Glückwunsch, Landewiese: Gewerbliche Passagiere halbiert

Passagierzahlen sind für die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation eines Flughafens ziemlich unerheblich, jedenfalls dann, wenn man sie isoliert betrachtet. Einen linearen Zusammenhang wie „doppelte Passagierzahl = doppelte Gewinne“ gibt es schon gar nicht, weder bei Flughäfen noch bei Fluggesellschaften. Daß Politiker, von denen viele generell keine Ahnung haben, trotzdem mit Passagierzahlen angeben, insbesondere wenn sie für das Strohfeuer den Steuerzahler haben blechen lassen, verwundert wenig. Doch auch so mancher Flughafen-Geschäftsführer prahlt, wenn‘s paßt, mit solchen Zahlen gerne wie mit der Länge seines, äh… Sportwagens. An der Landewiese droht diese Gefahr vorerst nicht: im Jahr 2014 schrumpfte die Zahl der abgefertigten gewerblichen Passagiere auf unter 170.000. Trotzdem ist die Bilanz aus Anwohnersicht nicht nur positiv, denn es wird nicht unbedingt leiser.

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Heißluftdusche

Bei den derzeit vorherrschenden eisigen Temperaturen tut jedes bißchen heiße Luft gut. Wie schön, daß es ab und an Pressemitteilungen des künftigen Premium Luxury Airport Lübeck (der früheren Landewiese) gibt. Da kann man sich aufwärmen. Steigerung der Passagierzahlen! Mehr als erwartet! Ein Ausweichflug aus Hamburg gar! In China ist eine Leberwurst umgefallen!

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LN weiterhin beratungsresistent und lernunfähig

Ist es nicht putzig, wie die Lübecker Monopolpresse sich immer wieder schönfarberisch mit der hiesigen Landewiese befaßt? Zur Erinnerung: sämtliche hochtrabenden Planungen in dieser Hinsicht sind katastrophal gescheitert, was jetzt sogar ein Gutachten von Uniconsult belegt. Und wie lautet dann wohl die Schlagzeile in den LN (22. April 2012, Seite 8, Druckausgabe Lübeck)? Klar: „Gutachter: Lübecker Flughafen wichtig für Norddeutschland“. Ach ja.

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Wer bietet weniger?

Und weiter geht‘s mit den Ohrfeigen für Lübecker Flughafen-„Experten“. Die vor wenigen Tagen veröffentlichte „Gutachterliche Vorarbeit zur Erstellung eines Norddeutschen Luftfahrtkonzepts“ belegt, daß Billigflieger, die die hiesige Landewiese nutzen, noch viel weniger Geld zahlen als bisher angenommen. Da darf man sich über jahrelange Millionenverluste nicht wundern.

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Korrektur: wo blankensee.info irrte

Für Verwirrung hat meine Interpretation einer jüngst von der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) veröffentlichten Umfrage gesorgt. Das tut mir leid; mein Artikel enthielt leider in der Tat Fehlannahmen. Umso dankbarer bin ich den Lesern, die mich persönlich oder per Kommentar darauf hingewiesen haben. Allerdings ändert das an den Kernaussagen des Beitrags nicht viel. „Korrektur: wo blankensee.info irrte“ weiterlesen

Würden sie doch wenigstens Pressemitteilungen nachdrucken!

Aua, das tut weh, selbst wenn man von der hiesigen Monopolpresse schon einiges an grob verzerrter Berichterstattung gewohnt ist. Aber dieses Stück schlägt dem Faß endgültig den Boden aus. Wen interessieren noch Fakten, wenn der Herr Flughafengeschäftsführer seine (durch den Steuerzahler subventionierte) Landewiese schönredet?

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Ryanair rettet Ungarn und Spanien (vielleicht)

Die Rechnung Ryanairs, im Handstreich viele Flüge der de facto insolventen ungarischen Staatsfluglinie Malév zu übernehmen, scheint nun doch nicht problemlos aufzugehen – der Budapester Flughafen stellt sich quer, bezichtigt Ryanair gar des schmutzigen Spiels. Unterdessen geht Ryanairs Leichenfledderei weiter. Jetzt möchte man noch einen Pleite-Flieger beerben, nämlich Spanair, und kündigt gar eine Verbindung „Barcelona-Hamburgo“ an.

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Die Lübecker Gurkentruppe

Was geht in dem Laden eigentlich vor? Nach und nach schält sich heraus, daß die damalige Flughafengeschäftsführung 2009/2010 Ryanair weitere Zugeständnisse (sprich: Geldgeschenke) gemacht hat – und das pikanterweise parallel zum Bürgerentscheid. Juristisch mag das noch durchgehen; politisch und moralisch stinkt es zum Himmel.

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