Konfusion und Planungsfehler

Aprilscherze beiseite: Mittlerweile wird immer deutlicher, was die Verschenkung der Landewiese an einen „Investor“ tatsächlich kostet. Die hiesige Monopolpresse und einige Politiker verbreiteten fast bis zum Schluß die Summe von 35 Mio. Euro Schulden, die die Hansestadt von der Flughafen Lübeck GmbH (FLG) übernehmen müsse. Erst sehr spät wurde (die hier seit längerem verbreitete) realistischere Zahl von 50 Mio. Euro genannt. Doch das ist längst nicht alles. Selbst das neue Instrumentenlandesystem kommt in dieser Geschichte vor, und womöglich ein doppelter Geschäftsführer.

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Stadt und Flughafen ziehen Jahrhundertprojekt an Land

Trotz des heutigen Ostermontags hielt die Verwaltung der Hansestadt im Rathaus eine improvisierte Pressekonferenz ab. Man könne keinen einzigen Tag länger warten, dazu seien die Neuigkeiten zu sensationell, so Bürgermeister Saxe. Es handle sich um das größte Investitionsvorhaben in der lübschen Geschichte, und: es wird am Flughafen realisiert.

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Nach Airport-Schneechaos: Saxe greift durch

Wußten Sie schon? Satire ist die Fortschreibung der Realität mit ihren eigenen Mitteln, die nur leicht übertrieben werden. In diesem Sinne…

Bürgermeister Bernd Saxe hat ein Konzept zur Offenhaltung des Flughafens selbst unter ungünstigsten Wetterbedingungen vorgelegt. „So wie bisher kann es nicht weitergehen“, so der Verwaltungschef. „Lübeck kann es sich nicht leisten, auch nur einen einzigen Tag von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.“ Saxe verkündete die Pläne heute auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Grund: am 11. März mußten sämtliche Flüge nach Lübeck wegen heftiger Schneefälle umgeleitet werden.

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Heißluftdusche

Bei den derzeit vorherrschenden eisigen Temperaturen tut jedes bißchen heiße Luft gut. Wie schön, daß es ab und an Pressemitteilungen des künftigen Premium Luxury Airport Lübeck (der früheren Landewiese) gibt. Da kann man sich aufwärmen. Steigerung der Passagierzahlen! Mehr als erwartet! Ein Ausweichflug aus Hamburg gar! In China ist eine Leberwurst umgefallen!

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Wirtschaftskompetenz der hiesigen Monopolpresse

Unserer geliebten Monopolpresse Ignoranz gegenüber den Finanzproblemen lokaler Unternehmen vorzuwerfen, wäre höchst ungerecht. Man ist durchaus kritisch! Haben Sie z.B. das hier gelesen?

Da wollte man

wissen, wie der Stand der Dinge ist und wo die Reise hingehen soll. Darüber sollte der Vorstand Auskunft geben. … düsteres Bild … „Streit und Zank hinter den Kulissen“ … Indiskretionen … mehrfach seit November 2010 habe die Zahlungsunfähigkeit gedroht. … präsentierte seine Zahlen bisweilen so konfus, dass kaum ein Zuschauer den Überblick behielt. … „Sehr nebulös, das Ganze“ …

LN, 30. Oktober 2012

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Und noch ein Geheimvertrag taucht auf (Frank Zander auch)

Pikant: die verzweifelten Versuche, das drohende Ende der lübschen Landewiese hinauszuzögern, haben offenbar die Existenz eines weiteren Geheimvertrags mit einer Fluggesellschaft zutage gebracht, von dessen Existenz die staunende Öffentlichkeit bisher nichts wußte. Ebensowenig von der angeblichen Unterstützung des Schlagersängers Frank Zander für den Sozialflughafen.

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Es war einmal…

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten bei einer Bank. Einer Ihrer Kunden verfolgt seit Jahrzehnten ein verlustbringendes Projekt und hat Sie, der Sie nett und geduldig sind, trotzdem immer wieder von dessen Zukunftsaussichten überzeugen können. Irgendwann jedoch platzt Ihnen der Kragen; Sie wollen kein weiteres Geld zur Verfügung stellen. Der Kunde bittet um eine letzte Chance: ein paar Millionen Euro und vor allem rund zweieinhalb Jahre Zeit. Dann werde er das Projekt ganz bestimmt soweit aufgehübscht haben, daß sich jemand finden wird, der es übernimmt. Als netter Mensch (der man als Banker wohl nur in einem Märchen sein kann) geben Sie ein letztes Mal nach. Kurz vor Ablauf der Frist kommt der Kunde und gibt kleinlaut zu, daß das alles wieder nicht funktioniert hat.

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