Peinlich: Stöcker macht Wahlk(r)ampf

Prof. Dr. med. Winfried Alexander Stöcker ist mal wieder unzufrieden mit der Hanselstadt™ Lübeck. Das legt vor allem ein wirrer „Aufruf zur Lübecker Bürgerschaftswahl im Mai 2018“ nahe, der nicht nur kürzlich im Blog des Herrn Professors veröffentlicht, sondern in Papierform jetzt sogar als „Postwurfsendung – An alle Haushalte“ verteilt wurde. Das Wichtigste vorweg: der Herr Professor fordert, daß Parteien in der Bürgerschaft seine Pläne zur Schaffung eines „begrenzten Flugverkehrs“ – wie auch immer – unterstützen. War wohl nix mit der privaten Landewiese.

[Dieser Beitrag wurde bearbeitet und ergänzt am 29. und 30. April 2018.]

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Zuckerbrot und Peitsche: Abgang der Segelflieger

Die Segelflieger des Aero-Club von Lübeck haben endgültig keinen Platz mehr am Lübecker Flughafen und gehen ins Exil nach Wahlstedt – halb gelockt von einem geldwerten Zuckerbrot, halb getrieben von einer Schikane-Peitsche. Mal wieder rückt, nach jahrelangem Hin und Her, die Frage in den Mittelpunkt: was um Himmels Willen macht das Vereinsgelände des ACvL so begehrt? Denn im Kern dürfte es genau darum gehen.

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Grönauer Kuhhandel offenbar gescheitert

Nach nur wenigen Monaten ist der Deal, den die Gemeinde Groß Grönau mit der Stöckerschen Flughafenbetriebsgesellschaft einfädeln wollte, schon wieder hinfällig. Was auch immer dahinter stecken mag: nach sorgfältiger, langfristiger Planung sieht es auf beiden Seiten nicht aus – eher nach Fahren auf Sicht. Oder Sichtflug im Nebel.

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Lückenpresse

Neulich machte die Meldung die Runde, daß die Hanselstadt™ Lübeck auf 100.000 Euro Anwaltskosten sitzenbleibt, die eigentlich AirBerlin hätte erstatten müssen, nachdem das Unternehmen juristische Auseinandersetzungen mit der Stadt verloren hatte. Bekanntlich ist AirBerlin jedoch insolvent, und die Stadt wird vermutlich keinen Pfennig Cent aus der Insolvenzmasse bekommen. Sowohl die hiesige Monopolpresse als auch Die Welt berichteten, vergaßen aber zu fragen: Insolvenz, da war doch schon mal was? Und wie sieht’s überhaupt finanziell aus für die Stadt in Sachen Landewiese? In der Presse: Gähnende Leere. Ohrenbetäubendes Schweigen.

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Wächst Dummheit quadratisch mit der Zeit?

Ist es eigentlich ein Naturgesetz, daß Aussagen zur Landewiese™ mit der Zeit immer schwachsinniger werden? Und zwar inzwischen so unglaublich schwachsinnig, daß es beim Lesen körperlich wehtut? Habe ich das richtig gelesen, daß man jetzt geradezu deliriös etwas von einem „Gewinn“ schwafelt, der durch die Verpachtung der Betriebsfläche an den nächsten Investor entstünde? Wenn ja, dann erklären diese Rechenkünste (die vielzitierten Milchmädchen sind im Vergleich dazu wahre Mathe-Genies) zumindest den üblen Zustand der städtischen Finanzen.

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Gründe der Geheimhaltung

Die Sondersitzung des Hauptausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 24. März brachte keinerlei Erkenntnisgewinn, für die Öffentlichkeit schon gar nicht. Ebensowenig konnte PuRen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen 200.000 Euro Geld von der Stadt für den Weiterbetrieb der Landewiese einstreichen, jedenfalls vorerst nicht. Von der weiteren Entwicklung hängt ab, ob es Anfang April eine Sondersitzung der Lübecker Bürgerschaft gibt – oder wenig später die endgültige Pleite des Flughafens. Das Geld reicht nur noch bis Mitte April. Wir erleben derzeit die bislang wohl elendigste Schmierenkomödie um den Flughafen überhaupt.

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„Völlig verwirrt“

Wenn Sie den folgenden Beitrag lesen, denken Sie vielleicht, es ginge darin um einen bestimmten Politiker. Diese Annahme wäre falsch. Es geht um öffentliche Äußerungen eines Lokalpolitikers zum Flughafen, und das auch nur exemplarisch. Ähnliche Artikel könnte man mit Leichtigkeit verfassen über Stellungnahmen von Herrn Reinhardt (SPD) oder Herrn Zander (CDU), die seit Jahren Steilvorlagen liefern. Warum es hier um Thomas Rathcke (FDP) geht? Ganz einfach: er hat sich gerade zur Landewiese geäußert. Was an sich übrigens nicht negativ zu werten ist, denn alle anderen scheinen auf Tauchstation gegangen zu sein. Über den Inhalt seiner Aussage kann man dennoch streiten.

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Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

Landewiesen-Verwalter Prof. Pannen hat es offenbar geschafft, das Grundstück Blankenseer Str. 100 samt Einfamilienhaus zu versilbern [Nachtrag 25. Februar 2016: oder andernorts Geld aufzutreiben]; das absurde Theater um den Flughafen geht also in eine einmonatige Verlängerung. Aber vielleicht ist das auch nur ein Vorspiel? „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“ weiterlesen

Hilflos, ratlos: Hanselstadt™ im Blindflug

Langsam wundern sich offenbar auch die größeren Medien, wo denn nur der Investor ist, den der Landewiesen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen aus dem Zylinder zu zaubern versucht. Und selbst wenn er es schaffen sollte: die Zweifel wachsen, ob es mit einem neuen Investor wirklich getan sein wird – man sehe sich die Erfahrungen mit den beiden vorhergehenden an. Das Schleswig-Holstein-Magazin befragte dazu Heinrich Großbongardt, der als „Luftfahrtexperte“ vorgestellt wurde, und dessen Hamburger Unternehmen Expairtise nach eigener Darstellung Unternehmen der Luftfahrtbranche Dienstleistungen wie Marketing, Public Relations und Krisenkommunikation anbietet. (So viel Transparenz muß sein.)

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