Oldie-Festival am Flughafen abgesagt, das nie (?) angekündigt wurde

Kuriose Geschichte am Rande der ewigen Flughafen-Saga:

Drei Tage, zwei Bühnen und Platz für 5000 Zuschauer: Der Veranstalter Fabulous Germany Concerts wollte sein Mega-Oldie Festival von den Wallanlagen auf das Flughafen-Gelände verlegen und noch deutlich vergrößern. Das klappt nicht, wie der Veranstalter am Donnerstag mitteilte.

HL-Live, 19. Mai 2016

Interessant, aber teilweise falsch. Das mit der Absage stimmt, also wo liegt der Fehler? Hier: „auf das Flughafen-Gelände verlegen“. Auf der Webseite des Veranstalters Fabulous Germany Concerts ist alles sehr genau dargestellt, und HL-Live hat’s wohl nicht so genau gelesen. Aber auch die offizielle Version des Veranstalters sorgt für Stirnrunzeln.

„Oldie-Festival am Flughafen abgesagt, das nie (?) angekündigt wurde“ weiterlesen

Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

Landewiesen-Verwalter Prof. Pannen hat es offenbar geschafft, das Grundstück Blankenseer Str. 100 samt Einfamilienhaus zu versilbern [Nachtrag 25. Februar 2016: oder andernorts Geld aufzutreiben]; das absurde Theater um den Flughafen geht also in eine einmonatige Verlängerung. Aber vielleicht ist das auch nur ein Vorspiel? „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“ weiterlesen

Doppelpleite an der Landewiese

Willkommen zu einer neuen Folge unserer Erfolgsserie „Insolvenzrecht für Dummies“. (Wie immer der Hinweis: ich bin kein Jurist, habe mich aber nach bestem Gewissen zu informieren versucht. Für Korrekturen, Ergänzungen usw. bin ich immer dankbar.) Heute geht es aus aktuellem Anlaß um einen Begriff, den die meisten sicherlich noch nie gehört haben dürften: die Masseunzulänglichkeit oder, populär ausgedrückt, die Insolvenz in der Insolvenz.

„Doppelpleite an der Landewiese“ weiterlesen

Jahresrückblick 2015 (Teil 3)

vlcsnap-2015-07-02-03h45m08s238

Nach außen war Ende Juni noch alles Friede, Freude, Eierkuchen an der Landewiese sowie in Lauenburg. In die traute Idylle platzten die erstaunlichen Ergebnisse einer mehrmonatigen Recherche („Über einen mysteriösen Investor und eine Stadt, die es lieber nicht so genau wissen will“) von NDR und Zeit. Das PuRen-Firmenimperium des Herrn Chen entpuppte sich bei näherem Hinsehen nicht als das, als was es dargestellt und in der Hanselstadt™ bereitwillig geglaubt wurde.

„Jahresrückblick 2015 (Teil 3)“ weiterlesen

Ächz: Weiterkrebsen bis Februar?

Offenbar hat Landewiesen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen genug Geld zusammengekratzt, um den Flugbetrieb nicht nur bis Ende Januar, sondern Ende Februar aufrechtzuerhalten. Das legt jedenfalls eine neue Notice to Airmen (NOTAM) bezüglich der Öffnungszeiten nahe, die am 18. Dezember 2015 herausgegeben wurde. Außerdem eine gute Nachricht von einem Hamburger Flughafen-Experten: ein Ryanair-Comeback in Lübeck ist eher unwahrscheinlich.

„Ächz: Weiterkrebsen bis Februar?“ weiterlesen

Es knirscht: Landewiese im Notbetrieb

Nein, es läuft wohl doch nicht so rund wie bei der letzten Insolvenz und dem plötzlichen Auftauchen des mildtätigen Retters aus dem Reich der Mitte, seinerzeit vermittelt von Teilen der Lauenburger CDU, der großzügig alle Mitarbeiter übernahm. Fest steht eigentlich nur eines: Insolvenzverwalter Prof. Pannen hat 25 von derzeit noch 76 Flughafenmitarbeitern gekündigt und möchte die Landewiese quasi im Notbetrieb auch noch im Januar offenhalten (shz redet bereits vom Februar). Und der Herr Bürgermeister bereitet polit-psychologisch schon mal eine neue Verschenkung vor – diesmal die des angeblich wertlosen Flughafenbetriebsgrundstücks. Es knirscht offenbar.

„Es knirscht: Landewiese im Notbetrieb“ weiterlesen

Insolvenzverfahren eröffnet (mal wieder)

Das Amtsgericht Lübeck hat wegen Zahlungsunfähigkeit der Flughafenbetriebsgesellschaft PuRen Germany GmbH (Registergericht: Amtsgericht Lübeck HRB 13960 HL) am 1. Dezember 2015, 09:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. jur. Klaus Pannen ernannt. Das mag verwirrend klingen, ist aber ganz einfach. Was bisher lief, war das vorläufige Insolvenzverfahren. Das lief beim letzten Mal genau so, aber zu dem Zeitpunkt hatte man, im Gegensatz zu heute, immerhin schon einen neuen „Investor“ an der Angel.

„Insolvenzverfahren eröffnet (mal wieder)“ weiterlesen

Konsolidierungsfrikassee mit Zahlensalat

Frohe Kunde: „Sparen: Land kommt Lübeck entgegen“, titelt HL-Live. Aber nur um 367.000 Euro. Ja, das ist viel Geld, aber relativ wenig angesichts der 24,343 Mio., die die Hanselstadt™ einsparen muß, um in den Genuß der sogenannten Konsolidierungshilfe des Landes zu kommen. Übrigens zählt zu den Einsparungen angeblich auch die Verschenkung der Landewiese zum 1. Januar 2013. Ich habe mal nachgesehen und fand Erstaunliches.

„Konsolidierungsfrikassee mit Zahlensalat“ weiterlesen

Wundersames aus dem Reich der Insolvenz

Was es nicht alles gibt. Ein Unternehmen setzt eine Riesenpleite hin – 500.000 Gläubiger, 500 Millionen Euro Schaden. Ein klarer Fall von Insolvenzverschleppung zudem, und was haben die Angeklagten zu erwarten? Bewährungsstrafen. Dabei haben sie nicht mal einen Promi-Bonus. Man mag sich an so etwas leider schon gewöhnt haben, aber in diesem Zusammenhang ist (vielleicht auch in Lübeck) eher interessant, was der Insolvenzverwalter gemacht hat.

„Wundersames aus dem Reich der Insolvenz“ weiterlesen

Blankenseegate schlimmer als bisher bekannt

Je mehr ans Licht kommt, desto übler wird es. Jetzt mußte der Herr Bürgermeister einräumen, daß die insolvente Flughafenbetriebsgesellschaft Yasmina der Stadt wesentlich mehr Geld schuldet als bisher öffentlich bekannt – und daß die Stadt davon offenbar noch keinen einzigen Euro bekommen hat. Bitte nicht verwechseln: es geht hier noch um die Yasmina-Pleite von 2014, nicht um die PuRen-Insolvenz von 2015! Und ganz nebenbei räumt der Verwaltungschef mit dem gerade von seiner eigenen Partei verbreiteten Mythos auf, der Stadt entstünden keine weitere Belastungen, wenn sich ein neuer Investor finden sollte.

„Blankenseegate schlimmer als bisher bekannt“ weiterlesen

Seiten: 1 2 3 4 5 Später