Flughafen-Altlasten sprechen sich langsam herum

Daß ich das noch erleben darf 😉 HL-Live weist darauf hin, daß die Hanselstadt™ aus den „ersten Jahren“ des Landewiesen-Billigflugexperiments „noch Schulden in Höhe von 24.924.697,45 Euro“ hat. „Allein die Zinsen kosten in diesem Jahr über eine Million Euro“ (Flughafen-Abenteuer kostet immer noch Millionen, HL-Live, 3. November 2016). Den eigentlichen Witz hat man dort aber übersehen.

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Oktoberfest an der Landewies‘n (fällt wohl aus)

Dieser Beitrag ist überholt und verbleibt hier lediglich zu Dokumentationszwecken. Bitte lesen Sie die Korrektur in Close, but no cigar.

Ein Relikt aus den Zeiten des Größenwahns an der hiesigen Landewiese könnte bereits in einer Woche verschwunden sein. Derzeit deutet alles darauf hin, daß die allgemein als „Bierzelte“ bekannten Unterkünfte für Passagiere demontiert werden. Kein Wunder, es gibt kaum Passagiere mehr.

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Von 715.731 auf null in zehn Jahren

Für Liebhaber der Lübecker Landewiese muß die Welt im Juni 2006 nicht nur in Ordnung, sondern nahezu perfekt gewesen sein. Da stimmte einfach alles. Acht regelmäßig angeflogene Ziele. Vierundfünfzig Linienflüge pro Woche.

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Sommerflugplan 2006

Und dann die Fußball-WM im eigenen Land, mit Blankensee als Promi-Flughafen für die Spielstätte Hamburg. Ein neuer Investor für die Landewiese, beste Aussichten auf Wachstum. Was will man mehr?

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Stimmen die Zahlen der Verwaltung?

Sie erinnern sich sicher noch an den peinlichen Versuch der Verwaltung, sich die marode Landewiese auch noch im Nachhinein, nach drei abgesprungenen Investoren und zwei Insolvenzen, schönzurechnen. Die genaue Rechnung ist nicht bekannt, und ob sie je veröffentlicht werden wird, weiß ich nicht.

Die Zahlen sind eine Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Hauptausschuß der Bürgerschaft:

In welcher Höhe hat die Stadt seit dem Jahr 1997 Steuermittel für den Flughafen Lübeck aufgewendet (etwa für den Ausgleich von Defiziten, Verlustübernahmen gegenüber Investoren, Kosten für Bau- und Ausbaumaßnahmen, BeraterInnenhonorare, Anwalts- und Gerichtskosten)?

Kürzlich fanden sich in den LN einige Details, die die ganze Sache noch weiter verschwurbeln.

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Nur mal so über den Daumen

Für die Sondersitzung des Hauptausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 24. März gibt es einen neuen Tagesordnungpunkt: „Anfrage: AM Michelle Akyurt und AM Silke Mählenhoff: Aufwendungen für den Flughafen Lübeck und ausstehende Forderungen“.

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Ein nicht so toller Bericht des Schleswig-Holstein-Magazins

Tja, ab und zu langt auch mal der NDR leicht daneben. So lief im Schleswig-Holstein-Magazin am 1. Februar ein Beitrag unter dem Titel „Investor für Lübecker Flughafen gesucht“, der Einiges zu wünschen übrig ließ. Im Wesentlichen dargestellt wurde das segensreiche (?) Wirken des Insolvenzverwalters Prof. Pannen, was alleine schon deshalb keine gute Idee war, weil er derzeit nichts Konkretes sagen will, kann oder darf.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 4)

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Kurz nach der zweiten Insolvenz sah es ganz danach aus, als würde es so laufen wie bei der ersten. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde wieder mal Prof. Pannen berufen, der auch sofort wieder von Interessenten für die Landewiese zu reden begann.

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Jahresabschluß 2015

Auch in diesem Dezember tat sich im Handelsregister einiges, was nachzutragen wäre. Kurz gefaßt: die PuRen-Aktivitäten, die nicht direkt mit der insolventen Flughafenbetriebsgesellschaft PuRen Germany zu tun haben, sind inzwischen unter kompletter Kontrolle der mysteriösen Manli Li aus Hamburg, einer Chinesin mit deutscher Staatsbürgerschaft.

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Tragschrauber, kleine Brötchen, und ein Sahnehäubchen

Über Weihnachten steht meist nur Vorproduziertes in den Zeitungen. Verständlich, es passiert ja nicht viel. Oft sind diese Artikel, pardon, reiner Müll, wie zum Beispiel dieser aus den Lübecker Nachrichten vom 24. Dezember 2015: „Mit dem Weihnachtsmann im Tragschrauber.“ Aber andernorts gibt es durchaus Interessanteres zu lesen, was die lübsche Landewiese angeht.

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Vor zehn Jahren (Teil 2)

Sommer 2005 an der Lübecker Landewiese. Es brummt, es dröhnt, es heult. Bei oberflächlicher Betrachtung ein Flughafen „im Aufwind“ (um eine von Bratwurstjournalisten gerne verwendete Phrase zu bemühen) mit stark ansteigenden Passagierzahlen. Das Jahr 2005 stellte den Höhepunkt der Entwicklung dar, der gleichzeitig den Niedergang der Landewiese einleitete. Teil 2 der Wochenendlektüre.

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