Das Terminal des Polykrates

So. Ein Wochenende kollektiver (und lärmintensiver) aeronautischer Selbstbefriedigung der Fanboy-Gemeinde liegt hinter der Landewiese, auf der König Winfried Stöcker I. vom Blankensee zwei Tage lang Hof hielt und sein neues Spielzeug quasi-offiziell in Betrieb genommen hat, mit einem Rahmenprogramm übrigens, das – abgesehen von den präsentierten Flugzeugen – eher an eine drittklassige Dorfkirmes in Vorpommern erinnerte. (Ich war auf einigen solcher Veranstaltungen.)

Jetzt soll es ein neues Terminal für die Landewiese geben, was die versammelte Presse pflichtgemäß berichtet – natürlich ohne die Fragen zu stellen, die wirklich interessant wären. Denn ein Terminalneubau würde unweigerlich eine ganze Kette von notwendigen Folgemaßnahmen in Gang setzen, was aber niemand erwähnt.

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Rohrkrepierer

Manche Vorschläge zur erneuten „Rettung“ der Lübecker Landewiese sind derart absurd, daß man sie eigentlich nicht weiter kommentieren muß. Reine Zeitverschwendung. Aber da’s nun einmal in der Zeitung gestanden hat, sei’s drum. (Gähn. Demnächst wird’s vermutlich wieder interessanter.)

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Jetzt geht‘s rund, sagte der Kanarienvogel…

…und flog in den Ventilator. Welch‘ ein Tag! Was für ein Drama! Die Märchen aus tausendundeiner Nacht, sie sind spurlos verpufft. Die Luftschlösser sind abgestürzt. Die Macher der Großen Lübecker Flughafenverschenkung wie Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos. Ähh… bevor ich mich endgültig anhöre wie Briefonkel F.-J. Wagner vonne Büld (lesen Sie die satirische Kopie auf Twitter – zehnmal besser als das Original), zunächst mal die neuesten Fakten zur Entwicklung an der Landewiese in Ergänzung zum gestrigen Artikel.

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Jahresrückblick 2013 – Teil 2: Pächter, Personal, Pläne

2013 war das Jahr des Dünnemachens an der Landewiese: Fanclub „Check-In“ weg, Geschäftsführer weg, Gastronomie weg, Ryanair teilweise weg. Hinzu kamen geplatzte Hoffnungen auf neue Flugverbindungen, ein ebenso neuer wie bekannter, aber sehr schweigsamer Geschäftsführer; zwischendurch regnen mysteriöserweise Glasfasern vom Himmel – und das teure neue Instrumentenlandesystem kann immer noch nicht bestimmungsgemäß betrieben werden. Eine Erfolgsbilanz nach einem Jahr Flughafenverschenkung sähe wohl anders aus.

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Wundersames aus der Welt der Glasfaser

Presseberichten zufolge, die sich übrigens praktisch ausschließlich auf Angaben der Verwaltung stützen, ist südlich des Flughafens die Errichtung einer Glasfaserfabrik geplant. Bislang richtete sich die Aufmerksamkeit der interessierten Öffentlichkeit vor allem auf einen 46 Meter hohen Turm und seine Auswirkungen auf den Flugverkehr und die Umwelt. Übersehen wurden weitere Auswirkungen, die die Ansiedlung einer Glasfaserproduktion mit sich ziehen kann. Hier ein Ausblick auf das, was kommen könnte.

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