HAA-HAA

Psst… hören Sie das? Ach, Sie hören nichts? Da sieht man mal, wie ruhig lübsche Lokalpolitiker seien können, wenn sie nicht weiterwissen. Nicht weniger als 230.000 Euro will der noch vor Jahresfrist als Heilsbringer gefeierte Landewiesen-Investor von der Stadt für angeblich bislang unbekannte Mängel an gepachteten und gekauften Gütern, mal eben so im Vorbeigehen, und stellt Pachtzahlungen ein. (Gehen Sie über Los und ziehen sie 230.000 Euro ein.) Reaktion der Politik bisher: Null.

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Sitzung des Hauptausschusses: Mehr Fragen als Antworten

Den Lübecker Nachrichten zufolge hat der Betreiber der hiesigen Landewiese, PuRen Germany, die Pacht für das Flughafengelände seit Mai nicht mehr bezahlt. Grund sei ein Streit über den Zustand der mitgepachteten Hallen. Auch in Sachen Flugschüler gibt es Neuigkeiten, oder besser gesagt: neue Ungereimtheiten.

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Steht ein heißer Sommer bevor?

Wer in diesem Jahr ein nachrichtenarmes Sommerloch an der lübschen Landewiese erwartet hatte, könnte erfreut oder enttäuscht werden (je nachdem): im Moment ist es jedenfalls nicht in Sicht. Jetzt ist es amtlich: der Flughafen zahlt die vertraglich vereinbarte Pacht für Grundstück und technische Anlagen nicht, und der Geschäftsführer gibt es auch noch zu.

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Das Wort zum Montag

Puh, Politiker glauben noch an ihn, den mildtätigen Investor Chen aus dem Reich der Mitte. „Medien stellen die Seriosität des chinesischen Investors Yongqiang Chen (PuRen) in Frage. [Lauenburgs] Bürgermeister Thiede und [Schleswig-Holsteins] Wirtschaftsminister Meyer erwarten dennoch Investitionen,“ so die Lübecker Nachrichten im Lauenburger Lokalteil am 28. Juni 2015. Glaube scheint da überhaupt eine große Rolle zu spielen.

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Gaga

Nach einer Recherche (ja, sowas gibt‘s noch, nur nicht bei den LN) von NDR und Zeit Hamburg bestehen gewisse Zweifel an der Seriosität des Betreibers der Lübecker Landewiese… um es nett auszudrücken. Waren die hier genannten Pläne schon offensichtlich absurd und wurden von Politikern und Papagei-Papageien der Presse (Kurt Tucholsky nannte sie so) trotzdem unter Ausschaltung des gesunden Menschenverstands nachgeplappert, sind die Äußerungen des Herrn Chen in China noch abstruser.

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PuRen und die vierzehn Flieger

Ach wie schön, es gibt wieder Kino an der Landewiese. Gaanz großes Kino. „Im Rahmen der Flugschau in Paris soll PuRen Airlines einen Letter of Intent mit dem [chinesischen] Flugzeughersteller COMAC geschlossen haben.“ Mehr gibt‘s derzeit nicht, aber eine derart dünne Faktenlage hindert natürlich gewisse Medien nicht daran, trotzdem Jubelsalven abzufeuern. [Siehe auch Nachtrag am Ende des Beitrags.]

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Personalabbau mal zwei

Geschichte ereigne sich immer zweimal, zunächst als Tragödie, dann als Farce, so Karl Marx sinngemäß. Hoffentlich hatte er mit der Reihenfolge recht, denn dann könnte es lustig werden an der Landewiese. Falls es sich noch nicht herumgesprochen hat: Dr. Peter Josef Steppe ist mal wieder Flughafengeschäftsführer. Unabhängig davon hat offenbar rund ein Viertel der Mitarbeiter in den letzten Monaten der Landewiese den Rücken gekehrt. Kaum ein Vertrauensbeweis.

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Wen wollen die eigentlich verarschen?

Netter Fund in der Abendstunde: die Webseite der PuRen Aviation. Nein? Doch! Ohh!! Dort liest man, wie man sich in China den Erwerb einer privaten Pilotenlizenz – PPL(A) – vorstellt. Und jetzt raten Sie mal, warum diese ominöse Ausbildung (die man im Prinzip in drei Monaten durchziehen könnte) bis zu zwölf Monate dauern soll. Die chinesischen Flugschüler sollen erst mal Englisch lernen – in Lübeck oder Umgebung, versteht sich. Zum Totlachen.

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