Unmaßgeblicher Versuch einer Klarstellung

Immer wieder kommt Verwirrung auf, was die diversen Flughafen-Investoren nun gekauft, gepachtet oder gemietet haben. Hier der Versuch einer Übersicht, denn in der Vergangenheit hat sich schon mehrfach gezeigt, daß dieses komplexe Vertragswerk nur schwer zu durchschauen ist. Allein schon deshalb die übliche Warnung: ich bin kein Jurist, die folgende Interpretation mir vorliegender Dokumente ist lediglich meine eigene Theorie und somit die eines Laien. Aber jemand muß es ja mal versuchen, oder? Für Korrekturen bin ich, wie immer, dankbar.

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Der Zirkus geht weiter

Eine bloße Formalie wurde von Flughafen und Fanpersons heute zum „Meilenstein“ aufgeblasen – die Erteilung der Zulassung für die Flugschule der PuRen International Flight Academy GmbH. Das war dann auch mal wieder Anlaß, ein wenig Verwirrung zu stiften – das mit den 5.000 Flugschülern war gar nicht so gemeint, entnehme ich einem Artikel der hiesigen Monopolpresse. Aber sinnvoller wird die ganze Sache dadurch nicht, eher noch chaotischer. Erst recht, wenn man sich das Angebot ansieht, das PuRen seinen chinesischen Kunden macht.

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Ach was?

„PuRen lässt Träume wahr werden“: Keine vier Monate ist es her, dass Lauenburg und Kiel den chinesischen Investor Yongqiang Chen im Chor als großen Retter der chronisch klammen Elbestadt feiern. 100 Millionen Euro sollten in der strukturschwachen Stadt investiert, mehr als 130 Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch nun ist es aus mit den China-Millionen.

LN-Online, 28. August 2015

Kernaussagen:

„Wenn ich die Nachrichten so verfolge, dann bekomme ich schon Angst“, gesteht [Lauenburgs Bürgermeister] Thiede. …

Wann Vielflieger Thiede wieder nach China reisen wird, ist völlig offen: „Es gibt derzeit keine Planung dahingehend und auch keinen Anlass“, sagt Thiede.

Und sowieso:

Ulf Hahn, seit Jahresbeginn Chef der kreiseigenen
Wirtschaftsförderungsgesellschaft: „Soweit ich das beurteilen kann, hat man bei dem Investor [Chen], mit dem man es in Lauenburg zu tun gehabt hat, vielleicht nicht auf den Richtigen gesetzt.“

Vielleicht? Wie sieht man das in der Hanselstadt™ Lübeck?

Blankenseer Chaostage 2015

Habt keine Angst vor Chaos. Je chaotischer es ist, desto weniger Angst haben wir. Heißt Chaos willkommen. Daraus entstehen Chancen.

So zitierte die Zeit Hamburg den Flughafen-Investor Yongqiang Chen. Wenn das Erzeugen von Chaos seine Strategie sein sollte, hat er (oder jemand anders) jüngst recht erfolgreich agiert – obwohl Chaostage an der Landewiese eigentlich seit Jahren zum festen Programm gehören und Bestandteil des hiesigen Lokalkolorits sind wie sonst nur die alljährliche Meerschweinchenausstellung im Ausbildungspark.

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Multitalent Manli Li

Im Streit um die nicht wie vereinbart gezahlten Gehälter am Flughafen hat die Geschäftsführung praktisch nicht zurückgerudert, tut jedoch so – aber auch erst, nachdem der Konflikt in den Medien Wellen schlug (unter anderem hier und hier beim NDR). Unterdessen erweist sich die neue Mehrheitsgesellschafterin der PuRen Airlines, Manli Li, als wahres Multitalent im chinesisch-deutschen Handel.

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Ende der Sommerpause

Willkommen, liebe Freunde aus Nah und Fern, zur offiziellen Eröffnung der Spielzeit 2015/2016 des Komödienstadels Blankensee, diesmal wieder unter der bewährten Leitung des alten und neuen Intendanten Dr. Steppe. Wir starten mit der Burleske „Frust am Flughafen“, die inhaltlich direkt anschließt an das letzte Stück der vorhergehenden Spielzeit, „Probleme mit der Pacht“.

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Zweifel an Luxushotel in Lauenburg und Wohndorf in Blankensee

Bei einigen Lokalpolitikern wachsen Zweifel an der Seriosität des chinesischen „Investors“ Chen, der zunächst durch die Übernahme des Betriebs des insolventen Flughafens in Lübeck vor einem Jahr bekannt wurde. Von den damals schon sehr schwammig gehaltenen Plänen ist bisher absolut nichts, auch nicht ansatzweise, verwirklicht. Im letzten April legte Herr Chen nach: in Lauenburg sollte ein Fünf-Sterne-Hotel gebaut werden, außerdem eine Fabrik für medizinische Hefe.

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