Flughafen-Farce

Eigentlich müßte die Schmierenkomödie um die hiesige Landewiese dringend verfilmt werden. Nur leider wird einem jeder Filmproduzent ein auf den tatsächlichen Vorkommnissen basierendes Drehbuch links und rechts um die Ohren schlagen: „absurd“, „an den Haaren herbeigezogen“, „wer denkst sich so einen Sch… aus?“ Aber in der Hanselstadt™ Lübeck geht sowas glatt durch.

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Hot Potato, die dritte

Rotspon und Marzipan stehen bereit. Das Orchester stimmt die Instrumente. In wenigen Minuten wird sie beginnen, die feierliche Vorstellung des x-ten Flughafen-Investors. Der Herr Bürgermeister geht seine Rede in Gedanken noch einmal durch. Es wird zwar so ziemlich die selbe sein wie beim letzten Mal, doch gerade deswegen ist es wichtig, die alten Namen durch neue zu ersetzen. Die Abstimmung in der Bürgerschaft? Eine Formsache. Zwar gab es noch einige neue Erkenntnisse über den Investor und das Drumherum, oder besser gesagt weitere Ungereimtheiten, aber wer will das denn noch hören. Bloß weg mit der heißen Kartoffel.

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Notoperation in Peking

„Theatralisches Gebaren, mit dem jemand auf billige, abgeschmackte Weise auf andere zu wirken versucht“. Oder: „Niveauloses Stück, dessen Komik auf billigen, abgeschmackten Einfällen beruht“. Das sind die Definitionen des Duden für das Wort Schmierenkomödie. Wieso ich jetzt darauf komme, weiß ich auch nicht. Was sich in der Hanselstadt™ Lübeck derzeit abspielt, ist schließlich weder ein abgedrehter Wirtschaftskrimi noch eine durchgeknallte Sitcom, sondern völlig übliche Geschäftspraxis. Meint jedenfalls ein Beteiligter.

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