Der ultra-transparente Flughafen

Also nein, jetzt muß ich mich über den von mir ansonsten hochgeschätzten aeroTELEGRAPH wundern. In dem neuesten Artikel der Luftfahrt-Fachpublikation über die lübsche Brutstätte der Flughafengenies heißt es doch tatsächlich im Zusammenhang mit der geplanten Fluglinie AA Almania Airlines (Geschäftsführer: Dr. Peter Steppe):

Noch eine Fluglinie will ab Lübeck-Blankensee Ziele in Deutschland und Europa bedienen. Auffallend am Projekt ist vor allem die fehlende Transparenz.

Dr. Steppe und fehlende Transparenz? Das gibt‘s doch nicht! Alles, was in den letzten zwanzig Jahren (unter anderem, aber nicht nur während seiner Zeit als Geschäftsführer der damaligen Flughafen Lübeck GmbH) vor Ort geschah, war nun wirklich vollkommen transparent. 😆

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Verschwurbelt

Soll man sich jetzt noch darüber aufregen, daß die hiesige Monopolpresse lieber Politiker-Stellungnahmen nachplappert anstatt selbst zu recherchieren und ihren Lesern den Sachverhalt zu erklären? Es ist ja so nutzlos… aber trotzdem. Schon der erste Satz im LN-Artikel vom 1. Juni 2013 (Lokalteil Lübeck, Seite 12) ist irreführend:

Die Hansestadt hat offenbar Chancen, im Streit um ihre Flughafen-Beihilfen um drohende Millionen-Rückzahlungen herumzukommen.

Es ist aber wesentlich komplizierter.

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Glasfaser-Gigantomanie

Stellen Sie sich vor, jemand würde ein sechzehnstöckiges Hochhaus in unmittelbarer Nähe eines Flughafens errichten wollen. Sie würden ihn wohl, nett gesagt, für etwas exzentrisch halten. Selbst seitlich der Einflugschneise erschiene so ein Bau aus Gründen der Flugsicherheit leicht deplaziert. Doch scheinbar wird genau das im Süden der Lübecker Landewiese im Gewerbepark Flughafen geplant.

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Konfusion und Planungsfehler

Aprilscherze beiseite: Mittlerweile wird immer deutlicher, was die Verschenkung der Landewiese an einen „Investor“ tatsächlich kostet. Die hiesige Monopolpresse und einige Politiker verbreiteten fast bis zum Schluß die Summe von 35 Mio. Euro Schulden, die die Hansestadt von der Flughafen Lübeck GmbH (FLG) übernehmen müsse. Erst sehr spät wurde (die hier seit längerem verbreitete) realistischere Zahl von 50 Mio. Euro genannt. Doch das ist längst nicht alles. Selbst das neue Instrumentenlandesystem kommt in dieser Geschichte vor, und womöglich ein doppelter Geschäftsführer.

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Vertagt

Auf die Anfrage von Katja Mentz (Bündnis 90/Die Grünen) in Sachen ILS gab es in der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag leider keine Antwort.

Auch die ILS-Kalibrierungsflüge, zuletzt auf den 21./22. März terminiert, fanden wieder mal nicht statt. Ob das an den Witterungsbedingungen liegt oder an anhaltenden Problemen mit dem neuen ILS Cat II, ist nicht bekannt.

Nachtrag vom 23. März 2013

Der nächste Versuch ist offenbar angesetzt für 27. und 28. März. Decken Sie sich rechtzeitig mit Popcorn ein…

Erfolge?

Man ist ja nicht gerade verwöhnt als Flughafenskeptiker. Die hiesige Monopolpresse ignoriert Argumente fast komplett, schlimmer noch: sie stellt berechtigte Fragen nicht, die – wenn überhaupt jemand – doch unabhängige Journalisten der Lokalpolitik und der Verwaltung stellen sollten. Letztere haben aber scheinbar ihre Ohren auf Durchzug gestellt, seit der Flughafen in einem geheimen Kommandounternehmen an einen „Investor“ verschenkt wurde. Und doch, ein bißchen bewegt sich was.

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Cobham ante portas

Am 18. und 19. März 2013 wird‘s mal wieder laut rund um die hiesige Landewiese. Angesagt sind Meßflüge zur Überprüfung des Instrumentenlandesystems (ILS). Das hat sofort zu Spekulationen geführt, ob denn nun vielleicht endlich das neue (weitgehend auf Kosten der Steuerzahler) angeschaffte ILS der Kategorie II/III in Betrieb genommen werden soll. Das wird sich allerdings wohl erst nach den Meßflügen sagen lassen.

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Zeitmaschine: Wie aus einer Woche ein Jahr wird

Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich. Noch immer befindet sich das neue Instrumentenlandesystem der Lübecker Landewiese in der Testphase, scheinbar im Gegensatz zu früheren vollmundigen Äußerungen der Verantwortlichen. Und immer noch gibt es zu erledigende „Restarbeiten“. Jetzt soll es erst im Oktober wie geplant funktionieren, so die neueste Lagemeldung des Flughafengeschäftsführers.

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Die Botschaft hör ich wohl…

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: „Die Förderrichtlinie für Investitionen an Flughäfen wird unverzüglich aufgehoben“ – so der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und SSW in Schleswig-Holstein. Sollte es so kommen, hätten sich sämtliche irrwitzigen Ausbaupläne für die Lübecker Landewiese (auf Staatskosten für den Auftraggeber Ryanair) komplett erledigt. Allerdings glaube ich das erst, wenn es auch hundertprozentig feststeht.

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