Töröö: Friedel kündigt Konzept an

Laut Schleswig-Holstein-Magazin des NDR will der Geschäftsführer des Flughafens Lübeck, Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel, heute ein Konzept für die Landewiese vorstellen. Die Prophezeiung sei gewagt: es wird hauptsächlich auf Aussitzen und Vertagen von Entscheidungen über Jahre oder ein Jahrzehnt hinweg beruhen. Insofern nichts neues, das kennt man hier seit langem.

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Letzte Nebelkerze des Jahres?

Wer glaubt eigentlich den Verantwortlichen von Ryanair und der Flughafen Lübeck GmbH noch ein Wort? Je nach Geschmack mag man sich an George Orwells dystopische Satire „1984“ erinnert fühlen, an gegenwärtige nordkoreanische Propaganda oder sonstige Durchhalteparolen vergangener Jahrhunderte. Jedenfalls erinnert das an nichts, was auch nur das geringste mit der realen Welt zu tun hätte. Ryanair nimmt die Strecke von Lübeck nach „London“-Stansted im Sommer 2012 wohl nicht mehr auf? Macht nix, dafür gibt es ja immer mehr Ambulanzflüge… Naheliegende Kalauer über erhöhte Schokolade-Rationen verkneife ich mir, denn die finden sich hier.

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Flughafen wäre froh, Ryanair als „Kunden“ zu verlieren

Vernunft mag sich nur langsam durchsetzen, aber sie setzt sich durch. Ein Flughafenverantwortlicher erklärt öffentlich, er würde Ryanair lieber heute als morgen als „Kunden“ verlieren. Zwar nicht in Lübeck, obwohl man einige Äußerungen des Geschäftsführers Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel so interpretieren könnte, aber immerhin äußerte sich Declan Power, ein Manager des Flughafens Shannon in Irland, dementsprechend.

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Schluß mit der Seifenoper!

Was würde ein Fernsehsender mit einer Seifenoper machen, die nur noch wenige Zuschauer vor die Mattscheibe lockt und selbst bei dieser begrenzten Audienz nur noch müdes Gähnen hervorruft, und das trotz aller Durchhalteparolen des alteingesessenen Produzenten und des kürzlich verpflichteten neuen Regisseurs?

Absetzen, was sonst. Die Seifenoper „Ponyhof Flughafen Lübeck“ ist grandios gescheitert, was sich nicht zuletzt daran zeigt, daß die Dialoge zunehmend sinnentleerter werden. Es wird praktisch nur noch Blödsinn abgesondert. Weg damit!

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Die Eurofighter-Affäre (Teil II): Sondermüllflughafen Blankensee

Im ersten Teil dieses Artikels ging es um die Lärmproblematik von Eurofighter-Flügen als jüngstes und vielleicht bestes Beispiel dafür, wie Fluglärm unter dem Motto „die sind doch ganz schnell wieder weg“ grob fahrlässig schöngeredet wird – eine Scheinargumentation, die oft auch schon in Bezug auf kommerzielle Passagiermaschinen zu hören war, dadurch aber nicht richtiger wird. Zugegeben, die derzeit angekündigte Anzahl der Eurofighter-Flüge pro Jahr ist gering. Nur handelt es sich hier um einen Präzedenzfall, der um so schwerer wiegt, als daß er verdeutlicht, daß der Flughafen sich an frühere Zusagen offenbar nicht mehr halten will – und womöglich einen Status als Sondermüllflughafen anstrebt.

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Friedels (Euro-)Kampfansage – Steppe reloaded?

Lange hat man gerätselt: in welche Richtung tendiert eigentlich der neue Flughafengeschäftsführer Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel – eher in Richtung Schmusekurs, wie ihn die damaligen Infratil-Geschäftsführer Seidenstücker und Scharnberg zumindest ansatzweise inszeniert haben (wie ernst das auch immer gemeint gewesen sein mag), oder eher in Richtung brutaler Betriebsblindheit wie gewisse andere Vorgänger?

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