Wir bitten König Winfried I. submissest…

Immer wenn man denkt, absurder geht es nicht, kommt es noch absurder. Bevorzugt in der Leserbriefspalte der Lübecker Nachrichten. Allen Ernstes macht da ein serviler lübscher Untertan einen Bückling vor seiner königlichen Majestät Winfried I.:

Ich verneige mich in Ehrfurcht und Hochachtung vor Herrn Stöcker!

Lübecker Nachrichten, Druckausgabe, Lokalteil HL, 18. Mai 2016, S. 13

Jaja, Satire, sagen Sie. Dachte ich auch zuerst. Aber der Rest… Soll man geistigen Dünnschiß wie diesen noch analysieren?

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Neues Stück über Stöcker

„Der neue Heilsbringer für den Erhalt des Lübecker Flughafens heißt Winfried Stöcker. Die Begeisterung der Hanseaten ist so groß, dass sie ganz zu vergessen scheinen, wer dieser Mann eigentlich ist,“ schreibt Karin Lubowski.

shz.de, 24. April 2016

Wohl wahr. Das ist zunächst ein Stück über die lübschen Hanselmännchen, die jubeln, obwohl der „neue Heilsbringer“ überhaupt nichts Konkretes angekündigt hat. Typisch, man klammert sich an jeden Strohhalm.

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„Privater“ Flugplatz Memmingen kurz vor der Teilverstaatlichung

Nachdem im Forum von airliners.de über den Flughafen mit dem höchsten Unterhaltungswert diskutiert wurde, fand ich einen neuen Blick auf Memmingen angebracht, denn der dortige sogenannte „Allgäu-Airport“ taucht dort auch als Kandidat auf. Er ist ebenso ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn die lokale bzw. regionale Wirtschaft vorgibt, eine Landewiese auf eigene Kosten betreiben zu wollen.

Das sollten sich alle ansehen, die jetzt in Lübeck eine – wie auch immer geartete – regionale Lösung für den hiesigen Flughafen befürworten oder auch nur unter dem Motto „laßt die mal machen, solange der Steuerzahler nichts dazubezahlt“ abhaken. Das Fazit vorweg: in Memmingen ist dieses Modell grandios gescheitert, und der Steuerzahler blecht mal wieder.

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Irrtümer

Ja, es gibt sie noch, die Flughafenfreunde des Pro Airport Lübeck e.V., auch wenn deren Webseite in den letzten Wochen eher durch Abwesenheit glänzt. (Daher kann ich hier auch keine Links auf die Seite angeben.) Wieder mal betet der Verein einen aus dem Himmel herabgestiegenen Weltenretter an, wie schon mindestens zweimal zuvor.

Der Pro Airport Lübeck e. V. begrüßt sehr das von Herrn Prof. Stöcker erklärte Interesse am Erwerb des Flughafens Lübeck. Dieser Investor bringt unseres Erachtens alle notwendigen Voraussetzungen mit, um dem Lübecker Flughafen doch noch eine gesicherte und langfristig erfolgreiche Zukunft zu bescheren.

HL-Live, 20. April 2016

Aller guten Dinge sind drei?

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Wizz-und-weg

So, Wizz Air ist also weg. Schön. Schön, schön. Aus diesem Anlaß fiel es den Lübecker Nachrichten ein, mal ein wenig aus der Perspektive der Anwohner zu berichten, unter dem Motto „da knallen doch jetzt die Sektkorken“. Überraschung: die Freudenfeiern blieben aus, denn die Problematik hat sich längst verlagert – von Billigfliegern hin zu ebenso luxuriösen wie lauten Business Jets, und zu endlosen Platzrunden einmotoriger Flugmöhren bis hin zu kreischenden Lufthansa-Übungsjets. Derweil jubelt die Monopolpresse über einen potentiellen Investor, über dessen Pläne bislang so gut wie nichts bekannt ist.

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Großes Kino: der Vorspann zu Stöck-Air-Port

Dieses Video wird zum Klassiker werden. In zwei Wochen, in zwei Monaten, zwei Jahren; wer weiß. Das Schleswig-Holstein-Magazin des NDR berichtet über Prof. Stöckers Pläne, die marode Landewiese zu übernehmen – und selbst der dafür vermutlich vorgesehene Geschäftsführer hat Zweifel, aber eine recht merkwürdige Begründung, wieso er doch dabei ist. Popcorn!!1!

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Stöcker 2.0

Jetzt ist ganz offiziell, was man vor Ort schon lange vermutet hatte: Euroimmun-Chef Prof. Winfried Stöcker will, wie der NDR irreführend berichtet, den „Flughafen Lübeck kaufen“. Und einmal dürfen Sie raten, wen er als Geschäftsführer der Landewiese vorgesehen hat. Wohlige Schauer der Nostalgie laufen über meinen Rücken.

Winfried Stöcker, der Chef der Lübecker Firma Euroimmun, sagte NDR 1 Welle Nord und dem Schleswig Holstein Magazin, er habe sich schon zwei Mal mit dem Insolvenzverwalter des Flughafens getroffen. Bei den Verkaufsverhandlungen sei man auf einem guten Weg.

NDR, 13. April 2016 (Memento)

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