Abgründe im Augiasstall

Jede Würstchenbude wirtschaftet besser. Und selbst die ständigen halbseidenen Auktionen von Orientteppichen, angeblich aus Konkursmassen, wirken noch seriös gegenüber dem, was möglicherweise am Flughafen Lübeck seit (spätestens) 2000 ablief. Um das bereits oft zitierte indianische Sprichwort zu erweitern: man hat nicht nur versucht, ein totes Pferd zu reiten, sondern es auch noch mit eventuell illegalen Mitteln zu dopen, und das zudem auf Kosten anderer. Ist alles noch viel schlimmer als befürchtet?

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Deutschland hat einen neuen Satire-Star: Olaf Bartsch, LN

Gerade als ich dachte, die hiesige Monopolpresse könnte mich nicht mehr überraschen, überraschte mich das Blatt mit einer feinsinnig-ironischen Satire, die in ihrer ziselierten Kunstfertigkeit schon fast an (eigentlich unerreichbare) Großmeister des Genres wie Dieter Hildebrandt erinnert. Wie jede gute Satire ist sie auf Anhieb nicht als solche zu erkennen. LN-Redakteur Olaf Bartsch zerfetzt mit einem hintersinnigen Kommentar, den der schlichte Titel „Weiterfliegen“ ziert, quasi im Vorübergehen auch die allerletzten Argumente der Flughafenfans, die ihnen (vielleicht) noch geblieben waren.

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Flughafen-Lügen

Herzlichen Glückwunsch den Flughafen-Fans für die womöglich größte Irreführungs- und Täuschungskampagne, die Lübeck je gesehen hat! Teil 1 der Erklärung finden Sie hier. Wer allerdings gedacht hat, es ginge nicht noch pompöser (und verlogener), kennt ein Werbeblättchen namens „Samstag Aktuell Lübeck“ noch nicht.

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Nacht, Nebel und Salamitaktik

Nach einer beschränkten Offenheit in der Ära Infratil kehrt der Lübecker Flughafen, inzwischen wieder im Besitz der Hansestadt, zu den aus den vorhergehenden Jahrzehnten bekannten Praktiken zurück. Kurz gefaßt: bei Nacht und Nebel vollendete Tatsachen schaffen, an der Öffentlichkeit und wenn’s geht auch augenzwinkernd an Gerichten vorbei, mit einem Ziel: sich dreist immer ein neues Scheibchen der Salami einzuverleiben. Ein nagelneues Deckmäntelchen hat man jedoch: den Bürgerentscheid, der inzwischen in gewissen Kreisen auf eine Stufe mit den von Moses empfangenen göttlichen Gesetzestafeln gestellt zu werden scheint.

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Deutlicher Passagierrückgang im ersten Halbjahr 2010

Die Veröffentlichung der Passagierzahlen für das erste Halbjahr 2010 durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) läßt weitere Zweifel aufkommen, in wieweit die Geschäftsführung des Lübecker Flughafens noch in der realen Welt agiert. Derweil dürfen die Lübecker weiter für dessen abstruse Pläne bluten.

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Die unerwiderte Liebe einiger Lübecker zu Fuhlsbüttel

Selbst die allerheiligsten Beteuerungen, der Flughafen Lübeck nütze zunächst mal Lübeck selbst, klingen inzwischen schal – handfeste Beweise sind Fehlanzeige. Wie schön, daß man sich immer noch selbstlos ausgerechnet der Konkurrenz in Hamburg als „dritte Startbahn“ andienen kann. Zu dumm, daß die Hamburger davon nichts wissen wollen.

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Null Ahnung

Ein touristischer Interessenverband namens „lübeckongress“ spricht sich laut Druckausgabe der Lübecker Nachrichten (Lokalteil Hansestadt Lübeck) vom 20. März 2010 für den Weiterbetrieb des Flughafens aus. Er sei „für eine positive Entwicklung des Tagungs- und Kongressstandortes Lübeck von großer Bedeutung.“ Beweise bleibt man allerdings schuldig.

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