Die Sache mit dem chinesischen Luftraum

Günter Scholz, wirtschaftspolitischer Sprecher der BfL, hat eine langatmige Pressemitteilung herausgegeben, die auf HL-Live unter dem Titel „BfL zum Flughafen: Chinesen investieren in die Zukunft“ zitiert wird, aber komischerweise fast nichts über die hiesige Landewiese aussagt. Fairerweise sei angemerkt, daß in dem Originaltext der Flughafen nicht in der Überschrift auftaucht. Aber vermutlich wird HL-Live mehr Leser haben als die BfL-Webseite.

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Dumm Tüch

Wie kleine Kinder reagierten einige Lübsche Luftfahrtexperten Lokalpolitiker auf die Nachricht, daß Ryanair von der Landewiese Lübeck an einen echten Flughafen, nämlich Fuhlsbüttel, wechselt: „Dann hau doch ab! Spiel ich eben mit jemand anders!“ (Fußstampf.) Derweil tat sich Interessantes in Lauenburg und im Lübecker Handelsregister.

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Abflug nach Hamburg

Neulich kommentierte Andreas Kölling im Weserkurier:

Steht das Wasser bis zum Hals, sind offenbar Kommunalpolitiker geneigt, Fragen nach der Seriosität auszublenden – Hauptsache Flughafen. Ryanair hat sich schon entschieden und Lübeck aus dem Flugplan gestrichen. Ob sich daran etwas ändert?

Jedenfalls kommt etwas hinzu. Ab Ende Oktober fliegt Ryanair ab Hamburg. Hamburg. Nicht „Hamburg-Lübeck“, sondern Hamburg-Fuhlsbüttel. Eine doppelte bis dreifache Klatsche für Lübeck.

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The Lauenburg Connection

Wenn Sie keine längeren Artikel mögen, hier eine Zusammenfassung. Die hiesige Landewiese wird zukünftig im Auftrag eines chinesischen Geschäftsmannes von der Lauenburger CDU betrieben. Alle Akteure haben eines gemeinsam: sie haben keinerlei Erfahrung mit Flughäfen, vielleicht außer als Passagiere, und kein echtes Konzept. Alles klar? Das, nur leicht verkürzt, hat die Bürgerschaft der Hanselstadt™ Lübeck am 10. Juli abgesegnet und wurde tags drauf auf einer Pressekonferenz, also erst nach (der hinter verschlossenen Türen getroffenen) Entscheidung der Öffentlichkeit präsentiert.

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Flughafen-Farce

Eigentlich müßte die Schmierenkomödie um die hiesige Landewiese dringend verfilmt werden. Nur leider wird einem jeder Filmproduzent ein auf den tatsächlichen Vorkommnissen basierendes Drehbuch links und rechts um die Ohren schlagen: „absurd“, „an den Haaren herbeigezogen“, „wer denkst sich so einen Sch… aus?“ Aber in der Hanselstadt™ Lübeck geht sowas glatt durch.

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Hot Potato, die dritte

Rotspon und Marzipan stehen bereit. Das Orchester stimmt die Instrumente. In wenigen Minuten wird sie beginnen, die feierliche Vorstellung des x-ten Flughafen-Investors. Der Herr Bürgermeister geht seine Rede in Gedanken noch einmal durch. Es wird zwar so ziemlich die selbe sein wie beim letzten Mal, doch gerade deswegen ist es wichtig, die alten Namen durch neue zu ersetzen. Die Abstimmung in der Bürgerschaft? Eine Formsache. Zwar gab es noch einige neue Erkenntnisse über den Investor und das Drumherum, oder besser gesagt weitere Ungereimtheiten, aber wer will das denn noch hören. Bloß weg mit der heißen Kartoffel.

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Notoperation in Peking

„Theatralisches Gebaren, mit dem jemand auf billige, abgeschmackte Weise auf andere zu wirken versucht“. Oder: „Niveauloses Stück, dessen Komik auf billigen, abgeschmackten Einfällen beruht“. Das sind die Definitionen des Duden für das Wort Schmierenkomödie. Wieso ich jetzt darauf komme, weiß ich auch nicht. Was sich in der Hanselstadt™ Lübeck derzeit abspielt, ist schließlich weder ein abgedrehter Wirtschaftskrimi noch eine durchgeknallte Sitcom, sondern völlig übliche Geschäftspraxis. Meint jedenfalls ein Beteiligter.

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Dünne Faktenlage

In Lübeck ist wieder mal Märchenstunde. Es hagelt geradezu Glücksfälle. Kann man oder will man die Absurdität der jetzigen Situation nicht sehen? „Ich bin froh, dass es nach all dem Hin und Her um den Flughafen jetzt tatsächlich weitergeht“ (Bürgermeister Bernd Saxe). Was in der Tat weitergeht, ist das Hin und Her, der permanente Blindflug von Bruchpiloten in Hoffnung auf ein Wunder. Und, um den ganzen Quark zu toppen: „Nun hat der Flughafen eine neue Chance“. Nach der aller-allerletzten.

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