Zeit macht nur vor dem Teufel halt

Ohne eine Verschwörungstheorie postulieren zu wollen: ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie die Zeit (nicht die Zeitschrift, sondern die Zeit; oder so ähnlich neudeutsch: das Timing) der Landewiese in den letzten Jahren immer wieder in die Hände gespielt hat? Zufall oder clevere Planung – von wem auch immer? Egal, das Problem besteht aktuell weiter. Die neueste Landewiesen-Schenkung – sollte sich abermals ein Glücksritter finden –  könnte sogar abgewickelt sein, bevor die Lübecker Bürgerschaft zum nächsten Mal tagt, und auf der Sitzung wird lediglich mal wieder alles abgenickt, was weise „Experten“ wie Prof. Pannen ausgehandelt haben. Same procedure as last year.

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Kopf in den Sand

Der Vogel Strauß, so sagt man, steckt gerne mal seinen Kopf in den Sand. Vermutlich nicht nur, weil er nichts sehen will, sondern weil er glaubt, so auch nicht von anderen gesehen zu werden. Politiker wenden dieses der Natur abgeschaute Prinzip auch gerne an, und so kommt es zu Stellungnahmen wie denen der Herren Voht (Freie Wähler) und Lindenau (SPD) zur erneuten Flughafenpleite.

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Zieht die Karawane weiter?

Während die Telefonleitung der Landewiese nach China immer noch gestört zu sein scheint und niemand weiß, wann – und ob – das nächste Geldköfferchen aus dem Reich der Mitte(l) in der Stadt der Hanselmännchen™ ankommt, legt zumindest die Gattin des Flughafeninvestors bemerkenswerte Internetaktivitäten an den Tag. Anmerkung: alle hier genannten Informationen sind für jedermann frei im Internet erhältlich.

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Flughafen pleite – Sandkrughof ist wieder zu verkaufen

In Lübeck schlug die Nachricht in der vergangenen Woche ein wie eine Bombe: Die Puren Germany GmbH, die den Flughafen Lübeck Blankensee erst 2014 gekauft hatte, ist insolvent (wir berichteten). Und die Auswirkungen dieser Pleite reichen bis ins idyllische Schnakenbek. Dort liegt der Sandkrughof, den Yonqiang Chen, Chef von Puren, ebenfalls erst 2014 gekauft hatte. Der Chinese wollte das Anwesen mit dem traumhaften Elbblick als Firmensitz von Puren nutzen – doch dazu ist es offenbar niemals so richtig gekommen.

Quelle: Puren Germany – Flughafen pleite – Sandkrughof ist wieder zu verkaufen – Lauenburg – Bergedorfer Zeitung

Und was für ein Schnäppchen der Sandkrughof ist! Der Preis liegt jetzt nicht mehr bei 1,1 Mio, sondern bei nur noch 890.000 Euro.

Der nächste Pannen-Ritter ante portas?

Keine 24 Stunden sind seit dem Insolvenzantrag der Landewiese vergangen, und schon machen sich einige Leute mal wieder hochgradig lächerlich und versuchen, die fundamentalen Probleme des Flughafens als kleinen Betriebsunfall zu bagatellisieren. (Der wievielte ist das eigentlich?) Auch dem vorläufigen Insolvenzverwalter (es ist natürlich niemand anders als unser guter, alter Bekannter Prof. Pannen aus Hamburg) muß man merkwürdige Aussagen attestieren.

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Alle Jahre wieder

Herzlich willkommen zu den Blankenseer Insolvenzwochen 2015, auf die man sich nach dem großen Erfolg dieser Veranstaltung im Vorjahr schon freuen konnte. Mal wieder geht die Suche nach einem verschwundenen Flughafen-Investor los… und die Suche nach einem neuen? Wie wäre es mal mit Kandidaten aus Brasilien, Rußland, Indien oder Südafrika – diese BRICS-Staaten hatten wir noch nicht. Oder doch lieber ein Finanzgenie aus Nigeria, das ein paar Millionen zu verschieben hat? Oder wie wäre es, wenn zur Abwechslung mal die Vernunft Einzug in die Hanselstadt™ Lübeck halten würde? Klar, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen…

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Noch mehr Chaos

Sind Sie auf der Suche nach einer ganz besonderen, exklusiven Immobilie? Psst… ich hätte da was für Sie. Ein traumhaftes Anwesen mit vier Häusern im Lauenburgischen ist zu verkaufen. Elblage, Wohnfläche 1.009 m², Grundstücksgröße 55.353 m², Baujahr 1920… ach, das kommt Ihnen bekannt vor? Klingt wie der Sandkrughof in Schnakenbek, den letztes Jahr Flughafen-Investor Yongqian Chen gekauft hat? Das wird er wohl sein, es sei denn, die Verkaufsanzeige im Immobilienportal immonet.de ist durch durch einen Riß im Raum-Zeit-Kontinuum aus einem Paralleluniversum in unser Internet gelangt.

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Wirres aus dem Land der Mitte

Immer wirrer wird, was man auf den Seiten der PuRen International Flight Academy lesen kann, und nicht alles daran wird der automatischen Übersetzung aus dem Chinesischen zuzurechnen sein. (Warnung: die Übersetzung kann falsch sein. Aber solange Sie kein Chinesisch verstehen, sehen Sie das selbe wie ich, wenn Sie diese Seiten aufrufen, und nur das beschreibe ich hier.) Inzwischen will man so ziemlich alles an Pilotenlizenzen anbieten, privat und kommerziell, für Flugzeuge und Hubschrauber, außerdem Fluglotsen und Flugzeugmechaniker ausbilden.

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Poor Lonesome Cowboy

„Wenn es in Schleswig-Holstein um chinesische Investoren geht, taucht immer wieder Andreas Thiede auf. Nicht alles läuft wie geplant, doch Thiede verteidigt sein Engagement,“ so ein Beitrag im Schleswig-Holstein-Magazin des NDR am 13. September 2015 unter dem Titel „Der Traum vom großen Geschäft mit China“. Natürlich durfte da die Lübecker Landewiese nicht fehlen.

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