Nichts Neues

Es gibt praktisch nichts Neues von der Landewiese zu vermelden. Die Vertreibung der Segelflieger schreitet plangemäß voran. Immerhin nimmt die (reichlich konstruiert klingende) Begründung der Landewiese Formen an. Die Verwaltung der Stadt sowie die meisten Parteien in der Bürgerschaft haben offensichtlich immer noch nicht kapiert, wie sehr sie sich mit ihren Flughafenverschenkungen blamiert haben und vermutlich erst recht noch blamieren werden. Denn hat der „Investor“ einmal eine eigentlich unmißverständliche Klausel in den Verträgen, wie rechtswirksam sie im Detail auch sein mag, erfolgreich umschifft, wird es in dem Stil munter weitergehen.

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Nullnummer in Kronsforde

Es war wohl so eine dieser kuscheligen Flausch-Veranstaltungen, deren Zweck sich dem interessierten Beobachter nicht auf Anhieb erschließen:

Markus Matthießen kam auf Einladung des gemeinnützigen Stadtteilvereins „Initiative für Lübecks ländlichen Raum e.V.“ zum Einwohnergespräch am Donnerstag nach Kronsforde. Der Geschäftsführer des Lübecker Flughafens stellte die Ziele des Flughafens vor und beantwortete Fragen der 60 anwesenden Einwohner aus den südlichen Dörfern.

HL-Live, 27. Februar 2015

Das wohl weniger, sagen Teilnehmer der Veranstaltung.

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Nachtrag: Keine Entwarnung für Segelflieger

Wieder einmal hat der Hauptausschuß der Lübecker Bürgerschaft getagt und sich mit dem Problem der geplanten Segelflug-Vergrätzung befaßt, wie HL-Live berichtet. Dabei wurde deutlich, daß dem Aero-Club von Lübeck, der sein Gelände im Süden der Landewiese Ende März verlassen soll, juristisch die Hände gebunden sind.

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Keine Entwarnung für Segelflieger

Haben Sie die Schlagzeilen auch gelesen? „Segelflug in Blankensee weiter möglich – mit Einschränkungen“, hieß es irreführend. Die Landewiese hat ihre Postion keineswegs geändert und mußte wohl aus formalen Gründen lediglich einen einzigen Punkt nachjustieren. Die Absicht, die Sportflieger so schnell wie möglich loszuwerden – warum auch immer – bleibt.

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Deutsches PuRen-Firmenkonglomerat wächst auf vier Unternehmen an

Das deutsche PuRen-Firmenimperium des Ehepaars Chen ist vorerst komplett. Richtig überraschend sind die jetzt im Handelsregister einsehbaren Details allerdings nicht. Oder wird es vielleicht doch noch mal spannend? (Wie immer der Standardhinweis zu rechtlichen Fragen: ich bin kein Rechtsanwalt, insofern ist das Folgende lediglich als Anregung für weiterführende Nachforschungen zu verstehen, nicht als juristische Bewertung.)

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Verwaltung blamiert sich mal wieder

Die Vorgänge um die Segelfliegerei in Lübeck liegen irgendwo, je nach Betroffenheitsgrad, zwischen Drama und einer Farce aus der Augsburger SteppenPuppenkiste. Unlängst befaßte sich der Hauptausschuß der Lübecker Bürgerschaft mit dem Rausschmiß der Sportflieger – ohne wesentliches Resultat, von einer mal wieder bis auf die Knochen blamierten Verwaltung abgesehen.

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Pleiten pflasterten seinen Weg

Am 15. Januar 2015 spekulierte ich, der Lübecker „‚Flughafenleiter‘ Dr. Steppe hat irgendwo noch einen Airbus 320 aus der Insolvenzmasse irgendeines Hamburger Luftfahrtunternehmens rumstehen, mit dem er mal verbunden war.“ Ich versichere an Eides statt: da wußte ich noch nicht, daß wenige Tage zuvor Hamburg Airways Insolvenz angemeldet hatte. Zu der Firma bzw. ihrer Vorgängerin hatte Dr. Peter Josef Steppe in der Tat über Jahre hinweg direkt und indirekt Verbindungen. Drei bis vier Airbusse harren jetzt einer neuen Verwendung.

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