Ein Jahr (Teil I)

Ein Fanboy meinte vor rund einem Jahr, ich solle doch nicht so am neuen Betreiber der Landewiese, der Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG, herumnörgeln und ihm stattdessen hundert Tage Schonfrist gewähren, dann würde ich schon sehen, HAHA! Schonfrist gewährt und auf ein Jahr verlängert. Kein HAHA-Erlebnis bis jetzt.

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Was passierte eigentlich mit…

In den kommenden Wochen werde ich versuchen, ein paar offene Fragen in der jüngsten Geschichte der Landewiese weiterzuverfolgen. Abschließend klären lassen werden sie sich jedoch meist nicht. Heute geht um die Reste der chinesischen Gauklertruppe PuRen, die die Hanselstadt™, aber auch etliche Lauenburger Lokalpolitiker, rund ein Jahr lang an der Nase herumgeführt hat. Überrascht stellt man fest: eine Firma, die der China-Zirkus zurückgelassen hat, existiert augenscheinlich noch – sie hat ihren Sitz an der Landewiese und knapp eine Million in der Kasse.

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Halle Luja in F-Moll

Die Tage der einsturzgefährdeten Halle F auf der Landewiese könnten gezählt sein. Derzeit wird offenbar alles herausgerissen, was noch im Inneren vorhanden war, nachdem die Halle offiziell bereits im Frühjahr 2014 geräumt wurde. Ich höre die Fanboys und -girls schon jubeln ob der Tatkraft ob des Investors. Doch Vorsicht: nach allem, was man weiß, gehört ihm die Halle gar nicht, sondern der Hanselstadt™ Lübeck. Und das wirft Fragen auf.

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Lärmschutzkonfusion

Es gibt sie noch, die „Kommission zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge – Verkehrsflughafen Lübeck“. Zwischen den letzten beiden Sitzungen lagen lediglich zweieinhalb Jahre! Wie heißt es offiziell so schön auf der Seite des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein: „Die Kommission tagt mindestens einmal im Jahr“. So, so. Auf der dortigen Seite finden Sie ganz unten übrigens Links zu allen Protokollen.

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Die Welt ist wieder in Ordnung (?!)

Irgend etwas fehlte an der Landewiese. Der Flair der großen, weiten Welt wollte sich nicht so recht einstellen wie früher. Doch jetzt ist Schluß damit: es wehen wieder bunte Fahnen, zweifellos der erste Schritt auf dem Weg zum Weltflughafen.

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Stadt zahlt drauf, wie auch immer

Kurz einige Anmerkungen zu den finanziellen Aspekten der jüngsten Flughafen-Transaktion, die der Stadt nach Rechnungen der Verwaltung sogar Geld einbringt – auf welche Summen man verzichtet, wird dabei natürlich nicht erwähnt. Unterm Strich bleibt ein Minus für die Stadt; der Gewinner ist natürlich der neue Flughafenbetreiber.

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Frisches Grillhähnchen II

Während weite Teile Lübecks in Sachen Flughafen erfolgreich in einen Tiefschlaf versetzt wurden, in dem rosarote Träume von Flügen ab Haustür nach Malle vorherrschen, die ein philanthropischer Unternehmer bezahlen wird, ist in Rheinland-Pfalz die harte Realität eingezogen. „Frankfurt“-Hahn entwickelt sich zu einer ebenso großen Lachnummer wie Lübeck-Blankensee, schon alleine wegen der oberflächlichen Ähnlichkeit mit dem früheren Versuch, die hiesige Landwiese an einen chinesischen „Investor“ zu verschenken. Doch die Ähnlichkeiten liegen viel tiefer und haben nicht nur mit der Herkunft der Investoren zu tun.

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Hahnsinn: Die Presseschau

Gut, gut. Ich nehme zwar nicht alles zurück. Aber meine gestrige Behauptung, daß in der Berichterstattung zur Verramschung des Flughafens „Frankfurt“-Hahn an eine chinesische Firma „nicht einmal ansatzweise der Wille erkennbar ist, eigenständig – und sei es nur durch Internet-Recherche – näheres über den Investor herauszufinden“, ist so pauschal falsch. Zum Glück. Einige Medien haben doch etwas genauer hingesehen. (Hinweis: das Beste kommt zum Schluß.)

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Was kann da schon schiefgehen?

Die peinliche Schmierenkomödie um den Flughafen „Frankfurt“-Hahn geht in den nächsten Akt – ab sofort mit einem chinesischen Hauptdarsteller. Nicht nur die Beteiligung eines chinesischen „Käufers“ erinnert fatal an die letzte Verschenkung der Lübecker Landewiese (von der es im Moment immer noch nichts neues zu vermelden gibt). „Was kann da schon schiefgehen?“ weiterlesen

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