Weitere Luftblasen

Ja, hier sind überall Vollprofis am Werk.

Lutz von Majewsky forderte nachdrücklich, potenziellen Investoren des Lübecker Flughafens genug Zeit zu geben, eine Lösung zu realisieren, die den Erhalt des Flughafens sichere. Der Präses [der Lübecker Kaufmannschaft] übte heftige Kritik an der Lübecker Politik: „Investitionsvorhaben werden zu gerne zerredet.“

(Lübecker Nachrichten, Lokalteil HL, Druckausgabe 10. November 2012, S. 15)

Sogenannte Investitionen werden aber meist nicht – wie Herr von Majewsky fälschlicherweise meint – zerredet. Oft genug fällt die Verwaltung in ihrer schier grenzenlosen Naivität auf mehr als halbseidene Angebote herein, die sich wenig später in Luft auflösen. Ansonsten wäre Lübeck schon längst die Möbelmarkthauptstadt des Nordens.

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Notizen aus einem Paralleluniversum

Ein auf der Webseite der Bürgerschafts-Splittergruppe „Bürger für Lübeck“ (BfL) veröffentlichtes Bewerbungsschreiben des Herrn Prof. Dr. med. Winfried Stöcker vom Unternehmen Euroimmun AG zwecks Erwerbs des Flughafens Lübeck hat, oberflächlich betrachtet, einen gewissen glitzernd-schillernden Charme, wie ihn unzweifelhaft auch Seifenblasen haben. Aber: Details, Festlegungen? Pustekuchen.

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Flughafen-Propaganda nähert sich der 200.000-Euro-Grenze

So langsam lichtet sich das Geheimnis um die Anzeigen in den Lübecker Nachrichten, in denen Halb-, Viertel- und Nicht-Promis leidenschaftliche Bekenntnisse zur hiesigen Landewiese ablegen, ohne deren Fortbestand die Hansestadt Lübeck unweigerlich dem Untergang geweiht sei. Es gibt Anhaltspunkte, die auf einen einzigen Auftraggeber hinweisen. Diese Annahme erleichtert die Berechnung der Kosten natürlich erheblich.

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Anzeigenkampagne: mal eben 150 000 Euro verbrannt?

Zunächst mal wieder ein Beitrag zur Lübecker Landewiese, der heute auf die geschichtliche Dimension dieser jahrhundertealten Einrichtung eingeht.

Grafik: Karsten Boie, verwendet mit Genehmigung des Autors

Aber jetzt wird’s doch etwas ernster. Sie erinnern sich an die neunteilige Anzeigenserie des Euroimmun-Chefs Prof. Stöcker? Dann war da noch eine Anzeige, die offensichtlich vom Flughafen Lübeck geschaltet wurde – und seit geraumer Zeit in Wimmelanzeigen die Bekenntnisse prominenter und nicht so prominenter Zeitgenossen zur Landewiese. Wenn ich recht gezählt habe, waren es bislang 15 Anzeigen. Was mag das alles gekostet haben – und wer hat das bezahlt?

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Exklusiv: Flughafengrundstück könnte (mindestens!) 20 Mio. wert sein

„Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“ (Auf die Gefahr hin, Herrn Prof. Dr. Stöcker zu verärgern: das Zitat stammt von Karl Marx, der im übrigen nicht immer falsch lag, aber oft falsch interpretiert wurde.) Die Tragödie hat der Flughafen Lübeck seit dem Infratil-Intermezzo hinter sich, das die Stadt gerade mal 26 Mio. Euro gekostet hat. Jetzt treten wir in die Phase der Euroimmun-Farce ein. Ob die billiger wird, wird sich erst noch weisen.

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Stöcker will Flughafen kaufen ‐ In der langen Geschichte dummer Ideen eine der dümmsten. Und eine der gefährlichsten!

Was ein Verkauf des Flughafens an ein Unternehmer‐Konsortium um Herrn Stöcker (Euroimmun) für Lübeck und seine BürgerInnen bedeuten würde. Ein Gastkommentar von Karsten Boie. Er ist Mitglied der Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm e.V. und Vorstandsmitglied der Lübecker GRÜNEN. (Links in diesem Artikel wurden von blankensee.info eingefügt.)

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