Airport Parchim: Pang nicht mehr Geschäftsführer

Der Investor des Flughafens Parchim, Jonathan Pang, ist nicht mehr Geschäftsführer der Firma LinkGlobal. Pang hatte mit dem chinesischen Fracht-Logistik-Unternehmen vor zehn Jahren den Militärflughafen Parchim gekauft. Im Geschäftsbericht von LinkGlobal, der dem NDR vorliegt, taucht Pangs Name nicht mehr auf, als Geschäftsführer wird stattdessen Ren Yongsheng aufgeführt. Wirtschaftsexperten, Politiker und Geschäftspartner aus der Region wollen Pang seit etwa anderthalb Jahren nicht mehr gesehen oder gesprochen haben.

NDR, 25. Oktober 2017

Presseschau zum Wochenende: Hahnsinn, heilige Kühe und Freibäder

Da hier in der Hanselstadt™ nicht viel passiert, jedenfalls nicht öffentlich, eine kleine Regionalflughafen-Presseschau zum Wochenende. Dank an alle Hinweisgeber. Vor dem Lesen kalibrieren Sie aber bitte Ihren Sarkasmusdetektor.

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Bizarr und unbegreiflich

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams, „Das Restaurant am Ende des Universums“

So ähnlich läuft das auch mit Konzepten für Regionalflughäfen. Die verschwinden auch gerne, allerdings mangels Erfolg, und werden regelmäßig durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. So gerade mal wieder geschehen in Parchim. Dort hat man die Pläne für einen Frachtflughafen wohl in die Tonne getreten und propagiert jetzt Einkaufstourismus. Oligarchen aus Arabien, China und Rußland sollen zu Tausenden (täglich!) einschweben und beim Luxus-Shopping Geldscheine regnen lassen. Ehrlich.

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Wochenendlektüre

Verschwundene chinesische Flughafeninvestoren (nicht hier!), eine neue Studie von Deutsche Bank Research, und eine Blankenseer Provinzposse zum Nachtisch. „Wochenendlektüre“ weiterlesen

Das China-Syndrom

National Electric Vehicle Sweden (NEVS) ist zahlungsunfähig. Bitte wer? Das war mal die Automobilsparte des schwedischen Saab-Konzerns. Was hat das mit der hiesigen Landewiese zu tun? Nichts, außer daß dort vor etwa zwei Jahren noch ein chinesischer Investor als Retter aus der Insolvenz gefeiert wurde. Jede Menge Geld hatte der angeblich, und es paßte alles soo schön zusammen – in Schweden gebaute Elektroautos für den chinesischen Markt, dort mit regenerativen Energien betrieben, alles in der Hand einer chinesischen Holdinggesellschaft. Was konnte da schon schiefgehen? „Das China-Syndrom“ weiterlesen

Dünne Faktenlage

In Lübeck ist wieder mal Märchenstunde. Es hagelt geradezu Glücksfälle. Kann man oder will man die Absurdität der jetzigen Situation nicht sehen? „Ich bin froh, dass es nach all dem Hin und Her um den Flughafen jetzt tatsächlich weitergeht“ (Bürgermeister Bernd Saxe). Was in der Tat weitergeht, ist das Hin und Her, der permanente Blindflug von Bruchpiloten in Hoffnung auf ein Wunder. Und, um den ganzen Quark zu toppen: „Nun hat der Flughafen eine neue Chance“. Nach der aller-allerletzten.

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Vorsicht mit Humor und Sarkasmus!

Uii, das geht ja richtig gut los. Kaum hat die Hansestadt Lübeck ein Internet-Forum eingerichtet, in dem Bürger Vorschläge zum Thema „Sparen für die Zukunft“ loswerden können, gibt es auch schon den ersten für die Landewiese. Nicht Hamburg, China soll‘s richten – wer wäre darauf gekommen?

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