Irrtümer

Ja, es gibt sie noch, die Flughafenfreunde des Pro Airport Lübeck e.V., auch wenn deren Webseite in den letzten Wochen eher durch Abwesenheit glänzt. (Daher kann ich hier auch keine Links auf die Seite angeben.) Wieder mal betet der Verein einen aus dem Himmel herabgestiegenen Weltenretter an, wie schon mindestens zweimal zuvor.

Der Pro Airport Lübeck e. V. begrüßt sehr das von Herrn Prof. Stöcker erklärte Interesse am Erwerb des Flughafens Lübeck. Dieser Investor bringt unseres Erachtens alle notwendigen Voraussetzungen mit, um dem Lübecker Flughafen doch noch eine gesicherte und langfristig erfolgreiche Zukunft zu bescheren.

HL-Live, 20. April 2016

Aller guten Dinge sind drei?

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Norddeutsches Flughafenkonzept: eine Lachnummer

Wenige Ziele, rote Zahlen

Norddeutschlands Regionalflughäfen stecken tief im Minus – doch die Landesregierungen wollen von Schließungsplänen nichts wissen. …

Und Lübeck ist ein einziges Desaster…

Trotzdem stehen die Regierungen der fünf norddeutschen Länder in Treue fest zu ihren Klein- und Kleinstflughäfen – in Schwerin will die regierende rot-schwarze Koalition nicht  einmal von ihrem Regionalflughafen Rostock-Laage lassen. …

Im Falle Lübecks gilt das Prinzip Hoffnung: Die Hansestadt habe den Betrieb doch „auf einen privaten Investor übertragen, um dem Flughafen eine langfristige Perspektive zu geben – gemeint ist der im April verschwundene Mohamad Rady Amar.

taz, 8. August 2014

Siehe auch: Macht ein sinnvolles Defizit (wir zahlen)! und Show-Termine, denkwürdige Zahlen und ein Jingle

Husch, husch

Puuh, jetzt haben wir diese Peinlichkeit auch hinter uns. Alle können in den Urlaub, nachdem man mal wieder gute Miene zum zweifelhaften Spiel gemacht hat.

Die Fest-Gläser waren noch nicht poliert, außerdem fehlten Stühle für die Gäste. Die steckten wie der Generalkonsul Chinas auf der Autobahn A 1 im Stau. Aber Verzögerung und Pannen ist der Flughafen Lübeck gewohnt…

NDR, 1. August 2014

Auch der Käufer der insolventen Landewiese, Yongqiang Chen, kam eine halbe Stunde zu spät. Sehr geschickt erzählte er den rund 100 Anwesenden genau das, was sie hören wollten… und immer noch glauben wollen.

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Glasfaser-Gespenster

Als der Flughafen-„Investor“ Amar verschwand, hinterließ er nicht nur die Landewiese, sondern auch 11 ha Gewerbefläche südlich des Flughafens, die von seiner Firma 3Y Logistic und Projektbetreuung zwecks Errichtung eines Glasfaserwerk erworben wurden oder werden sollten. Kein Problem, sagt die Verwaltung der Hanselstadt™ Lübeck: Das Grundstück gehört immer noch ihr bzw. ihrem Beteiligungs-U-Boot KWL. So einfach scheint es aber doch nicht zu sein, wie sich jüngst im Bauausschuß herausstellte.

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Letzter Versuch – Schwachsinn an die Front

Eigentlich sollte man den Initiatoren einer Petition mit dem sperrigen Titel „Den Erhalt des Lübeck Airport (LBC) tatkräftig zu unterstützen. Wir wollen, dass der Flughafen Lübeck weiterhin besteht! Helfen Sie mit, den Flughafen Lübeck zu retten!“ dankbar sein. Nämlich dafür, fast sämtliche Falschaussagen, Verdrehungen, Fehlprognosen und Nicht-Argumente der letzten Jahre einmal konzentriert aufzulisten, und dann noch Staatsknete zu fordern. Respekt vor dieser Fleißarbeit. „Letzter Versuch – Schwachsinn an die Front“ weiterlesen

Ein Mann, der Kaufhaus kann

Warnung: der folgende Text ist keine Satire. Alles ist wahr. (So einen Schwachsinn könnte nicht mal ich mir ausdenken.)

Der langjährige, allseits bekannte und beliebte Ex-Landewiesen-Geschäftsführer Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel steht jetzt in den Diensten des Poltergeists vom Blankensee, Prof. Dr. med. Winfried Stöcker. Zum Glück nicht als Geschäftsführer eines Flughafens in der Nähe (grusel), sondern als Projektleiter eines Kaufhauses in Görlitz, also im fernsten Osten nahe der polnischen Grenze. Weit, weit weg. Puuh… Glück gehabt.

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Absurdes Theater und Fanboy-Urgestein

Es ist ein Satz wie in Stein gemeißelt:

Der Blick von außen legt das absurde Theater an der Trave bloß.

shz, 25. Mai 2014

Man kann das auch von innen sehen; man muß es nur wollen. Doch vielen Lübecker Politikern, und leider auch der hiesigen Presse, fehlt der Blick über den eigenen Kochtopf hinaus – man rührt lieber in der Sauce der eigenen Luftfahrt-Fehleinschätzungen, die schon jahrelang vor sich hinköchelt. Ab und zu wird mal etwas Flüssigkeit hinzugegeben, damit die Pampe nicht anbrennt. (Sprich: gutes Geld wird schlechtem hinterhergeworfen).

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Wahlk(r)ampf und Strippen-Steppe

Wie nett. Ein EU-Abgeordneter der CDU flattert im Wahlkampf mal eben für vier Stunden durch Lübeck und sondert, na ja, wenig Substantielles ab. Blödsinn halt, dem ihn andere eingeflüstert haben.

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Falsche Fährte

Gestern befaßte sich die NDR-Sendung Panorama 3 mit den  dubiosen Vorgängen um die Lübecker Landewiese, genauer gesagt: mit dem polnischen Phantom-Eigentümer und Geschäftsführer Adam Wagner. Neben einigen eher nebensächlichen neuen Details bewies der Beitrag aber, daß Herr Wagner einen Teil seines Auftrags – nämlich Verwirrung zu stiften, Zeit zu schinden und von den wirklich wichtigen Fragen abzulenken – immer noch erfüllt.

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