Wächst Dummheit quadratisch mit der Zeit?

Ist es eigentlich ein Naturgesetz, daß Aussagen zur Landewiese™ mit der Zeit immer schwachsinniger werden? Und zwar inzwischen so unglaublich schwachsinnig, daß es beim Lesen körperlich wehtut? Habe ich das richtig gelesen, daß man jetzt geradezu deliriös etwas von einem „Gewinn“ schwafelt, der durch die Verpachtung der Betriebsfläche an den nächsten Investor entstünde? Wenn ja, dann erklären diese Rechenkünste (die vielzitierten Milchmädchen sind im Vergleich dazu wahre Mathe-Genies) zumindest den üblen Zustand der städtischen Finanzen.

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Gründe der Geheimhaltung

Die Sondersitzung des Hauptausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 24. März brachte keinerlei Erkenntnisgewinn, für die Öffentlichkeit schon gar nicht. Ebensowenig konnte PuRen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen 200.000 Euro Geld von der Stadt für den Weiterbetrieb der Landewiese einstreichen, jedenfalls vorerst nicht. Von der weiteren Entwicklung hängt ab, ob es Anfang April eine Sondersitzung der Lübecker Bürgerschaft gibt – oder wenig später die endgültige Pleite des Flughafens. Das Geld reicht nur noch bis Mitte April. Wir erleben derzeit die bislang wohl elendigste Schmierenkomödie um den Flughafen überhaupt.

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„Völlig verwirrt“

Wenn Sie den folgenden Beitrag lesen, denken Sie vielleicht, es ginge darin um einen bestimmten Politiker. Diese Annahme wäre falsch. Es geht um öffentliche Äußerungen eines Lokalpolitikers zum Flughafen, und das auch nur exemplarisch. Ähnliche Artikel könnte man mit Leichtigkeit verfassen über Stellungnahmen von Herrn Reinhardt (SPD) oder Herrn Zander (CDU), die seit Jahren Steilvorlagen liefern. Warum es hier um Thomas Rathcke (FDP) geht? Ganz einfach: er hat sich gerade zur Landewiese geäußert. Was an sich übrigens nicht negativ zu werten ist, denn alle anderen scheinen auf Tauchstation gegangen zu sein. Über den Inhalt seiner Aussage kann man dennoch streiten.

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Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen

Landewiesen-Verwalter Prof. Pannen hat es offenbar geschafft, das Grundstück Blankenseer Str. 100 samt Einfamilienhaus zu versilbern [Nachtrag 25. Februar 2016: oder andernorts Geld aufzutreiben]; das absurde Theater um den Flughafen geht also in eine einmonatige Verlängerung. Aber vielleicht ist das auch nur ein Vorspiel? „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“ weiterlesen

Hilflos, ratlos: Hanselstadt™ im Blindflug

Langsam wundern sich offenbar auch die größeren Medien, wo denn nur der Investor ist, den der Landewiesen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen aus dem Zylinder zu zaubern versucht. Und selbst wenn er es schaffen sollte: die Zweifel wachsen, ob es mit einem neuen Investor wirklich getan sein wird – man sehe sich die Erfahrungen mit den beiden vorhergehenden an. Das Schleswig-Holstein-Magazin befragte dazu Heinrich Großbongardt, der als „Luftfahrtexperte“ vorgestellt wurde, und dessen Hamburger Unternehmen Expairtise nach eigener Darstellung Unternehmen der Luftfahrtbranche Dienstleistungen wie Marketing, Public Relations und Krisenkommunikation anbietet. (So viel Transparenz muß sein.)

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Jahresrückblick 2015 (Teil 2)

Und jetzt geht‘s nach einem Vorspiel wirklich los mit dem Jahresrückblick 2015. Dabei hasse ich Jahresrückblicke und halte sie weitgehend für überflüssig. In diesem Fall aber ergeben sich aus einer durchgehenden, leicht lesbaren Geschichte vielleicht neue Zusammenhänge, die sich in einer Tag-für-Tag-Berichterstattung z.B. in einem Blog nicht sofort erschließen. Manches weiß man eben erst Monate später.

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Ächz: Weiterkrebsen bis Februar?

Offenbar hat Landewiesen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen genug Geld zusammengekratzt, um den Flugbetrieb nicht nur bis Ende Januar, sondern Ende Februar aufrechtzuerhalten. Das legt jedenfalls eine neue Notice to Airmen (NOTAM) bezüglich der Öffnungszeiten nahe, die am 18. Dezember 2015 herausgegeben wurde. Außerdem eine gute Nachricht von einem Hamburger Flughafen-Experten: ein Ryanair-Comeback in Lübeck ist eher unwahrscheinlich.

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Same procedure…

Selten paßte der Spruch „Same procedure as last year?“ besser. Die Insolvenz-Komödie um die Lübecker Landewiese wird fast haargenau wie schon im letzten Jahr aufgeführt, von kleineren Details abgesehen. Jetzt beglückt uns der Insolvenzverwalter Prof. Pannen mit der Mitteilung, daß der Flughafen (oder was davon übrig ist) noch bis Ende Dezember weiterbetrieben werden kann. Und dann sehen wir alle „Dinner for One“?

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Alle Jahre wieder

Herzlich willkommen zu den Blankenseer Insolvenzwochen 2015, auf die man sich nach dem großen Erfolg dieser Veranstaltung im Vorjahr schon freuen konnte. Mal wieder geht die Suche nach einem verschwundenen Flughafen-Investor los… und die Suche nach einem neuen? Wie wäre es mal mit Kandidaten aus Brasilien, Rußland, Indien oder Südafrika – diese BRICS-Staaten hatten wir noch nicht. Oder doch lieber ein Finanzgenie aus Nigeria, das ein paar Millionen zu verschieben hat? Oder wie wäre es, wenn zur Abwechslung mal die Vernunft Einzug in die Hanselstadt™ Lübeck halten würde? Klar, wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen…

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Ende der Sommerpause

Willkommen, liebe Freunde aus Nah und Fern, zur offiziellen Eröffnung der Spielzeit 2015/2016 des Komödienstadels Blankensee, diesmal wieder unter der bewährten Leitung des alten und neuen Intendanten Dr. Steppe. Wir starten mit der Burleske „Frust am Flughafen“, die inhaltlich direkt anschließt an das letzte Stück der vorhergehenden Spielzeit, „Probleme mit der Pacht“.

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