Absurdes Theater und Fanboy-Urgestein

Es ist ein Satz wie in Stein gemeißelt:

Der Blick von außen legt das absurde Theater an der Trave bloß.

shz, 25. Mai 2014

Man kann das auch von innen sehen; man muß es nur wollen. Doch vielen Lübecker Politikern, und leider auch der hiesigen Presse, fehlt der Blick über den eigenen Kochtopf hinaus – man rührt lieber in der Sauce der eigenen Luftfahrt-Fehleinschätzungen, die schon jahrelang vor sich hinköchelt. Ab und zu wird mal etwas Flüssigkeit hinzugegeben, damit die Pampe nicht anbrennt. (Sprich: gutes Geld wird schlechtem hinterhergeworfen).

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Geld, Geld, Geld

Wie hält es der neue Flughafeninvestor, Prof. Dr.-Ing. Mohamad Rady Amar, eigentlich mit dem Planfeststellungsbeschluß zum Ausbau der Lübecker Landewiese? Dazu war bisher nichts Verbindliches zu hören. Kein Wunder, denn da klaffen die Zahlen weit auseinander. 20 Mio. Euro sollen investiert werden, über 60 Mio. wären aber nötig.

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Und ewig grüßt das Murmeltier

Das war‘s dann also. SPD und CDU haben in einer Nacht- und Nebel-Aktion den Lübecker Pleite-Flughafen unter Inkaufnahme zweistelliger Millionenverluste und für die Stadt weiterhin bestehender rechtlicher Risiken verschenkt, was in den nächsten Tagen noch genauer zu analysieren sein wird.

Ganz nebenbei hat sich das Bündnis von SPD, Grünen und Linken mal eben selbst zerlegt (teilweise wohl des Flughafens wegen, aber auch aus anderen Gründen, die hier aber nicht interessieren). Wie geht es nun weiter?

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Das A-Wort

Wie schon kurz berichtet, fordert die CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union in Lübeck eine Abwicklung des hiesigen Flughafens und erhält dafür parteiübergreifend Beifall, z.B. vom Lübecker SPD-Vorsitzenden. Offensichtlich wirken selbst die Horror-Rechnungen, die seinerzeit für diesen Fall aufgestellt wurden, nicht mehr abschreckend. Ob sie je realistisch waren, sei dahingestellt. Wird die Abwicklung wirklich so teuer wie immer wieder behauptet? Sind die Alternativen wirklich billiger und vor allem auch nur ansatzweise kalkulierbar?

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Last Exit Karneval

Sowohl SPD als auch CDU reden sich derzeit um Kopf und Kragen, einzig und allein, um ihren jeweiligen Kandidaten auf den Bürgermeistersessel zu befördern. Mega-peinliches Geeiere, das kaum dazu angetan ist, Lübecker Bürger von einer Wahlteilnahme zu überzeugen. Ja, ist denn heut‘ schon Fasching? Handelt es sich hier womöglich um eine konzertierte Maßnahme zur Förderung der Wahlverdrossenheit?

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Machen wir’s den Spaniern nach! (Lieber nicht)

Es ist vielleicht nicht besonders tröstlich, aber andernorts hat man den in Deutschland zu beobachtenden Regionalflughafen-Geldverbrennungswahn meilenweit übertroffen. Zumindest ein europäisches Land ist geradezu mit Geisterflughäfen überzogen.

Ein Bericht der Associated Press bringt das Thema Spanische Geisterflughäfen auf den Punkt. Es sind oft durch Steuergelder finanzierte Großprojekte, seinerzeit Teil eines [vermeintlichen] Wirtschafts-Booms. Heute aber symbolisieren sie lediglich die unheilige Allianz aus politischen und wirtschaftlichen Interessen, die in einem kollektiven Anfall von Verschwendungssucht eine Scheinblüte ernährte.

Das klingt vertraut, wenn man sich z.B. mit dem Lübecker Flughafen etwas näher befaßt. (Siehe zum Beispiel den Lufthansa-Politikbrief März 2011.)

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Bye-bye Doris

Doris Böhmke verläßt den Lübecker Flughafen als Geschäftsführerin. Die offiziellen Gründe können Sie im lokalen Klatschblatt nachlesen. blankensee.info sichtet derweil schon mal potentielle Nachfolger(innen).

Namen fallen einem schon einige ein, gerade solche von Flughafen-Protagonisten, die ihren markigen Worten (hinter denen fraglos geballter Sachverstand steht [hüstel]) mal Taten folgen lassen könnten.

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Basta-Bernd und die Blankenseer Geisterbeschwörer

Das außerhalb der Stadtgrenzen bundesweite Kopfschütteln über die Lübecker „Flughafenpläne“ (wenn man das peinliche, hilflose, konfuse Gewurschtel gewisser Kreise wirklich als „Pläne“ bezeichnen will) geht weiter. Nach NDR und ZDF war unlängst auch Spiegel-TV zu Besuch am „Geisterairport“ Lübeck, wie es in dessen Beitrag heißt. Gefunden hat das Filmteam kaum Flugzeuge oder Passagiere, aber immerhin einige weise Wahrsager mit Visionen.

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