Neues vom Containerdorf Blankensee

Ortstermin in Blankensee am angedachten Containerdorf für Flüchtlinge (nein, nicht für chinesische Flugschüler). Ein Sandweg genau gegenüber dem Flughafen-Terminal führt vorbei an den früheren Behelfsheimen Blankenseer Str. 80-92, vermutlich aus der Nachkriegszeit, die von ihren Bewohnern nach und nach zu bescheidenen Häuschen ausgebaut wurden. Einige sind noch bewohnt. Andere Grundstücke sind zugewuchert, die Bauten verfallen.

„Neues vom Containerdorf Blankensee“ weiterlesen

War‘s das? Ich fürchte nicht

Wie geht‘s jetzt weiter? Das weiß keiner. Ehrlich gesagt halte ich Nachrufe auf die hiesige Landewiese für verfrüht, obwohl die Aussichten auf ein Weiterwursteln deutlich gefallen sind, nachdem die SPD klargemacht hat, daß sie weitere Zahlungen der Stadt ablehnt. Damit gibt es zumindest rechnerisch in der Bürgerschaft keine Mehrheit für ein „weiter geht‘s“ – allerdings nur knapp. Und auch nur derzeit. Es gibt noch viele Tricks, die interessierte Kreise aus dem Zauberzylinder ziehen könnten. Und wie sich speziell die SPD verhalten würde, wage ich schon gar nicht vorherzusagen.

„War‘s das? Ich fürchte nicht“ weiterlesen

Weiter geht‘s trotz Hyper-Bankrott?

Immer das selbe. Monatelang passiert nichts, und dann kommt‘s Schlag auf Schlag. Um die letzten 24 Stunden zusammenzufassen: der Flughafen ist seinen einzigen Hauptkunden los, der Insolvenzverwalter hat kein Geld mehr für den Betrieb der Landewiese, die Hanselstadt™ soll mal wieder blechen – und außerdem tut sich Merkwürdiges im ehemaligen (?) Chenschen Firmenimperium.

„Weiter geht‘s trotz Hyper-Bankrott?“ weiterlesen

Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

Landewiesen-Verwalter Prof. Pannen hat es offenbar geschafft, das Grundstück Blankenseer Str. 100 samt Einfamilienhaus zu versilbern [Nachtrag 25. Februar 2016: oder andernorts Geld aufzutreiben]; das absurde Theater um den Flughafen geht also in eine einmonatige Verlängerung. Aber vielleicht ist das auch nur ein Vorspiel? „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“ weiterlesen

Bizarr und unbegreiflich

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams, „Das Restaurant am Ende des Universums“

So ähnlich läuft das auch mit Konzepten für Regionalflughäfen. Die verschwinden auch gerne, allerdings mangels Erfolg, und werden regelmäßig durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. So gerade mal wieder geschehen in Parchim. Dort hat man die Pläne für einen Frachtflughafen wohl in die Tonne getreten und propagiert jetzt Einkaufstourismus. Oligarchen aus Arabien, China und Rußland sollen zu Tausenden (täglich!) einschweben und beim Luxus-Shopping Geldscheine regnen lassen. Ehrlich.

„Bizarr und unbegreiflich“ weiterlesen

Munteres Grundstücks-Karussell

Jetzt geht‘s rund, sprach der Kanarienvogel und flog in den Ventilator. Es wird kurios in der Landewiesen-Saga: das Land Schleswig-Holstein plant direkt am Flughafen ein Containerdorf für 1.000 Flüchtlinge. Pikant: die Fläche gehört größtenteils dem insolventen Flugplatzbetreiber PuRen Germany. Das wäre allerdings nicht das erste merkwürdige Grundstücksgeschäft im Umfeld.

„Munteres Grundstücks-Karussell“ weiterlesen

Doppelpleite an der Landewiese

Willkommen zu einer neuen Folge unserer Erfolgsserie „Insolvenzrecht für Dummies“. (Wie immer der Hinweis: ich bin kein Jurist, habe mich aber nach bestem Gewissen zu informieren versucht. Für Korrekturen, Ergänzungen usw. bin ich immer dankbar.) Heute geht es aus aktuellem Anlaß um einen Begriff, den die meisten sicherlich noch nie gehört haben dürften: die Masseunzulänglichkeit oder, populär ausgedrückt, die Insolvenz in der Insolvenz.

„Doppelpleite an der Landewiese“ weiterlesen

Jahresrückblick 2015 (Teil 3)

vlcsnap-2015-07-02-03h45m08s238

Nach außen war Ende Juni noch alles Friede, Freude, Eierkuchen an der Landewiese sowie in Lauenburg. In die traute Idylle platzten die erstaunlichen Ergebnisse einer mehrmonatigen Recherche („Über einen mysteriösen Investor und eine Stadt, die es lieber nicht so genau wissen will“) von NDR und Zeit. Das PuRen-Firmenimperium des Herrn Chen entpuppte sich bei näherem Hinsehen nicht als das, als was es dargestellt und in der Hanselstadt™ bereitwillig geglaubt wurde.

„Jahresrückblick 2015 (Teil 3)“ weiterlesen

Seiten: Früher 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Später