Mal wieder Zweifel über Sicherheit bei Ryanair

Eine Maschine der irischen Billigfluglinie Ryanair ist im September nur
knapp einer Katastrophe entgangen. Nach SPIEGEL-Informationen drohte
die Boeing 737 beim Landeanflug auf den Flughafen Memmingen
abzustürzen. Die Piloten probierten wegen Zeitdruck offenbar ein anderes Anflugmanöver aus.

Spiegel Online, 8. Dezember 2012

Mehr dazu auf Englisch: Seconds from disaster: Ryanair plane carrying 141 passengers from Manchester nearly crashes in Germany after pilots altered landing approach ‚to make up lost time‘ (Daily Mail, 10. Dezember 2012)

 

Budalona und Barcapest endgültig von Lübeck abgeschnitten

Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich: Ryanair streicht Flugverbindungen, die es schon gar nicht mehr gab. Für Propaganda taugen sie aber immer noch.

Im Frühjahr 2012 ließ sich Ryanair in Spanien und Ungarn nur zu gerne als Retter feiern. Die Konkurrenten Spanair und Malév waren bankrott, mußten sämtliche Flüge einstellen. Wie ein Geier im Sturzflug schossen die Iren vom Himmel auf spanische und ungarische Flughäfen herab und versprachen Erlösung.

Keine zwölf Monate später dürften die Flughäfen erkannt haben, auf wen sie sich da eingelassen haben. Die Flughäfen spuren nicht? Kein Problem, dann werden eben Flüge eben wieder gestrichen. Generelle Praxis von Ryanair und unlängst geschehen in Barcelona und Budapest.

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Golden Oldies: Griff in die Mottenkiste

Auf einmal geht es an der Landewiese mal wieder um jede Menge Charterflüge, womöglich sogar nach Ägypten (derzeit ein ganz tolles Reiseziel!) Na klar:

Von Lübeck per Flugzeug nach Ägypten oder Teneriffa? Ab November wird das am Flughafen Blankensee zum Alltag gehören.

Allerdings handelte es sich nicht um den vergangenen November, sondern um den des Jahres 1999.

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Wie eng sind Regionalflughäfen mit Ryanair verbandelt?

Für diejenigen, die sich länger mit der Materie befassen, bot die Sendung „Könnes Kämpft“, die der WDR am 19. November 2012 ausstrahlte, nicht sehr viel Neues, was kein Vorwurf sein soll. Zudem gab doch etwas, was man so zuvor wohl nie gehört hat. Unterhält Ryanair an Regionalflughäfen womöglich eine Art Frühwarnsystem, das kritische Berichterstattung detektieren soll?

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Programmhinweis: Die teuren Tricks der Billigflieger

WDR Fernsehen, 19. November 2012, 20.15 – 21.00 Uhr

Aus der Vorankündigung des Senders:

Fliegen ist längst kein Luxus mehr. Am Wochenende nach Rom, Barcelona oder Paris – problemlos möglich und das meist für unter 100 Euro. Billigfluganbieter wie Ryanair, Germanwings, Wizzair oder Easyjet bieten Flüge zum Taxipreis an.

Aber ist billig wirklich billig? Wie kann ein Flug über tausend Kilometer das gleiche kosten wie eine 10-minütige Taxifahrt?

Seine Recherchen führen Reporter Dieter Könnes quer durch Europa. In Dublin hat er Michael O’Leary, den Chef der erfolgreichsten Fluglinie Europas zu einem exklusiven Interview in der Firmenzentrale getroffen. Dabei bringt Dieter Könnes erstaunliche, zum Teil erschreckende Informationen über die Zustände auf dem Billigflieger-Markt ans Licht.

Expeditionen ins Tierreich (I)

Von Haien sagt man, sie könnten das Blut verletzter Tiere im Wasser auf Kilometer wittern. Ich kann mir nicht helfen: das Verhalten einer gewissen irischen Fluggesellschaft (nicht Aer Lingus) erscheint mir ähnlich. Gleich zwei notleidende deutsche Sekundärflughäfen hatten kürzlich angeblich „gute“ Nachrichten zu verkünden: Ryanair kommt, um sie zu retten. Da wir uns hier im Reich der Lüfte bewegen: stimmt es eigentlich, daß Geier ausdauernd über geschwächten Tieren kreisen, bevor sie verenden?

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The EU Commission and the Fear of Winning

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Band mit dem Namen „Cliff Barnes and the Fear of Winning“, benannt nach dem ständigen Verlierer aus der Fernsehserie „Dallas“. Mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit schaffte er es, jede auch noch so große Chance zu versemmeln, Oberfiesling J. R. Ewing zu schlagen. Und das noch nicht mal (jedenfalls nicht immer) aus Dummheit, sondern aus dem, was man Angst vor der eigenen Courage nennt. Dieses Syndrom scheint jetzt auch die EU-Kommission in ihrer Rolle als oberster Wettbewerbshüter der Union befallen zu haben. Die Regeln, die zu einer Vielzahl von Beschwerden wegen möglicherweise unrechtmäßiger Beihilfen an Flughäfen geführt haben, sollen geändert und/oder laxer gehandhabt werden, berichtet der Deutschlandfunk.

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Wirtschaftskompetenz der hiesigen Monopolpresse

Unserer geliebten Monopolpresse Ignoranz gegenüber den Finanzproblemen lokaler Unternehmen vorzuwerfen, wäre höchst ungerecht. Man ist durchaus kritisch! Haben Sie z.B. das hier gelesen?

Da wollte man

wissen, wie der Stand der Dinge ist und wo die Reise hingehen soll. Darüber sollte der Vorstand Auskunft geben. … düsteres Bild … „Streit und Zank hinter den Kulissen“ … Indiskretionen … mehrfach seit November 2010 habe die Zahlungsunfähigkeit gedroht. … präsentierte seine Zahlen bisweilen so konfus, dass kaum ein Zuschauer den Überblick behielt. … „Sehr nebulös, das Ganze“ …

LN, 30. Oktober 2012

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Witz Air

Kein noch so abgeschmackter Trick ist alt genug, solange er noch zu funktionieren scheint. So dürfte der Fuß in der Haustür immer noch zum Standardrepertoire von Vertretern gehören. Das selbe gilt für das Versprechen neuer Billigflugverbindungen an Billigflughäfen. Das hat bei der Lübecker Landewiese noch immer gezogen, also versuchen wir es gleich nochmal. Die hiesige Monopolpresse trällert nachtigallenmäßig am 31. Oktober 2012 in ihrer Druckausgabe in Lokalteil Lübeck auf Seite 11: „Wizz Air bietet neue Linien an.“

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