Hamburg – Start für neue Basis: Ryanair setzt auf Hamburg – LN – Lübecker Nachrichten

ÜBERRASCHUNG 😉

Einst sollte in Lübeck ein Drehkreuz eingerichtet werden. Den Flughafen Blankensee haben die Iren aber definitiv nicht mehr auf dem Radar. Stattdessen wird jetzt das Angebot in Fuhlsbüttel ausgebaut.

Quelle: Hamburg – Start für neue Basis: Ryanair setzt auf Hamburg – LN – Lübecker Nachrichten

Und nochmal ÜBERRASCHUNG 😉

Auch vom Hamburger Flughafenchef Michael Eggenschwiler gibt es schlechte Nachrichten für die Nachbarstadt. Einer Zusammenarbeit mit Blankensee erteilt der Vorsitzende der Geschäftsführung am Airport eine Absage. „Ich sehe das nicht als eine Option“, sagt Eggenschwiler. Der Flughafen hätte seine eigenen Pläne. „Wir schauen auf uns.“

Überraschend ist daran natürlich gar nichts, das war alles absehbar. Vielleicht nicht für Lübecker Lokalpolitiker, aber die spielen ja sowieso in der untersten Liga 🙁

Die Sesamstraße spendet ihnen Trost:

https://www.youtube.com/watch?v=XyRgZBdo8EA

Hmm… kann leider nur die englischsprachige Version finden.

Wochenend-Mix

Groß Grönau klagt weiter gegen Flughafen-Ausbaubeschluß, und: was macht Swiss International Air Lines in Lübeck? Geschäftsidee Haunted Airline, und zum Schluß: was kann da schon schiefgehen? „Frankfurt“-Hahn findet „China-Experten“ als Investor! Danach das Sahnebonbon: Leser von manager magazin bewerten Lübeck-Blankensee als zweitpeinlichsten Flughafen nach BER.

„Wochenend-Mix“ weiterlesen

„Lobende“ Erwähnung für Flughafen Lübeck

Ryanair-Boß Michael O’Leary erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Inzwischen hat sich in der Wirtschaftspresse die Fachrichtung der Ryanair-Astrologen entwickelt, die– analog zu den Kreml-Astrologen im Kalten Krieg – versucht, Sinn aus den Äußerungen des (unter Gegnern wie Bewunderern inzwischen nur noch als MOL bekannten) Meisters zu saugen. In Interviews der letzten Zeit kündigt er an, Flüge von regionalen Billig-Rollfeldern hin zu etablierten Flughäfen zu verlagern. Und zumindest ein Artikel erwähnt in diesem Zusammenhang Lübeck. Erübrigt sich der Sozialflughafen Lübeck bald selbst mangels eines Hauptkunden?

„„Lobende“ Erwähnung für Flughafen Lübeck“ weiterlesen

Missed Approach

Verfehlt ein Pilot die Landebahn (vor allem bei mangelnder Sicht), nennt man das „Missed Approach.“ Das kommt schon mal vor; die Vorgehensweise in einem solchen Fall ist klar definiert und schließt – je nach Situation – das Fliegen von Warteschleifen ein. Bei den engen Flugplänen vor allem der Billigflieger stellt sich die Frage, wie lange das Warten dauern darf. Die selbe Frage sollten sich die Lokalpolitiker stellen, die letztlich für die Fortsetzung des defizitären Flugebtriebs auf Steuerzahlers Kosten verantwortlich sind. Das sogenannte „Take-Off-Konzept“ des Bürgermeisters stellt sich als permanentes „Missed-Approach-Szenario“ dar. Wann geht ihm wohl der Treibstoff aus?

„Missed Approach“ weiterlesen

Von Seifenopern und subventionsverstärkten Startbahnen

Wer sich mit Fernseh-Seifenopern auskennt, hat vielleicht schon bemerkt, wie kunstvoll die Autoren Handlungsstränge (in der Regel drei pro Folge) miteinander verknoten, immer munter hin- und herspringend. So ähnlich ist das auch in Sachen Flughafen Lübeck, ohne daß man dahinter ein ausgefuchstes Drehbuch-Team dahinter vermuten müßte. Ganz im Gegenteil, denn hier regiert das Chaos. Einen dieser unkontrolliert aus dem Ruder laufenden Handlungsstränge könnte man mit „Basis“ oder „Base“ überschreiben (altdeutsch „Drehkreuz“).

„Von Seifenopern und subventionsverstärkten Startbahnen“ weiterlesen