Jahresend-Nachträge für 2017

Kurz vor Jahresschluß reiche ich zwei Ergänzungen zu zurückliegenden Ereignissen nach; eigentlich nur für die Akten, denn die Bedeutung beider kann ich nicht recht einschätzen. Zunächst scheint der Verkauf von Euroimmun auf den letzten Metern doch noch auf unerwartete Hürden gestoßen zu sein. Außerdem erreichte mich nette Post von der EU-Kommission bezüglich der Beihilfeverfahren in Sachen Landewiese. Die sind keineswegs, wie mancher glauben machen wollte, erledigt. Jedenfalls noch nicht.

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Flughafen-Altlasten sprechen sich langsam herum

Daß ich das noch erleben darf 😉 HL-Live weist darauf hin, daß die Hanselstadt™ aus den „ersten Jahren“ des Landewiesen-Billigflugexperiments „noch Schulden in Höhe von 24.924.697,45 Euro“ hat. „Allein die Zinsen kosten in diesem Jahr über eine Million Euro“ (Flughafen-Abenteuer kostet immer noch Millionen, HL-Live, 3. November 2016). Den eigentlichen Witz hat man dort aber übersehen.

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Oktoberfest an der Landewies‘n (fällt wohl aus)

Dieser Beitrag ist überholt und verbleibt hier lediglich zu Dokumentationszwecken. Bitte lesen Sie die Korrektur in Close, but no cigar.

Ein Relikt aus den Zeiten des Größenwahns an der hiesigen Landewiese könnte bereits in einer Woche verschwunden sein. Derzeit deutet alles darauf hin, daß die allgemein als „Bierzelte“ bekannten Unterkünfte für Passagiere demontiert werden. Kein Wunder, es gibt kaum Passagiere mehr.

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Von 715.731 auf null in zehn Jahren

Für Liebhaber der Lübecker Landewiese muß die Welt im Juni 2006 nicht nur in Ordnung, sondern nahezu perfekt gewesen sein. Da stimmte einfach alles. Acht regelmäßig angeflogene Ziele. Vierundfünfzig Linienflüge pro Woche.

2006-2
Sommerflugplan 2006

Und dann die Fußball-WM im eigenen Land, mit Blankensee als Promi-Flughafen für die Spielstätte Hamburg. Ein neuer Investor für die Landewiese, beste Aussichten auf Wachstum. Was will man mehr?

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Stimmen die Zahlen der Verwaltung?

Sie erinnern sich sicher noch an den peinlichen Versuch der Verwaltung, sich die marode Landewiese auch noch im Nachhinein, nach drei abgesprungenen Investoren und zwei Insolvenzen, schönzurechnen. Die genaue Rechnung ist nicht bekannt, und ob sie je veröffentlicht werden wird, weiß ich nicht.

Die Zahlen sind eine Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Hauptausschuß der Bürgerschaft:

In welcher Höhe hat die Stadt seit dem Jahr 1997 Steuermittel für den Flughafen Lübeck aufgewendet (etwa für den Ausgleich von Defiziten, Verlustübernahmen gegenüber Investoren, Kosten für Bau- und Ausbaumaßnahmen, BeraterInnenhonorare, Anwalts- und Gerichtskosten)?

Kürzlich fanden sich in den LN einige Details, die die ganze Sache noch weiter verschwurbeln.

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Ein nicht so toller Bericht des Schleswig-Holstein-Magazins

Tja, ab und zu langt auch mal der NDR leicht daneben. So lief im Schleswig-Holstein-Magazin am 1. Februar ein Beitrag unter dem Titel „Investor für Lübecker Flughafen gesucht“, der Einiges zu wünschen übrig ließ. Im Wesentlichen dargestellt wurde das segensreiche (?) Wirken des Insolvenzverwalters Prof. Pannen, was alleine schon deshalb keine gute Idee war, weil er derzeit nichts Konkretes sagen will, kann oder darf.

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