Stöcker schaltet auf stumm

Der heldenhafte Retter der lübschen Landewiese, Prof. Dr. med. Winfried Alexander Stöcker, ist nach seinen kruden Kommentaren in Sachen sexueller Belästigung und Fortpflanzung zwecks Erhalt des deutschen Volkskörpers vorerst abgetaucht.

Auf Anfrage ließ Winfried Stöcker durch sein Büro ausrichten, dass er in den kommenden Tagen nicht erreichbar ist und sich auch künftig zu den Vorgängen rund um seine Rede nicht äußern möchte.

shz, 15. Januar 2018

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Jahresend-Nachträge für 2017

Kurz vor Jahresschluß reiche ich zwei Ergänzungen zu zurückliegenden Ereignissen nach; eigentlich nur für die Akten, denn die Bedeutung beider kann ich nicht recht einschätzen. Zunächst scheint der Verkauf von Euroimmun auf den letzten Metern doch noch auf unerwartete Hürden gestoßen zu sein. Außerdem erreichte mich nette Post von der EU-Kommission bezüglich der Beihilfeverfahren in Sachen Landewiese. Die sind keineswegs, wie mancher glauben machen wollte, erledigt. Jedenfalls noch nicht.

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Lückenpresse

Neulich machte die Meldung die Runde, daß die Hanselstadt™ Lübeck auf 100.000 Euro Anwaltskosten sitzenbleibt, die eigentlich AirBerlin hätte erstatten müssen, nachdem das Unternehmen juristische Auseinandersetzungen mit der Stadt verloren hatte. Bekanntlich ist AirBerlin jedoch insolvent, und die Stadt wird vermutlich keinen Pfennig Cent aus der Insolvenzmasse bekommen. Sowohl die hiesige Monopolpresse als auch Die Welt berichteten, vergaßen aber zu fragen: Insolvenz, da war doch schon mal was? Und wie sieht’s überhaupt finanziell aus für die Stadt in Sachen Landewiese? In der Presse: Gähnende Leere. Ohrenbetäubendes Schweigen.

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Auch das noch!

Auch das noch – sogar der Stadtverkehr fällt vom Glauben an die lübsche Luftfahrtlehre ab! So sah die Zielanzeige der Busse auf Linie 6 bis vor kurzem aus:

6

Blankensee/Dorfplatz   
über Flughafen

Und jetzt? Nix Flughafen mehr. Nix Flieger-Symbol. So traurig :mrgreen: Die Realität hält Einzug – jetzt liest man:

6

Blankensee
über St. Hubertus

Dagegen muß man doch etwas unternehmen! Hallo, FDP, Freie Wähler, BfL usw., wie wäre es mit einem neuen Bürgerentscheid – der Flughafen muß zurück auf die Zielanzeige des Stadtverkehrs? Oder zahlt Investor Prof. Dr. med. Stöcker ein Milliönchen dafür? Oder kauft er gleich den ganzen Stadtverkehr – und übernimmt die Verluste?

Da könnte er sich wirklich mal um die Allgemeinheit verdient machen, anstatt eine marode Landewiese für ein paar Unternehmer (wie ihn selbst) und elitäre Sportflieger offenzuhalten.

Aber nein, offenbar bezahlt Euroimmun nicht einmal die durchaus mögliche Anbindung des Firmensitzes Seekamp an die Linie 6 des Stadtverkehrs. (Diese Anbindung gab es sogar einmal, nur will der Stadtverkehr sie offenbar – zu Recht – nicht selbst finanzieren.)

Die Angestellten der Firma Euroimmun, die kein Flugzeug oder Auto haben, und für die ein Fahrrad auch keine Alternative darstellt, dürfen also den knappen Kilometer von/bis zur jetzigen Endhaltestelle „Blankenseer Dorfplatz“ zu Fuß zurücklegen. Ich jedenfalls sehe Mitarbeiter jeden Nachmittag dorthin pilgern.

Ein vorbildlicher Arbeitgeber, oder? Man sollte immer etwas genauer hinsehen.

Was will Graf? Eine Analyse

Gut, vergessen wir mal das Geschwätz der Beteiligten von gestern, jedenfalls für einen Moment. Stattdessen versuche ich, die jüngsten Aussagen des Grönauer Bürgermeisters Graf in Sachen Flughafen zu analysieren (Bürgermeisterbrief II/2017, in Verbindung mit dem LN-Artikel „Airport: Klagt Groß Grönau doch nicht?“ – jetzt ohne Bezahlschranke). Ich bitte Sie, beide Artikel zu lesen, bevor Sie hier fortfahren. Urteilen Sie dann selbst.

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