Was passierte eigentlich mit…

In den kommenden Wochen werde ich versuchen, ein paar offene Fragen in der jüngsten Geschichte der Landewiese weiterzuverfolgen. Abschließend klären lassen werden sie sich jedoch meist nicht. Heute geht um die Reste der chinesischen Gauklertruppe PuRen, die die Hanselstadt™, aber auch etliche Lauenburger Lokalpolitiker, rund ein Jahr lang an der Nase herumgeführt hat. Überrascht stellt man fest: eine Firma, die der China-Zirkus zurückgelassen hat, existiert augenscheinlich noch – sie hat ihren Sitz an der Landewiese und knapp eine Million in der Kasse.

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Wochenend-Mix

Groß Grönau klagt weiter gegen Flughafen-Ausbaubeschluß, und: was macht Swiss International Air Lines in Lübeck? Geschäftsidee Haunted Airline, und zum Schluß: was kann da schon schiefgehen? „Frankfurt“-Hahn findet „China-Experten“ als Investor! Danach das Sahnebonbon: Leser von manager magazin bewerten Lübeck-Blankensee als zweitpeinlichsten Flughafen nach BER.

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Hahnsinn: Die Presseschau

Gut, gut. Ich nehme zwar nicht alles zurück. Aber meine gestrige Behauptung, daß in der Berichterstattung zur Verramschung des Flughafens „Frankfurt“-Hahn an eine chinesische Firma „nicht einmal ansatzweise der Wille erkennbar ist, eigenständig – und sei es nur durch Internet-Recherche – näheres über den Investor herauszufinden“, ist so pauschal falsch. Zum Glück. Einige Medien haben doch etwas genauer hingesehen. (Hinweis: das Beste kommt zum Schluß.)

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Wizz-und-weg

So, Wizz Air ist also weg. Schön. Schön, schön. Aus diesem Anlaß fiel es den Lübecker Nachrichten ein, mal ein wenig aus der Perspektive der Anwohner zu berichten, unter dem Motto „da knallen doch jetzt die Sektkorken“. Überraschung: die Freudenfeiern blieben aus, denn die Problematik hat sich längst verlagert – von Billigfliegern hin zu ebenso luxuriösen wie lauten Business Jets, und zu endlosen Platzrunden einmotoriger Flugmöhren bis hin zu kreischenden Lufthansa-Übungsjets. Derweil jubelt die Monopolpresse über einen potentiellen Investor, über dessen Pläne bislang so gut wie nichts bekannt ist.

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Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel *

Kein Investor, kein Konzept, praktisch kein Flugverkehr nach dem 15. April, weiterer Abbau von Arbeitsplätzen. Trotzdem pumpt die Stadt 175.000 Euro in die marode Landewiese, um einen seit über sechs Monaten eher glücklos agierenden Insolvenzverwalter einen Monat lang weiterwursteln zu lassen. Kann man das noch kommentieren, ohne komplett in Klischees wie „alle gaga“ zu verfallen? Man muß es versuchen, aber einfach ist das nicht.

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Munteres Grundstücks-Karussell

Jetzt geht‘s rund, sprach der Kanarienvogel und flog in den Ventilator. Es wird kurios in der Landewiesen-Saga: das Land Schleswig-Holstein plant direkt am Flughafen ein Containerdorf für 1.000 Flüchtlinge. Pikant: die Fläche gehört größtenteils dem insolventen Flugplatzbetreiber PuRen Germany. Das wäre allerdings nicht das erste merkwürdige Grundstücksgeschäft im Umfeld.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 3)

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Nach außen war Ende Juni noch alles Friede, Freude, Eierkuchen an der Landewiese sowie in Lauenburg. In die traute Idylle platzten die erstaunlichen Ergebnisse einer mehrmonatigen Recherche („Über einen mysteriösen Investor und eine Stadt, die es lieber nicht so genau wissen will“) von NDR und Zeit. Das PuRen-Firmenimperium des Herrn Chen entpuppte sich bei näherem Hinsehen nicht als das, als was es dargestellt und in der Hanselstadt™ bereitwillig geglaubt wurde.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 2)

Und jetzt geht‘s nach einem Vorspiel wirklich los mit dem Jahresrückblick 2015. Dabei hasse ich Jahresrückblicke und halte sie weitgehend für überflüssig. In diesem Fall aber ergeben sich aus einer durchgehenden, leicht lesbaren Geschichte vielleicht neue Zusammenhänge, die sich in einer Tag-für-Tag-Berichterstattung z.B. in einem Blog nicht sofort erschließen. Manches weiß man eben erst Monate später.

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Jahresrückblick 2015 (Teil 1)

Demnächst können Sie hier den mehrteiligen Jahresrückblick 2015 lesen. Das muß leider sein. Zur Vorbereitung möchte ich im ersten Teil etwas weiter zurückgehen, nämlich bis zum Auftauchen des chinesischen „Retters“ der Landewiese Lübeck im Spätsommer 2014. Weil ich faul bin Im Interesse eines optimierten Leseflusses verzichte ich mal auf Quellenangaben. Sie finden sich allesamt in früheren Artikeln, oder fragen Sie bei Bedarf einfach danach.

Das Jahr 2014 war für die Landewiese recht turbulent. Doch wer gedacht hatte, daß alle die Absurditäten wie Firmenbestatter, Notgeschäftsführer und Insolvenz nicht zu toppen sein würden, dürfte von den Ereignissen des Jahres 2015 eines besseren belehrt worden sein. Schlimmer geht‘s nimmer? Von wegen!

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Kopf in den Sand

Der Vogel Strauß, so sagt man, steckt gerne mal seinen Kopf in den Sand. Vermutlich nicht nur, weil er nichts sehen will, sondern weil er glaubt, so auch nicht von anderen gesehen zu werden. Politiker wenden dieses der Natur abgeschaute Prinzip auch gerne an, und so kommt es zu Stellungnahmen wie denen der Herren Voht (Freie Wähler) und Lindenau (SPD) zur erneuten Flughafenpleite.

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