Was passierte eigentlich mit…

In den kommenden Wochen werde ich versuchen, ein paar offene Fragen in der jüngsten Geschichte der Landewiese weiterzuverfolgen. Abschließend klären lassen werden sie sich jedoch meist nicht. Heute geht um die Reste der chinesischen Gauklertruppe PuRen, die die Hanselstadt™, aber auch etliche Lauenburger Lokalpolitiker, rund ein Jahr lang an der Nase herumgeführt hat. Überrascht stellt man fest: eine Firma, die der China-Zirkus zurückgelassen hat, existiert augenscheinlich noch – sie hat ihren Sitz an der Landewiese und knapp eine Million in der Kasse.

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Halle Luja in F-Moll

Die Tage der einsturzgefährdeten Halle F auf der Landewiese könnten gezählt sein. Derzeit wird offenbar alles herausgerissen, was noch im Inneren vorhanden war, nachdem die Halle offiziell bereits im Frühjahr 2014 geräumt wurde. Ich höre die Fanboys und -girls schon jubeln ob der Tatkraft ob des Investors. Doch Vorsicht: nach allem, was man weiß, gehört ihm die Halle gar nicht, sondern der Hanselstadt™ Lübeck. Und das wirft Fragen auf.

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Operation Sparflugplatz

Nach der Übernahme der Landewiese durch die Stöcker Flughafen GmbH & Co. KG stellte sich der Firma zunächst vermutlich die Frage, wie der Flugbetrieb so weit wie möglich einzuschränken sei. Das klingt nur so lange paradox, wie man die Kosten gewisser Flugverkehre übersieht.

Soll man beispielsweise die Landewiese an Sommerabenden bis Mitternacht offenhalten, nur weil eventuell die ein oder andere Maschine wegen Gewitters in Hamburg nach Lübeck ausweicht? Oder an Herbstabenden bei Nebel?

Solche Landungen, die oft als Existenzberechtigung für die lübsche Landewiese herhalten sollten, konnte man in den letzten Jahren, und eigentlich schon immer, an den Fingern beider Hände abzählen. Jetzt sind sie sogar explizit ausgeschlossen.

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Flughafen-Verschenkung Hahn entgleist

Festhalten, jetzt wird’s völlig gaga. Nein, noch nicht in Lübeck, das kommt erst heute abend im nichtöffentlichen Teil der Bürgerschaftssitzung, sondern im Hunsrück – Motto: jetzt geht’s rund, sagte der Hahn, und flog in den Ventilator. Lübeck mag jedoch als warnendes Beispiel gedient haben, daß nicht jeder chinesische (oder sonstige) Flughafen-Investor seriös ist. Und so hat ein Journalist mal eben vor Ort nachgeguckt, wo die Firmen denn domizilieren, die die Flughafen „Frankfurt“-Hahn kaufen wollen.

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Irrtümer

Ja, es gibt sie noch, die Flughafenfreunde des Pro Airport Lübeck e.V., auch wenn deren Webseite in den letzten Wochen eher durch Abwesenheit glänzt. (Daher kann ich hier auch keine Links auf die Seite angeben.) Wieder mal betet der Verein einen aus dem Himmel herabgestiegenen Weltenretter an, wie schon mindestens zweimal zuvor.

Der Pro Airport Lübeck e. V. begrüßt sehr das von Herrn Prof. Stöcker erklärte Interesse am Erwerb des Flughafens Lübeck. Dieser Investor bringt unseres Erachtens alle notwendigen Voraussetzungen mit, um dem Lübecker Flughafen doch noch eine gesicherte und langfristig erfolgreiche Zukunft zu bescheren.

HL-Live, 20. April 2016

Aller guten Dinge sind drei?

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Nur mal so über den Daumen

Für die Sondersitzung des Hauptausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 24. März gibt es einen neuen Tagesordnungpunkt: „Anfrage: AM Michelle Akyurt und AM Silke Mählenhoff: Aufwendungen für den Flughafen Lübeck und ausstehende Forderungen“.

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Munteres Grundstücks-Karussell

Jetzt geht‘s rund, sprach der Kanarienvogel und flog in den Ventilator. Es wird kurios in der Landewiesen-Saga: das Land Schleswig-Holstein plant direkt am Flughafen ein Containerdorf für 1.000 Flüchtlinge. Pikant: die Fläche gehört größtenteils dem insolventen Flugplatzbetreiber PuRen Germany. Das wäre allerdings nicht das erste merkwürdige Grundstücksgeschäft im Umfeld.

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Endlich kratzt mal jemand an den Schockzahlen der Verwaltung

Heute muß ich nach dem halben Verriß von gestern den NDR wieder mal loben, und zwar wegen eines kleinen, aber potentiell millionenschweren Details.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 4)

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Kurz nach der zweiten Insolvenz sah es ganz danach aus, als würde es so laufen wie bei der ersten. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde wieder mal Prof. Pannen berufen, der auch sofort wieder von Interessenten für die Landewiese zu reden begann.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 2)

Und jetzt geht‘s nach einem Vorspiel wirklich los mit dem Jahresrückblick 2015. Dabei hasse ich Jahresrückblicke und halte sie weitgehend für überflüssig. In diesem Fall aber ergeben sich aus einer durchgehenden, leicht lesbaren Geschichte vielleicht neue Zusammenhänge, die sich in einer Tag-für-Tag-Berichterstattung z.B. in einem Blog nicht sofort erschließen. Manches weiß man eben erst Monate später.

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