Abgründe im Augiasstall

Jede Würstchenbude wirtschaftet besser. Und selbst die ständigen halbseidenen Auktionen von Orientteppichen, angeblich aus Konkursmassen, wirken noch seriös gegenüber dem, was möglicherweise am Flughafen Lübeck seit (spätestens) 2000 ablief. Um das bereits oft zitierte indianische Sprichwort zu erweitern: man hat nicht nur versucht, ein totes Pferd zu reiten, sondern es auch noch mit eventuell illegalen Mitteln zu dopen, und das zudem auf Kosten anderer. Ist alles noch viel schlimmer als befürchtet?

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Subventionen, neu gesehen

Dieser Artikel enthält ungenaue Zahlenangaben und ist überholt. Genauere Zahlen in dieser Angelegenheit entnehmen Sie bitte dem Artikel Subventionen unter der Lupe: 300 € pro Lübeck-Tourist oder gleich der PDF-Datei zum selben Thema.

 
Die Begriffe „Transparenz“ und „Flughafen Lübeck“ stehen einander diametral gegenüber; sie sind in sich widersprüchlich. Das betrifft Angelegenheiten wie die Entwässerung und Altlasten, aber erst recht die Finanzen (die die öffentlichen Bilanzen der Flughafen Lübeck GmbH nur unvollständig wiedergeben.) Im letzten Beitrag hatte ich die Subventionen, die in den Flughafen Lübeck versenkt werden, auf die Touristen umgelegt, die tatsächlich in Schleswig-Holstein bleiben. Ein Zahlenspiel, sicherlich, aber keineswegs unseriöser als das, was uns aus offiziellen Quellen in „Studien“ und Planfeststellungsunterlagen an Spekulationen und Prognosen dargeboten wurde. Man kann es auch noch weiter treiben.

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Schwimmbäder und Subventionen

Dieser Artikel enthält ungenaue Zahlenangaben und ist überholt. Genauere Zahlen in dieser Angelegenheit entnehmen Sie bitte dem Artikel Subventionen unter der Lupe: 300 € pro Lübeck-Tourist oder gleich der PDF-Datei zum selben Thema.

 

Über staatliche Subventionen läßt sich trefflich streiten. Um deren generellen Sinn und/oder Unsinn soll es hier nicht gehen, wohl aber um Prioritäten im Subventionsabbau in Zeiten des Sparzwangs. Mit zehn Euro, erregte sich unlängst Dr. Raimund Mildner von den Bürgern für Lübeck (BfL), würde jeder Schwimmhallenbesuch in Lübeck durch Subventionen gefördert. Das mag so sein; diese griffige Zahl täuscht aber über Details hinweg und ist reiner Populismus, der in der Diskussion nicht weiterhilft. Machen wir doch mal die Gegenrechnung für den Sozial-Flughafen auf!

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Ruf' doch mal einer den Exorzisten!

Trotz einiger erfreulicher Anzeichen, daß die Besessenheit europäischer Provinzfürsten mit Ryanair tendenziell abnimmt, scheint es immer noch einige zu geben, deren Sicht immer weiter vernebelt wird. Sowohl deren Verhalten als auch das von Ryanair wird zunehmend absurder, sodaß man sich fragen muß, ob nicht etlichen Leuten der Verstand komplett abhanden gekommen ist. So zum Beispiel in Dublin.

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Glaubwürdige lügen öfter

„Wer einmal lügt, dem glaube nicht – Glaubwürdige lügen öfter,“ wußte schon Peter Frankenfeld. Ganz unabhängig davon ist Ryanair ein extrem glaubwürdiges Unternehmen. Mit großem Streichorchester hat man Kürzungen auf allen deutschen Flughäfen heraustrompetet und die Schuld auf die acht Euro Flugverkehrsabgabe geschoben, die Ryanair-Passagiere ab Januar bezahlen sollen. Eher heimlich hat Ryanair aber gleichzeitig einen weiteren deutschen Flughafen ins Programm aufgenommen. Trotz Flugverkehrsabgabe. Ryanair-Offizielle schlagen derzeit kunstvolle Pirouetten, um diesen offensichtlichen Widerspruch zu erklären.

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Weihnachtswahnsinn in Girona

Und wieder einmal gibt es einige dieser seltenen Einblicke in das wundersame Wirken Ryanairs, der selbst dem größten Bewunderer Jesus… äh, Michael O’Learys zeigt, wie der Laden in Wirklichkeit läuft. Am Rande geht es dabei sogar um Lübeck, aber vor allem um den spanischen Flughafen Vilobí d’Onyar („Barcelona-Girona“ in Ryanair-Sprech.)

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Endspurt 2010

Wie erwartet, hat der „Hauptkunde“ des Lübecker Flughafens, Ryanair, die weitere Streichung von Verbindungen von und nach Deutschland angekündigt. Daß Lübeck dabei zunächst nicht erwähnt wurde, dürfte die hiesigen Verantwortlichen eher zusätzlich verunsichern.

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