiern blieben aus, denn die Problematik hat sich längst verlagert – von Billigfliegern hin zu ebenso luxuriösen wie lauten Business Jets, und zu endlosen Platzrunden einmotoriger Flugmöhren bis hin zu kreischenden Lufthansa-Übungsjets. Derweil jubelt die Monopolpresse über einen potentiellen Investor, über dessen Pläne bislang so gut wie nichts bekannt ist.

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Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel *

Kein Investor, kein Konzept, praktisch kein Flugverkehr nach dem 15. April, weiterer Abbau von Arbeitsplätzen. Trotzdem pumpt die Stadt 175.000 Euro in die marode Landewiese, um einen seit über sechs Monaten eher glücklos agierenden Insolvenzverwalter einen Monat lang weiterwursteln zu lassen. Kann man das noch kommentieren, ohne komplett in Klischees wie „alle gaga“ zu verfallen? Man muß es versuchen, aber einfach ist das nicht.

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Weiter geht‘s trotz Hyper-Bankrott?

Immer das selbe. Monatelang passiert nichts, und dann kommt‘s Schlag auf Schlag. Um die letzten 24 Stunden zusammenzufassen: der Flughafen ist seinen einzigen Hauptkunden los, der Insolvenzverwalter hat kein Geld mehr für den Betrieb der Landewiese, die Hanselstadt™ soll mal wieder blechen – und außerdem tut sich Merkwürdiges im ehemaligen (?) Chenschen Firmenimperium.

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Flughäfen im Sonderangebot

Es klingt zwar auf den ersten Blick wie eine Jubelmeldung, wenn die Mainzer Allgemeine Zeitung titelt „Scheichs interessieren sich für Flughafen Hahn – Dahinter soll kuwaitischer Staatsfonds stecken“. Doch offenbar kamen die „Scheichs“ wohl erst ins Spiel, nachdem die vorher hoch gehandelten chinesischen Investoren wohl doch nicht so interessiert waren. Warum ich das hier erwähne?

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Bizarr und unbegreiflich

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams, „Das Restaurant am Ende des Universums“

So ähnlich läuft das auch mit Konzepten für Regionalflughäfen. Die verschwinden auch gerne, allerdings mangels Erfolg, und werden regelmäßig durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. So gerade mal wieder geschehen in Parchim. Dort hat man die Pläne für einen Frachtflughafen wohl in die Tonne getreten und propagiert jetzt Einkaufstourismus. Oligarchen aus Arabien, China und Rußland sollen zu Tausenden (täglich!) einschweben und beim Luxus-Shopping Geldscheine regnen lassen. Ehrlich.

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Hängepartie geht weiter

Man sollte nicht nur immer die Schlagzeilen lesen. „Flughafen-Verkauf offenbar kurz vor dem Abschluss“, tönte HL-Live offenbar in Unkenntnis der aktuellen Sachlage. Zutreffender war da schon, was dpa (via airliners.de) titelte: „Zukunft des Lübecker Flughafens weiterhin in der Schwebe“. Irgendwo dazwischen, aber auch eher daneben, die Lübecker Nachrichten: „Flughafen: Drei Bewerber noch im Rennen“.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 4)

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Kurz nach der zweiten Insolvenz sah es ganz danach aus, als würde es so laufen wie bei der ersten. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde wieder mal Prof. Pannen berufen, der auch sofort wieder von Interessenten für die Landewiese zu reden begann.

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