Wer den Stöcker hat, braucht für den Schaden nicht zu sorgen

Hoppla. Euroimmun-Chef Prof. Dr. Stöcker, nebenbei ehemaliger Möchtegern-Betreiber der Lübecker Landewiese, hat gerade eben mit kruden fremdenfeindlichen Äußerungen gesellschaftlichen Selbstmord begangen. Bekanntlich ist der Herr Professor ein Universalgenie – nicht nur Mediziner und Konzernchef, sondern auch begnadeter Architekt, verhinderter Opernsänger, innovativer Marmeladenproduzent und kreativer Osterei-Bemaler. Außerdem ist er Besitzer eines Kaufhauses in Görlitz, und um das geht es in der neuesten Stöcker-Affäre. Ein geplantes Benefiz-Konzert zugunsten von Flüchtlingen im derzeit noch weitgehend ungenutzten Konsumtempel sagte der Poltergeist vom Blankensee kurzerhand ab mit der Begründung, man solle alle Afrikaner gefälligst dorthin zurückschicken, wo sie herkämen. Überhaupt alle Ausländer. Auch die ausländischen Mitarbeiter von Euroimmun. Fußstampf.

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The Lauenburg Connection

Wenn Sie keine längeren Artikel mögen, hier eine Zusammenfassung. Die hiesige Landewiese wird zukünftig im Auftrag eines chinesischen Geschäftsmannes von der Lauenburger CDU betrieben. Alle Akteure haben eines gemeinsam: sie haben keinerlei Erfahrung mit Flughäfen, vielleicht außer als Passagiere, und kein echtes Konzept. Alles klar? Das, nur leicht verkürzt, hat die Bürgerschaft der Hanselstadt™ Lübeck am 10. Juli abgesegnet und wurde tags drauf auf einer Pressekonferenz, also erst nach (der hinter verschlossenen Türen getroffenen) Entscheidung der Öffentlichkeit präsentiert.

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Ein Mann, der Kaufhaus kann

Warnung: der folgende Text ist keine Satire. Alles ist wahr. (So einen Schwachsinn könnte nicht mal ich mir ausdenken.)

Der langjährige, allseits bekannte und beliebte Ex-Landewiesen-Geschäftsführer Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel steht jetzt in den Diensten des Poltergeists vom Blankensee, Prof. Dr. med. Winfried Stöcker. Zum Glück nicht als Geschäftsführer eines Flughafens in der Nähe (grusel), sondern als Projektleiter eines Kaufhauses in Görlitz, also im fernsten Osten nahe der polnischen Grenze. Weit, weit weg. Puuh… Glück gehabt.

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Kleine Insolvenz-Revue: von Lübeck nach Lahr

Nun denn… Insolvenz. Der Herr Bürgermeister ist hoffnungsfroh:

Er glaube, dass in dieser Situation in einem Insolvenzverfahren auch ein Stück Hoffnung sein könne, sagte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) der dpa.

airliners.de, 23. April 2014

Es hat in der Vergangenheit viele Fälle gegeben, in denen Unternehmen aus Insolvenz mit neuen Perspektiven herausgekommen sind.

HL-Live, 23. April 2014

Wie könnte so etwas bei diesem Flughafen wohl laufen? Moment, ich hole nur mal eben meine Glaskugel aus dem Schrank…

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Aktenzeichen 3Y… ungelöst

Nicht so viel passiert heute. Der Höhepunkt: Fernsehteams aus der ganzen Welt drängeln sich vom Rathaus und hören dem Herrn Bürgermeister zu, wie er sagt, daß er nichts weiß. Das nehme ich ihm übrigens sofort ab. Er bestätigt aber indirekt, daß die finanzielle Schieflage der Flughafenbetriebsgesellschaft Yasmina noch drastischer ist als bisher bekannt.

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Alle Jahre wieder: Frachtflüge

Der (nicht mehr so) neue Geschäftsführer der Lübecker Landewiese, Siegmar Weegen, äußert sich erstmals etwas ausführlicher, erzählt auf den ersten Blick aber nicht viel Neues. Vielleicht sollte das alles auch etwas einschläfernd wirken, um vom einzigen Knallbonbon abzulenken: Frachtflüge – nun also doch? Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen gerade von Weegens abgesetztem Vorgänger?

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Jahresrückblick 2013 – Teil 3: Brutstätte der Luftfahrtgenies

Mit den besten Wünschen für ein hoffentlich lärmreduziertes Jahr 2014 hier der dritte und letzte Teil meines Jahresrückblicks.

Die fachlich interessierte Öffentlichkeit klopfte sich 2013 ob der vermeintlichen hanseatischen Brutstätte von Luftfahrtgenies auf die Schenkel und vermutete, im Lübecker Marzipan müsse wohl irgend ein halluzinogener Stoff enthalten sein. „Jahresrückblick 2013 – Teil 3: Brutstätte der Luftfahrtgenies“ weiterlesen

Check-In checks out

Der Flughafenförderverein Check-In e.V. hat sich überraschend selbst (in [heiße] Luft?) aufgelöst, berichtet die „Konkurrenz“ vom Pro-Airport Lübeck e.V. Die Hintergründe für diese völlig überraschende Entscheidung sind derzeit noch nicht bekannt. Ja, ich weiß – das klingt wie Sati[e]re, ist aber keine; es sei denn, PAL e.V. hätte sich einen Scherz erlaubt, was ich nicht glaube.

Schade, denn besonders die Vorhersagen von Check-In waren immer wieder Quell allerfeinster Unterhaltung. Lassen Sie uns aus diesem Anlaß also noch einmal die komischsten Check-In-Momente der letzten Jahre in einem bunten Zitate-Reigen Revue passieren… und hoffen, daß PAL e.V. sich künftig als würdiger Erbe erweist.

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Nachschlag

Dank eines sachdienlichen Hinweises aus der Leserschaft (vielen Dank dafür!) hier noch ein Nachschlag in Sachen AAA Aviation & Aircraft Assets GmbH. Die Firma, die der ehemalige Lübecker Flughafengeschäftsführer Dr. Peter Steppe leitet, hat wie berichtet offensichtlich Verbindungen zu einer möglicherweise geplanten Fluggesellschaft namens Almania Airlines. Ganz neu ist die AAA eigentlich nicht, der Name schon. Nebenbei: wo sind denn jetzt die für den Sommer angesagten Flugverbindungen nach Ägypten usw.?

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