Lustige Luftnummern im Badischen

Manchmal vermisse ich sie doch, die Kombination aus lokaler Lückenpresse, wirtschaftswahnsinnigen und wachstumsgeilen Wirrköpfen, Billigflug-Blödsinn und permanenten Passagierrekorden, wie sie vom hiesigen Monopolblatt lange genug zelebriert wurde. Im Moment hört man davon weniger – die Umstände, sie sind halt nicht so. Doch das lustige Aufzählen von Luftnummern war und ist keine Spezialität der Hanselstadt™ Lübeck. Andernorts wird man durchaus noch fündig.

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Lärmschutzkonfusion

Es gibt sie noch, die „Kommission zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge – Verkehrsflughafen Lübeck“. Zwischen den letzten beiden Sitzungen lagen lediglich zweieinhalb Jahre! Wie heißt es offiziell so schön auf der Seite des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein: „Die Kommission tagt mindestens einmal im Jahr“. So, so. Auf der dortigen Seite finden Sie ganz unten übrigens Links zu allen Protokollen.

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Billigflieger Ryanair und TUIfly müssen Beihilfen in Klagenfurt zurückzahlen – SPIEGEL ONLINE

Die EU-Kommission hat die Fluggesellschaften Ryanair und TUIfly zu Rückzahlungen unzulässiger Beihilfen in Österreich verdonnert. Insgesamt geht es um mehr als zwölf Millionen Euro.

Quelle: Billigflieger Ryanair und TUIfly müssen Beihilfen zurückzahlen – SPIEGEL ONLINE

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Super! Verein protokolliert Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr, wo Behörden pennen

Erinnern Sie sich an den Vorfall aus dem November 2009, in dem sich das Dach eines Hauses in der Einflugschneise der Lübecker Landewiese spontan abdeckte, was mit einer Ryanair-Maschine im Landeanflug überhaupt nichts zu tun hatte (so versuchten das jedenfalls Flughafen-Fanboys schönzureden)? Was aus der Geschichte wurde, sprich: wer den Schaden bezahlt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Flughafen, Ryanair und Deutsche Flugsicherung bestritten jede Verantwortung für einen Landeanflug, der nach Augenzeugenberichten viel zu niedrig stattfand – und Beweise gab es wohl keine. Die Zeiten ändern sich: ein Verein namens Deutscher Fluglärmdienst e.V. kümmert sich um solche Fälle und liefert Beweise, wo Verantwortliche mauern und Behörden im Tiefschlaf schnarchen. Und Sie können ihm jetzt mühe- und kostenlos durch eine einfache Online-Abstimmung helfen.

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Oktoberfest an der Landewies‘n (fällt wohl aus)

Dieser Beitrag ist überholt und verbleibt hier lediglich zu Dokumentationszwecken. Bitte lesen Sie die Korrektur in Close, but no cigar.

Ein Relikt aus den Zeiten des Größenwahns an der hiesigen Landewiese könnte bereits in einer Woche verschwunden sein. Derzeit deutet alles darauf hin, daß die allgemein als „Bierzelte“ bekannten Unterkünfte für Passagiere demontiert werden. Kein Wunder, es gibt kaum Passagiere mehr.

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Operation Sparflugplatz

Nach der Übernahme der Landewiese durch die Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG stellte sich der Firma zunächst vermutlich die Frage, wie der Flugbetrieb so weit wie möglich einzuschränken sei. Das klingt nur so lange paradox, wie man die Kosten gewisser Flugverkehre übersieht.

Soll man beispielsweise die Landewiese an Sommerabenden bis Mitternacht offenhalten, nur weil eventuell die ein oder andere Maschine wegen Gewitters in Hamburg nach Lübeck ausweicht? Oder an Herbstabenden bei Nebel?

Solche Landungen, die oft als Existenzberechtigung für die lübsche Landewiese herhalten sollten, konnte man in den letzten Jahren, und eigentlich schon immer, an den Fingern beider Hände abzählen. Jetzt sind sie sogar explizit ausgeschlossen.

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Hahnsinn: Die Presseschau

Gut, gut. Ich nehme zwar nicht alles zurück. Aber meine gestrige Behauptung, daß in der Berichterstattung zur Verramschung des Flughafens „Frankfurt“-Hahn an eine chinesische Firma „nicht einmal ansatzweise der Wille erkennbar ist, eigenständig – und sei es nur durch Internet-Recherche – näheres über den Investor herauszufinden“, ist so pauschal falsch. Zum Glück. Einige Medien haben doch etwas genauer hingesehen. (Hinweis: das Beste kommt zum Schluß.)

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Von 715.731 auf null in zehn Jahren

Für Liebhaber der Lübecker Landewiese muß die Welt im Juni 2006 nicht nur in Ordnung, sondern nahezu perfekt gewesen sein. Da stimmte einfach alles. Acht regelmäßig angeflogene Ziele. Vierundfünfzig Linienflüge pro Woche.

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Sommerflugplan 2006

Und dann die Fußball-WM im eigenen Land, mit Blankensee als Promi-Flughafen für die Spielstätte Hamburg. Ein neuer Investor für die Landewiese, beste Aussichten auf Wachstum. Was will man mehr?

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„Privater“ Flugplatz Memmingen kurz vor der Teilverstaatlichung

Nachdem im Forum von airliners.de über den Flughafen mit dem höchsten Unterhaltungswert diskutiert wurde, fand ich einen neuen Blick auf Memmingen angebracht, denn der dortige sogenannte „Allgäu-Airport“ taucht dort auch als Kandidat auf. Er ist ebenso ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn die lokale bzw. regionale Wirtschaft vorgibt, eine Landewiese auf eigene Kosten betreiben zu wollen.

Das sollten sich alle ansehen, die jetzt in Lübeck eine – wie auch immer geartete – regionale Lösung für den hiesigen Flughafen befürworten oder auch nur unter dem Motto „laßt die mal machen, solange der Steuerzahler nichts dazubezahlt“ abhaken. Das Fazit vorweg: in Memmingen ist dieses Modell grandios gescheitert, und der Steuerzahler blecht mal wieder.

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Irrtümer

Ja, es gibt sie noch, die Flughafenfreunde des Pro Airport Lübeck e.V., auch wenn deren Webseite in den letzten Wochen eher durch Abwesenheit glänzt. (Daher kann ich hier auch keine Links auf die Seite angeben.) Wieder mal betet der Verein einen aus dem Himmel herabgestiegenen Weltenretter an, wie schon mindestens zweimal zuvor.

Der Pro Airport Lübeck e. V. begrüßt sehr das von Herrn Prof. Stöcker erklärte Interesse am Erwerb des Flughafens Lübeck. Dieser Investor bringt unseres Erachtens alle notwendigen Voraussetzungen mit, um dem Lübecker Flughafen doch noch eine gesicherte und langfristig erfolgreiche Zukunft zu bescheren.

HL-Live, 20. April 2016

Aller guten Dinge sind drei?

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