Jahresrückblick 2013 – Teil 2: Pächter, Personal, Pläne

2013 war das Jahr des Dünnemachens an der Landewiese: Fanclub „Check-In“ weg, Geschäftsführer weg, Gastronomie weg, Ryanair teilweise weg. Hinzu kamen geplatzte Hoffnungen auf neue Flugverbindungen, ein ebenso neuer wie bekannter, aber sehr schweigsamer Geschäftsführer; zwischendurch regnen mysteriöserweise Glasfasern vom Himmel – und das teure neue Instrumentenlandesystem kann immer noch nicht bestimmungsgemäß betrieben werden. Eine Erfolgsbilanz nach einem Jahr Flughafenverschenkung sähe wohl anders aus.

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Dauerwitz ILS Cat II

War da noch was, so kurz vor Jahresende? Ach ja, der Dauerwitz namens ILS Cat II. Die Älteren unter uns werden sich erinnern.

8. August 2011: Ein großes Medienaufgebot begleitet den ersten Spatenstich für das neue Instrumentenlandesystem,

so die Lübecker Nachrichten, 3. August 2013, Lokalteil HL, S. 10. Alle weiteren Zitate stammen aus dem selben Artikel. Zu blöde: es funzt immer noch nicht, trotz öffentlicher Millionen-Zahlungen.

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Fliegen hier gleich die Löcher aus dem Käse?

Jawoll, es geht doch. Irgendwie hatten wir einen mehrmonatigen Durchhänger an der Landewiese, aber jetzt ist endlich wieder Stimmung in der Bude. Und wie! Fragten sich bislang nur die pöhsen Flughafenkritiker und Ausbaugegner, was der „Investor“ eigentlich mit dem Pleiteflughafen Lübeck anfangen will, stellen jetzt mögliche Geschäftspartner genau die selben (berechtigten) Fragen. Michael Hövel, Geschäftsführer von Lübeck Airways (einer geplanten Regionalfluglinie, die hier stationiert werden soll), fährt schweres Geschütz auf:

Wir fragen uns, was das soll. Hat die Yasmina den Flughafen übernommen, um ihn herunterzuwirtschaften und dann abzuwickeln?

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Ausbau-Märchen – Die Fortsetzung

Ryanair und der Boß dieser Fluggesellschaft erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Meistens war das Public-Relations-Müll, mit dem man auf Biegen und Brechen in die Medien kommen wollte. Da durfte man also gespannt sein, was hinter der jüngsten Ankündigung Ryanairs steckt, künftig auch größere Flughäfen anzufliegen (mit Ausnahme von London-Heathrow, Paris-Orly und Frankfurt am Main; die sind dann wohl doch etwas zu groß und haben zu lange Abfertigungszeiten). Wieder nur Bla-bla, um die Konkurrenz zu irritieren?

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Das Schweigen im Walde

Eigentlich war klar, was nach dem „überraschenden“ Ausscheiden des Flughafengeschäftsführers in der Lokalpresse ablaufen würde. Abschieds-Interview mit dem bisherigen Geschäftsführer am Sonnabend, und so kam es ja auch. Und dann das große Sonntags-Antritts-Interview mit dem neuen. Fehlanzeige: der sagt bislang (fast) gar nichts. Hoppla. Jetzt wird‘s wirklich interessant.

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Der nächste, bitte

Die diesjährige Königin-Beatrix-Flughafen-Gedenkmedaille geht an blankensee.info-Leser Jörn Konopatzki. Er kommentierte am 30. November 2012: „Wussten Sie, dass der Berater des neuen Eigentümers bis 15.10.12 Geschäftsführer des Flugplatzes Egelsbach war und auf eigenen Wunsch Ausgeschieden ist? Wenn ich Herr Friedel wäre, würde ich mir Gedanken machen, ob es noch Sinn macht, private Dinge im Büro aufzubewahren. Die Tage könnten ziemlich schnell gezählt sein.“ In der Tat, genau so ist es jetzt gekommen.

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Null-Ereignisse in Null-Medien

Steht denn eigentlich nur noch gequirlte PR-Scheiße (pardon, das mußte sein) in der sogenannten deutschen Qualitätspresse? Und ich meine hier mal nicht das hiesige Monopolblatt – da muß ich erst die Druckausgabe abwarten. Was für ein Null-Ereignis! „Ryanair Fluggast Nr. 5.555.555 in Lübeck“. Meine Fresse. Sind noch Kartoffelchips da?

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Der verschwundene Verein

Irgendwie sympathisch. Der Flughafen-Förderverein „Check-In“ hat nach vierzehn Jahren (oder so) sämtliche Vereinsziele erreicht, löst sich auf – und macht keine großen Worte deswegen, reitet eher wie ein einsamer Cowboy bescheiden schweigend in den Sonnenuntergang. So ähnlich stellt Flughafen-Chef Friedel seine Sicht der Ereignisse dar. Zweifel an dieser Interpretation sind angebracht, und ob sie auch die von Check-In ist, weiß niemand – der sonst so beredte Vorsitzende des Vereins, Nicolaus Lange, war bislang nicht zu vernehmen. It‘s all in a day‘s work for airport repair man?

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