Weiter geht‘s trotz Hyper-Bankrott?

Immer das selbe. Monatelang passiert nichts, und dann kommt‘s Schlag auf Schlag. Um die letzten 24 Stunden zusammenzufassen: der Flughafen ist seinen einzigen Hauptkunden los, der Insolvenzverwalter hat kein Geld mehr für den Betrieb der Landewiese, die Hanselstadt™ soll mal wieder blechen – und außerdem tut sich Merkwürdiges im ehemaligen (?) Chenschen Firmenimperium.

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Mit Trick 17a zum Eigentor

Der Vorsitzende der Lübecker CDU-Bürgerschaftsfraktion, Andreas Zander, hat soeben ein klassisches Eigentor geschossen, indem er vor den (angeblich) hohen Kosten einer Abwicklung der Landewiese warnte. Ich weiß, es ist strategisch ungünstig, aber ausnahmsweise fange ich mal mit der Pointe an. Aber bitte, nicht beim Lesen essen oder trinken – es besteht die Gefahr, daß Sie den Inhalt Ihres Mundes angesichts geballter Komik unfreiwillig auf ihren Computerbildschirm prusten. Ich komme nicht bei Ihnen putzen!

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Wird‘s nicht langsam langweilig?

Leider will mir so recht nichts dazu einfallen, daß Wizz Air mal wieder eine neue Fluglinie ab Lübeck ankündigt, diesmal nach Bukarest. Außer vielleicht der Frage, ob noch Kartoffelchips da sind. (Ja, ich weiß, das war Budapest, aber die zwei Buchstaben Unterschied…) Wenn ich richtig gezählt habe, ist das die siebenundzwanzigste Ankündigung einer Billigflugverbindung ab Lübeck seit 2000. Gähn.

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Glückwunsch, Landewiese: Gewerbliche Passagiere halbiert

Passagierzahlen sind für die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation eines Flughafens ziemlich unerheblich, jedenfalls dann, wenn man sie isoliert betrachtet. Einen linearen Zusammenhang wie „doppelte Passagierzahl = doppelte Gewinne“ gibt es schon gar nicht, weder bei Flughäfen noch bei Fluggesellschaften. Daß Politiker, von denen viele generell keine Ahnung haben, trotzdem mit Passagierzahlen angeben, insbesondere wenn sie für das Strohfeuer den Steuerzahler haben blechen lassen, verwundert wenig. Doch auch so mancher Flughafen-Geschäftsführer prahlt, wenn‘s paßt, mit solchen Zahlen gerne wie mit der Länge seines, äh… Sportwagens. An der Landewiese droht diese Gefahr vorerst nicht: im Jahr 2014 schrumpfte die Zahl der abgefertigten gewerblichen Passagiere auf unter 170.000. Trotzdem ist die Bilanz aus Anwohnersicht nicht nur positiv, denn es wird nicht unbedingt leiser.

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Jubel, Trubel, Schlappheit

Jetzt strengt euch doch mal an, Kinderchen. Freudenkundgebungen gehen anders. Die in diesem Blog bereits vor knapp drei Wochen angekündigte Wizz-Air-Flugverbindung von Lübeck zum absoluten Top-Knallerziel Skopje (wo liegt das nochmal?) wurde jetzt offiziell bestätigt. Aber ach, der Jubel bleibt seltsam verhalten. Selters statt Sekt. Immerhin steht jetzt außerdem der Gewinner des Wettbewerbs „Wizz Air sucht den (zweit)dümmsten deutschen Flughafen“ fest.

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Neue Wizz-Air-Verbindung dank Subventionswahnsinn?

Noch ist es nicht offiziell, aber in diesem Jahr (frohes neues übrigens!) könnte Lübeck eine weitere Flugverbindung von Wizz Air bekommen, über die bereits bekannte geplante nach Riga hinaus. Vermutlich werden sich Landewiesen-Leiter, Bürgermeister und Fanpeople mal wieder überschlagen und das übliche von sich geben: „tolles Signal“, „Treuebeweis“, und was für ein Super-Flugziel Lübeck doch sei. Ein wenig gedämpft wird die Freude dann, wenn man hört, daß die Verbindung nach Skopje geht. Hä? Nichts gegen die Stadt, aber wer weiß denn schon auf Anhieb, in welchem Land die überhaupt liegt? Ich mußte nachsehen: es ist die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Mazedonien. Und wenn man dann erfährt, was hinter der ganzen Nummer steckt, verbietet sich Jubel erst recht. Im Gegenteil, es wird eher peinlich.

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