Insolvenzverfahren eröffnet

Am 1. Juli wurde das Hauptinsolvenzverfahren (Az. 53b IE 7/14) gegen die Yasmina Flughafenmanagement GmbH eröffnet, die sich seitdem mit dem Zusatz „i.I.“ schmücken darf. Sonderlich wichtig ist das nicht mehr. Den Flughafen betreibt demnächst wohl eine andere Gesellschaft – bis zur nächsten Insolvenz? Das weitere Schicksal der Yasmina ist hingegen absehbar: das Verfahren wird sich über Monate oder Jahre hinziehen, und am Ende springt für niemanden etwas heraus.

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Wie man eine Mücke zum Elefanten aufbläst

Täglich wird es (angeblich) teurer, sollte die Stadt ihre Landewiese abwickeln – jetzt sind wir schon bei 40 Millionen Euro. Das betrifft den Fall, daß sich kein Investor findet. Was der allerdings von der Stadt fordern würde, ist naturgemäß unbekannt. Ebensowenig, ob es ihn überhaupt gibt. Ein Blick in die Vergangenheit zeitigt derweil erstaunliche Erkenntnisse im Bezug auf angebliche „Rückbaukosten“. „Wie man eine Mücke zum Elefanten aufbläst“ weiterlesen

Aller schlechten Dinge sind drei

Entgegen der Tagesordnung hat es in der Sitzung des Hauptausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 10. Juni wohl keine öffentliche Beschäftigung mit Flughafen-Fragen gegeben, was andeuten könnte, daß eine Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit nicht mehr gewünscht wird – denn alles wird gut! Im nichtöffentlichen Teil hat der Herr Bürgermeister dem Vernehmen nach das Angebot des aussichtsreichsten Interessenten in der geplanten Zweiten Großen Lübecker Flughafenverschenkung referiert. „Aller schlechten Dinge sind drei“ weiterlesen

Glasfaser-Gespenster

Als der Flughafen-„Investor“ Amar verschwand, hinterließ er nicht nur die Landewiese, sondern auch 11 ha Gewerbefläche südlich des Flughafens, die von seiner Firma 3Y Logistic und Projektbetreuung zwecks Errichtung eines Glasfaserwerk erworben wurden oder werden sollten. Kein Problem, sagt die Verwaltung der Hanselstadt™ Lübeck: Das Grundstück gehört immer noch ihr bzw. ihrem Beteiligungs-U-Boot KWL. So einfach scheint es aber doch nicht zu sein, wie sich jüngst im Bauausschuß herausstellte.

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Viel Lärm um nichts?

Ein erster Interessent für den insolventen Flughafen scheint seinen Hut öffentlich in den Ring geworfen zu haben: die Düsseldorfer Firma sbc, Ende 2012 schon Kandidat im Rennen um die Flughafenverschenkung. Zwar ist mir keine Stellungnahme der Firma bekannt, unterstützt wird sie jedoch (vermutlich nicht gegen ihren eigenen Willen) von Unternehmern, Mitarbeitern, Besuchern und Anwohnern, so Matthias Freitag, Eigentümer eines Reisebüros am Flughafen.

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Absurdes Theater und Fanboy-Urgestein

Es ist ein Satz wie in Stein gemeißelt:

Der Blick von außen legt das absurde Theater an der Trave bloß.

shz, 25. Mai 2014

Man kann das auch von innen sehen; man muß es nur wollen. Doch vielen Lübecker Politikern, und leider auch der hiesigen Presse, fehlt der Blick über den eigenen Kochtopf hinaus – man rührt lieber in der Sauce der eigenen Luftfahrt-Fehleinschätzungen, die schon jahrelang vor sich hinköchelt. Ab und zu wird mal etwas Flüssigkeit hinzugegeben, damit die Pampe nicht anbrennt. (Sprich: gutes Geld wird schlechtem hinterhergeworfen).

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Falsche Fährte

Gestern befaßte sich die NDR-Sendung Panorama 3 mit den  dubiosen Vorgängen um die Lübecker Landewiese, genauer gesagt: mit dem polnischen Phantom-Eigentümer und Geschäftsführer Adam Wagner. Neben einigen eher nebensächlichen neuen Details bewies der Beitrag aber, daß Herr Wagner einen Teil seines Auftrags – nämlich Verwirrung zu stiften, Zeit zu schinden und von den wirklich wichtigen Fragen abzulenken – immer noch erfüllt.

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Zwist am Flughafen: Mieter wehren sich

Eine am Flughafen ansässige Firma hat am 14. Mai bei der Staatsanwaltschaft Lübeck Strafanzeige wegen „Verdachts der betrügerischen Absicht bzw. des Betruges und des Verdachtes der Insolvenzverschleppung bei der Yasmina Flughafenmanagement GmbH“ gestellt. Zudem fordert man vom Insolvenzgericht die Ablösung des Notgeschäftsführers Siegmar Weegen und des Insolvenzverwalters Prof. Dr. Klaus Pannen.

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Und ewig grüßt das Instrumentenlandesystem

HL-Live berichtete, daß der Herr Bürgermeister am 6. März 2014 „außerplanmäßig“ 21.712,11 Euro bewilligte, um die Schlußrechnung für das neue Instrumentenlandesystem zu bezahlen. Ich spekulierte daraufhin, die Stadt habe möglicherweise (warum auch immer) eine Rechnung bezahlt, die eigentlich die Yasmina Flughafenmanagement zu begleichen gehabt hätte. Ein Leser wies mich freundlicherweise darauf hin, daß das nicht unbedingt der Fall sein muß.

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